Wochenend-Ticker: Die Corona-Lage im OM
Weiterer Coronafall in einem Altenheim im Kreis Vechta: Im St. Elisabeth-Haus in Lohne ist eine Verwaltungsmitarbeiterin positiv getestet worden. Update 20.10 Uhr
Bernd Bergmann, Normann Berg, DPA | 11.10.2020
Weiterer Coronafall in einem Altenheim im Kreis Vechta: Im St. Elisabeth-Haus in Lohne ist eine Verwaltungsmitarbeiterin positiv getestet worden. Update 20.10 Uhr
Bernd Bergmann, Normann Berg, DPA | 11.10.2020

Foto: dpa/Eissa
Coronavirus im Oldenburger Münsterland: Nach dem Ausbruch in einem Emsteker Schlachtbetrieb und einem Altenpflegeheim in Vechta bleibt die Situation in den Kreisen Cloppenburg und Vechta weiter angespannt. Auch am Wochenende informieren wir Sie mit einem Ticker über die neusten Entwicklungen: 20.30 Uhr: Das war es mit dem Wochenend-Ticker zu den Coronavirus-Entwicklungen im Oldenburger Münsterland. Vielen Dank für Ihr Mitlesen. OM online wünscht einen schönen Start in die Woche. Bleiben Sie gesund! 20.25 Uhr: Die veränderte Corona-Lage im Oldenburger Münsterland wirkt sich auch auf die Gastronomie aus. OM online hat sich in Vechtaer Kneipen umgehört. Den Bericht finden Sie hier. Beim Cloppenburger Dehoga-Kreisvorsitzenden Klaus Fleming steht indes das Telefon in diesen Tagen nicht still. Gastronomen und Gäste melden sich bei ihm - wegen der neuen Allgemeinverfügung uns der damit verbundenen Sperrstunde. Den Bericht finden Sie hier. 20.10 Uhr: Der nach einem Corona-Ausbruch geschlossene Schlachthof im emsländischen Sögel kann nach Angaben des zuständigen Landrats am Montag seinen Betrieb eingeschränkt wieder aufnehmen. "Infektionsquellen sind identifiziert, gleichzeitig werden Ansteckungsrisiken durch umfassende Schutzmaßnahmen deutlich minimiert", teilte Emslands Landrat Marc-André Burgdorf am Sonntag nach einem Austausch mit der Tönnies-Tochter Weidemark mit. "Insofern haben wir keine Begründung - und auch kein Interesse daran -, den Betrieb länger als unbedingt notwendig zu unterbrechen." Eine Maßnahme sei die Arbeitsquarantäne der Mitarbeiter, die sich vorerst bis zum 31. Oktober nur zwischen Arbeits- und Wohnort bewegen dürfen. Der Minimalbetrieb soll demnach mit maximal rund 200 Mitarbeitern laufen statt vormals rund 600. 19.00 Uhr: Die Polizei hat am Wochenende mehrere Corona-Kontrollen durchgeführt. Wie die Beamten am Sonntag mitteilten, wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 23 und 2.30 Uhr Gaststätten in Vechta und Lohne überprüft. Dabei wurden aber zum Teil nur "leichte Mängel" hinsichtlich der Datenerfassung der Besucher und des Hygienekonzepts festgestellt. Zu einer Veranstaltung in einer Lohner Gaststätte haben die Beamten hinsichtlich der Besucherzahl zudem ein Bericht an den Landkreis Vechta geschickt. Genauere Angaben konnte die Polizei in diesem Zusammenhang zunächst nicht machen. 18.00 Uhr: +++ Eilmeldung +++ Vorsorglich seien aber sechs Pflegekräfte unter Quarantäne gestellt worden, erklärte Behördensprecher Jochen Steinkamp. Sie sollen sich am Montag (12. Oktober) einem Coronatest unterziehen. Dann solle auch entschieden werden, ob weitere Maßnahmen notwendig seien. Auf die "hohen Vorsichtsmaßnahmen" in seiner Einrichtung verwies in diesem Zusammenhang der Pflegedienstleiter des Hauses St. Elisabeth, Andreas kleine Bornhorst. Die Belegschaft habe sehr gute Vorarbeit geleistet, um eine weitere Ausbreitung möglichst zu verhindern. 17.35 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat unterdesssen das Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Hotspots verteidigt. "Das Beherbergungsverbot für Niedersachsen war eine Reaktion darauf, dass fast alle anderen Länder für sich diese Maßnahme vorgesehen haben und wir eine besondere Anziehungskraft von Niedersachsen auf Menschen aus besonders belasteten Gebieten vermeiden mussten", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Auch der Kreis Cloppenburg fällt aktuell unter das Verbot. Wer dennoch verreisen will, muss teilweise einen negativen Bescheid beim Check-in vorlegen. Der Abstrich kostet 55 Euro pro Person und muss aus der eigenen Tasche gezahlt werden. So haben sich etwa zum Start der Herbstferien am Samstag vor einer veterinärmedizinische Praxis in Visbek lange Schlangen gebildet. Auch Christine und Sebastian Vorwerk aus Emstek haben sich vor ihrer Reise dort testen lassen... 17.20 Uhr: Nachrichten aus der Nachbarschaft: Zwei Lizenzspieler des Fußball-Zweitligisten VfL Osnabrück sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Club-Angaben vom Sonntag sind beide Spieler symptomfrei. Vorsorglich wurde das Mannschaftstraining am Montag abgesagt. Weitere Angaben machten die Niedersachsen nicht. In einem Alten- und Pflegeheim in Bad Essen ist es zudem nach Angaben des Landkreises Osnabrück zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Eine 85 Jahre alte Frau sei im Krankenhaus gestorben. Weitere 28 der 124 Bewohner des Vitalis-Wohnparks seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Unter den Mitarbeitern wurden mindestens 13 nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Allerdings standen am Sonntag noch 23 Tests der insgesamt 129 Beschäftigten aus. 16.30 Uhr: Nachdem in der Pfarrei St. Johannes Baptist Steinfeld-Holdorf sämtliche Seelsorger bis zum 19. Oktober unter Quarantäne gestellt wurden, gibt es Neuigkeiten zu den Auswirkungen auf die Gottesdienste. Wie die Pfarrei am Sonntag auf Facebook mitteilte, sollen am kommenden Samstag (17. Oktober) zwei Gottesdