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Der Wahl-Ticker von OM Online: Hier gibt's alle News zur Bundestagswahl im Überblick

Die Bundestagswahl im Oldenburger Münsterland: Hier finden Sie noch einmal alle Informationen zum Nachlesen.

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Zur Bundestagswahl im Oldenburger Münsterland berichten wir umfassend auf OM Online. Zahlen, Fakten, Grafiken und Hintergründe gibt es hier übersichtlich aufbereitet. Unser Wahl-Ticker wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert, damit Sie immer auf dem neuesten Stand der Dinge sind.

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01.00 Uhr: Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserem Wahl-Ticker von OM Online. Hier finden Sie noch einmal alle Informationen zum Nachlesen. Am Montag schalten die OM-Medien das ePaper der Münsterländischen Tageszeitung und der Oldenburgischen Volkszeitung kostenlos frei, da es zu spürbaren Verspätungen bei der Zustellung der gedruckten Ausgaben kommt. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen eine Gute Nacht!


00:58 Uhr: Der Dammer Philipp Albrecht hat unterdessen den Sprung in den Bundestag als Direktkandidat nicht geschafft. Er war als Bewerber der CDU im Wahlkreis 28 – Delmenhorst, Wesermarsch, Oldenburger-Land – ins Rennen gegangen. Mit 24,95 Prozent unterlag er der SPD-Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag, die auf 36,66 Prozent kam.


00:31 Uhr: Für Alexander Bartz (SPD) heißt es noch "Too close to call". Es kann noch nicht verlässlich gesagt werden, ob er über die Landesliste in den nächsten Bundestag ziehen wird. Das hängt auch damit zusammen, wieviele Sitze der nächste Bundestag haben wird. Und auch dazu sind noch keine abschließenden Zahlen vorhanden. Bartz hatte bei den Erststimmen 20,87 % geholt. Er zeigte sich auf Anfrage von OM Online mit dem Ergebnis "unheimlich zufrieden".


00:13 Uhr: Christoph Eilers, Landtagsabgeordneter der CDU, sendet via Videoschalte Grüße an Silvia Breher, die wiedergewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 32.


00.10 Uhr: Stimmenverluste verzeichnet die CDU auch in Dinklage: 38,72 Prozent haben beim Urnengang für die Christdemokraten votiert. Silvia Breher kommt auf 48,79 Prozent. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.




23:48 Uhr: Auch im Saterland werden die Verluste für Silvia Breher und die CDU sichtbar. Bei den Zweitstimmen liegt die SPD (30,34 %) nur knapp hinter der CDU (32,47 %). Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


23:43 Uhr: In Lohne haben sich die Wähler bei der Erststimme für CDU-Kandidatin Silvia Breher entschieden. Tanja Meyer, die sich für die Grünen bewarb und in Lohne lebt, konnte 14,47 Prozent für sich verbuchen. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


23:35 Uhr: Auch in Molbergen verliert die CDU sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen. Gewinner der Bundestagswahlen in der Gemeinde ist die AfD - sie ist bei den Erst- und Zweitstimmen die zweitstärkste Partei. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


23:15 Uhr: Die Linderner halten Silvia Breher die Treue - der CDU aber nicht. Während Brehers Ergebnis im Vergleich zur Wahl vor 4 Jahren stabil bleibt, verliert die Partei bei den Zweitstimmen 18 Prozentpunkte. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


23:12 Uhr: Trotz Verlusten gewinnt bei Erst- sowie Zweitstimme in Steinfeld die CDU. Für die Alternative für Deutschland (AfD) entschieden sich in der Gemeinde 7,38 Prozent. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


23:05 Uhr: Auch in Lastrup gibt es Verluste für die CDU und Silvia Breher - die sich allerdings immer noch souverän als Direktkandidatin gegen ihre Mitbewerber mit 56,74 % durchgesetzt hat. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


22:55 Uhr: Die Verluste für die CDU bei dieser Bundestagswahl werden besonders in der Gemeinde Essen deutlich Bei den Zweitstimmen rutscht die Partei von 56,00 % vor 4 Jahren auf jetzt 39,67 %. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


22:45 Uhr: 52,49 Prozent der Dammer sprechen der CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher erneut das Vertrauen aus. Die Zustimmung für die Christdemokraten ist jedoch gesunken. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


22:39 Uhr: Silvia Breher und die CDU müssen auch in der Gemeinde Garrel deutliche Verluste bei der Bundestagswahl hinnehmen. Die SPD holt 21,55 % der Zweitstimmen. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


22:25 Uhr: Die CDU-Bewerberin Silvia Breher konnte in Visbek mit 57,67 Prozent die Mehrheit der Wahlgänger überzeugen. SPD-Kandidat Alexander Bartz kommt auf 17,24 Prozent. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


22:20 Uhr: Das vorläufige Gesamtergebnis für den Wahlkreis 32 liegt vor! Silvia Breher ist die gewählte Direktkandidatin für das Oldenburger Münsterland im nächsten Bundestag. Sie muss aber Verluste hinnehmen. Noch deutlicher verliert die CDU bei den Zweitstimmen. Gewinner der Wahl im Oldenburger Münsterland sind die SPD und die Grünen. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.



22:03 Uhr: Erst- und Zweitstimmen: Die CDU bleibt in der Kreisstadt Vechta die stärkste Kraft, muss aber Verluste hinnehmen. Der in Vechta lebende SPD-Direktkandidat Bartz kann sich in seiner Heimat nicht durchsetzen. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


22:02 Uhr: Silvia Breher setzt sich gegen ihre Direktkandidatin in Löningen zwar klar durch - muss aber eben auch hier Stimmenverluste hinnehmen. Der CDU verliert bei den Zweitstimmen 15 Prozentpunkte. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


21:51 Uhr: Das vorläufige Gesamtergebnis für Emstek: Es sind herbe Verluste die Silvia Breher und auch die CDU bei den Zweitstimmen hinnehmen müssen. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


21:30 Uhr: Mit 45 Prozent spricht sich fast die Hälfte der Wähler in Neuenkirchen-Vörden für CDU-Kandidatin Silvia Breher aus. Bei den Zweistimmen verliert die CDU dagegen deutlich an Zuspruch. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.



21:19 Uhr: Das Gesamtergebnis in Cloppenburg: Während Silvia Breher ein paar Prozentpunkte weniger im Vergleich zur letzten Wahl bekommt, ist der Stimmenverlust für die CDU bei den Zweitstimmen deutlicher. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


21:00 Uhr: 36,26 Prozent der Wahlberechtigten in Holdorf haben die CDU gewählt. Auf Platz 2 folgt die SPD mit 27,83. Bei den Erststimmen hat sich der überwiegende Teil der Wähler für Silvia Breher (CDU) ausgesprochen. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


20:50 Uhr: Das vorläufige Gesamtergebnis in der Gemeinde Cappeln: Für Silvia Breher ist es nur ein leicht verschlechtertes Wahlergebnis im Vergleich zum Urnengang vor 4 Jahren. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


20:41 Uhr: Die Goldenstedter Bürgerinnen und Bürger favorisieren als Kandidatin für den Wahlkreis 32 die Christdemokratin Silvia Breher. Bei den Zweitstimmen verliert die CDU im Vergleich zu 2017 einige Stimmen. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


20:17 Uhr: Das vorläufige Gesamtergebnis in Friesoythe: Silvia Breher bekommt als Direktkandidatin weniger Stimmen als vor 4 Jahren. Noch deutlicher ist der Verlust für die CDU bei den Zweitstimmen. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


20:17 Uhr: Das vorläufige Gesamtergebnis für Barßel liegt vor. Die SPD holt mehr Zweitstimmen als die CDU. Silvia Breher muss Stimmverluste hinnehmen. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.


20:14 Uhr: Das erste Gesamtergebnis des Tages kommt aus dem Landkreis Vechta: In Bakum haben die Menschen mit 61,12 Prozent für CDU-Direktkandidatin Silvia Breher gestimmt. Hier geht es zum vorläufigen Gesamtergebnis.




19:22 Uhr: Im Video: CDU-Vize Breher im Gespräch mit OM Online - Rot-Rot-Grün ist verhindert


19:12 Uhr: Bei der Bundestagswahl vom Sonntag liefern sich CDU/CSU und SPD nach den ersten Hochrechnungen das erwartete enge Rennen. Bei ARD und ZDF lagen Union und Sozialdemokraten gegen 18.45 Uhr fast gleichauf vor den Grünen.


19:08 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Holdorf werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


19:04 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Lastrup werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


19:03 Uhr: Zwischen Hoffen und Bangen: "Das Rennen ist offen", erklärte Alexander Bartz, der SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Cloppenburg/Vechta nach der ersten Prognose in der ARD. Offen sei, ob des vorhergesagten Patts zwischen CDU/CSU und SPD, ob er in den Bundestag einziehen wird. "Das muss ich abwarten."

Freude und anhaltende Spannung bei der SPD-Wahlparty in Vechta. Alexander Bartz (mitte) weiß noch nicht, ob er in den Bundestag einziehen kann. Foto: LammertFreude und anhaltende Spannung bei der SPD-Wahlparty in Vechta. Alexander Bartz (mitte) weiß noch nicht, ob er in den Bundestag einziehen kann. Foto: Lammert

19:00 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Goldenstedt werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:59 Uhr: Die ersten Ergebnisse für das Saterland werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:56 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Löningen werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:55 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Lindern werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.

In Lindern, der Heimat von CDU-Kandidatin Silvia Breher, verfolgen Parteifreunde die ersten Hochrechnungen. Foto: M.NiehuesIn Lindern, der Heimat von CDU-Kandidatin Silvia Breher, verfolgen Parteifreunde die ersten Hochrechnungen. Foto: M.Niehues

18:54 Uhr: CDU-Vize Breher im Gespräch mit OM Online: Rot-Rot-Grün ist verhindert – Es sieht nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Union und SPD an diesem Wahlabend aus. Die heimische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Parteivorsitzende Silvia Breher (CDU) sieht in der Pattsituation mit der SPD den Effekt einer „Aufhojagd“ der Union. Dennoch sei das bisherige Ergebnis „enttäuschend“ für die Union und müsse aufgearbeitet werden. Sie wertet es als Erfolg, dass eine rot-rot-grüne Regierung rechnerisch – nach jetzigem Stand – verhindert worden sei.


18:52 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Vechta werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:51 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Essen werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:50 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Steinfeld werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:49 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Dinklage werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:48 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Barßel werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:45 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Cloppenburg werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:43 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Lohne werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:43 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Molbergen werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:41 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Visbek werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:40 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Neuenkirchen-Vörden werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:39 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Garrel werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:36 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Friesoythe werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:35 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Damme werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:32 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Emstek werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:30 Uhr: Die ersten Meldungen im Landkreis Vechta gibt es aus BakumHier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:27 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Cappeln werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:24 Uhr: Die ersten Ergebnisse für Bösel werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:19 Uhr: Die ersten Ergebnisse für den Wahlkreis Cloppenburg/Vechta werden gemeldet. Hier können Sie die Auszählung in Echtzeit verfolgen.


18:16 Uhr: Laut Prognose des ZDF liegt die SPD bei 26 Prozent. Die Union bei 24 Prozent. Die Grünen kommen auf 14,5 Prozent, die FPD auf 12,0. Auch bei der ZDF-Prognose kratzt Die Linke an der Fünf-Prozent-Hürde. Die AfD liegt bei 10 Prozent.


18:15 Uhr: Bis zum Nachmittag um 16.30 Uhr haben in Niedersachsen 63,28 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme in Wahllokalen abgegeben. Dies entspricht ungefähr der Beteiligung bei der Bundestagswahl 2017, wie die Landeswahlleitung in Hannover mitteilte. Vor vier Jahren hatten zwischen 8.00 und 16.30 Uhr bereits 63,32 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt. Unklar ist, wie viele Menschen landesweit von der Briefwahl Gebrauch machten. Für die Bundestagswahl hatten dieses Mal nach Angaben der Landeswahlleitung knapp 30 Prozent der gut sechs Millionen niedersächsischen Wahlberechtigten Briefwahl beantragt.


18:13 Uhr: SPD und CDU liegen sehr eng beieinander. Wer wird die stärkste Partei im Bundestag und hat daraus resultierend den traditionellen Führungsanspruch bei Koalitionsgesprächen und der Kanzlerfrage? 


18:09 Uhr: Es könnte eng für Die Linke werden. Laut ARD-Prognose könnte das Ergebnis knapp über oder unter der 5-Prozent-Hürde liegen. Sollte es unter 5 Prozent liegen, ist die Partei nicht im nächsten Bundestag vertreten. Bei der Sitzverteilung ist außerdem ein Platz für den Südschleswigsche Wählerverband (SSW) berücksichtigt worden. Eine Besonderheit - weil für den SSW eine Sonderregelung als Minderheitenpartei gilt.


18:05 Uhr: So sähe auf Basis der ARD-Prognose die Sitzverteilung im nächsten Bundestag aus:


18:02 Uhr: Die Prognose der ARD um 18 Uhr.


18:00 Uhr: Die Wahllokale haben geschlossen! In Kürze werden die ersten Zahlen im Rahmen einer Prognose erwartet. Wird sich schon heute Abend herauskristallisieren, wer der Nachfolger von Angela Merkel wird? 

Foto: dpaFoto: dpa

Derweil dürfen die Wähler in Berlin, die aktuell noch vor den Wahllokalen warten, laut jüngsten Meldungen auch noch nach 18 Uhr ihre Stimmen abgeben. In der Hauptstadt wird von teils chaotischen Abläufen bei der Organisation berichtet.


17:14 Uhr: Und noch ein Spitzenpolitiker hält sich nicht an die Regeln bei Wahlen. Hubert Aiwanger, Chef der Freien Wähler, ist wegen der kurzzeitigen Veröffentlichung von Wahlprognose-Zahlen in die Kritik geraten. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur am Sonntagnachmittag. In einem Tweet auf Aiwangers Profil, der wenig später wieder gelöscht wurde, wurden am Sonntag Zahlen aus einer Nachwahlbefragung der Forschungsgruppe Wahlen genannt - verbunden mit dem Aufruf, die „letzten Stimmen“ nun den Freien Wählern zu geben. CSU-Generalsekretär Markus Blume griff Aiwanger scharf an und forderte Konsequenzen. Laut Bundeswahlgesetz ist es eine Ordnungswidrigkeit, vor Schließung der Wahllokale „Ergebnisse von Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe über den Inhalt der Wahlentscheidung“ zu veröffentlichen. Dies kann „mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden“.


16:32 Uhr: Bis 14 Uhr lag die Wahlbeteiligung an der Urne bei 36,5 Prozent. Das twitterte der Bundeswahlleiter am Sonntagnachmittag. Die per Briefwahl abgegebenen Stimmen seien dabei nicht berücksichtigt worden.


15:49 Uhr: Wenn um 18 Uhr die Wahllokale schließen gibt es gleich die ersten Zahlen. Dabei handelt es sich um eine Prognose. Die Mitarbeiter von Meinungsforschungsinstituten wählen mehrere hundert Wahllokale aus, die einen möglichst breiten Querschnitt in Deutschland abbilden sollen. Also Großstädte, Dörfer, einzelne Hochburgen von einzelnen Parteien - es werden noch weitere Kritierien für diese Auswahl berücksichtigt. In diesen Wahllokalen sind die Wähler gebeten worden, noch einmal geheim zu wählen - nur für diese Prognose. Bei "Infratest dimap" sind es 650 Wahllokale. Daraus ergibt sich eine Prognose, die im Laufe des Abends durch die erste Hochrechnung abgelöst wird. Die beruht wiederum auf den ersten Auszählungsergebnissen, die von einem Computersystem hochgerechnet werden. Diese Hochrechnungen werden im Laufe des Abends immer präziser. Je später es wird und je mehr Ergebnisse bei der Berechnung einfließen, desto näher liegen die Zahlen beim vorläufigen Endergebnis. Laut Angaben von "Infratest dimap" gibt es dann nur eine maximale Abweichung von 0,1 Prozentpunkten.


15:25 Uhr: Der Bundeswahlleiter hat sich zum falsch gefalteten Stimmzettel von Armin Laschet geäußert. Zwar hätte der Wahlvorstand die Abgabe zurückweisen müssen. "Die Wahlvorschriften sind eindeutig. Der Wahlvorstand hat Wählerinnen und Wähler zurückzuweisen, die den Stimmzettel so gefaltet haben, dass die Stimmabgabe erkennbar ist. Dies dient dazu, dass andere Wählende nicht beeinflusst werden", twitterte der Wahlleiter am Sonntagnachmittag. Aber: Der Stimmzettel wird dadurch nicht ungültig. "Kommt es zu einer Fehlfaltung, teilt der Wahlvorstand einen neuen Stimmzettel aus. Gelangt der Stimmzettel dennoch in die Wahlurne, kann er nicht mehr aussortiert werden und ist gültig."


14:43 Uhr: Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen hat in Potsam ihre Stimme abgegeben.

Foto: dpaFoto: dpa

13:55 Uhr: In Niedersachsen zeichnet sich bei der Bundestagswahl eine höhere Wahlbeteiligung als vor 4 Jahren ab. Zwischen 8 und 12.30 Uhr haben 36,56 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, wie die Landeswahlleitung auf Anfrage der dpa mitteilte. 2017 waren es zu diesem Zeitpunkt 32,08 Prozent der Wahlberechtigten.


13:02 Uhr: Wirbel um die Stimmabgabe von Armin Laschet. Denn der CDU-Kanzlerkandidat hat das Prinzip der geheimen Wahl in seinem Wahllokal in Aachen missachtet und hätte laut Angaben des Bundeswahlleiters vom Wahlvorstand zurückgewiesen werden müssen. Darüber berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Wie auf Bildern zu sehen ist, hatte Laschet seinen Wahlzettel falsch gefaltet und in die Wahlurne geworfen. Er zeigte so offen, wen er gewählt hat. Seine Ehefrau hatte ebenfalls den Wahlzettel nicht korrekt gefaltet.

Wie auf Bildern zu sehen war, hatte Laschet den Wahlzettel nicht korrekt gefaltet. Der Stimmzettel wurde wegen des Wahlgeheimnisses von uns nachträglich gepixelt. Foto: dpaWie auf Bildern zu sehen war, hatte Laschet den Wahlzettel nicht korrekt gefaltet. Der Stimmzettel wurde wegen des Wahlgeheimnisses von uns nachträglich gepixelt. Foto: dpa

12:36 Uhr: Es ist eine der spannendsten Fragen im Oldenburger Münsterland an diesem Wahlabend: Wird das Oldenburger Münsterland von 2 Abgeordneten im nächsten Bundestag vertreten? Als Direktkandidatin im Wahlkreis 32 Cloppenburg/Vechta wird aller Voraussicht nach Silvia Breher (CDU) von den Wählern erneut nach Berlin entsendet. Begleitet werden dürfte sie von dem 36 Jahre alten Alexander Bartz. Der Vechtaer steht auf Platz 25 der Landesliste der SPD


11:53 Uhr: In Niedersachsen haben bereits circa 14,3 Prozent der Wahlberechtigten in den ersten 2 Stunden nach Öffnung der Wahllokale am Sonntag ihre Stimme abgegeben. „Das sind deutlich mehr als zu diesem Zeitpunkt im Jahr 2017“, sagte eine Sprecherin der Landeswahlleiterin in Hannover.


11:19 Uhr: CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet und seine Frau Susanne bei der Stimmabgabe zur Bundestagswahl:

Foto: dpa (Hinweis: Die Stimmzettel wurden wegen des Wahlgeheimnisses von uns nachträglich gepixelt)Foto: dpa (Hinweis: Die Stimmzettel wurden wegen des Wahlgeheimnisses von uns nachträglich gepixelt)

11:13 Uhr: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz gibt in der Max Dortu Schule in Potsdam seine Stimme ab.

Foto: dpaFoto: dpa

09:44 Uhr: Wählen in Coronazeiten. Das bedeutet, dass in den Wahllokalen Hygieneregeln gelten - zum Beispiel Abstandsregeln, Maskenpflicht. Das führt mitunter zu längeren Wartezeiten, wie sich bereits bei der Kommunalwahl vor zwei Wochen gezeigt hat. Das bedeutet aber auch: Bundesweit wird ein hoher Anteil von Briefwählern erwartet, weil diese eben auf den Gang ins Wahllokal wegen Corona verzichtet haben. Nach letzten Angaben der Bundeswahlleitung könnten diesmal mindestens 40 Prozent aller Stimmen per Briefwahl abgegeben worden sein.

 An einer  Wahlkabine weist ein Zettel auf die Corona-Regeln hin. Foto: dpa An einer  Wahlkabine weist ein Zettel auf die Corona-Regeln hin. Foto: dpa

09:25 Uhr: Die Wähler haben zwei Stimmen: Das Verfahren bei der Bundestagswahl (und bei den meisten Landtagswahlen) wird als Zweistimmenwahlrecht bezeichnet. Denn jeder wahlberechtigte Bürger kann eine Erst- und eine Zweitstimme vergeben.

Die Erststimme: Auf der linken Seite des Wahlzettels sind die Direktkandidaten der Parteien für den jeweiligen Wahlkreis aufgeführt. Hier macht der Wähler bei einem der Kandidaten sein Kreuz, um seine Erststimme zu vergeben. Derjenige der Kandidaten, der in einem Wahlkreis die meisten Stimmen erhält, zieht direkt in den Bundestag ein. Die Direktmandate machen die Hälfte aller Sitze im Bundestag aus.

Die Zweitstimme: In der zweiten Spalte des Wahlzettels macht der Wähler sein Kreuz bei einer Partei und ihrer Landesliste mit Kandidaten. Sie werden „im Block“ gewählt. Der Anteil der Zweitstimmen für die Parteien bestimmt allerdings die Zusammensetzung des Bundestags, die jeweilige „Mannschaftsstärke“ einer Fraktion. Denn zu den mit der Erststimme direkt gewählten Kandidaten zieht auch eine Anzahl von Listen-Kandidaten in den Bundestag ein.


08:00 Uhr: Guten Morgen aus der Redaktion der OM Medien! Die Wahllokale haben geöffnet. Die Wähler in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta können bis 18 Uhr ihre Stimme abgeben. In diesem Video, das wir vor der Podiumsdiskussion am 17, September gedreht haben,  stellen sich die 6 Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien im Schnelldurchlauf vor:

Hier Können Sie die Positionen der Kandidaten vergleichen:

Zum Thema Familien & Soziales
Zum Thema Wirtschaft
Zum Thema Klima & Umwelt
Zum Thema Landwirtschaft

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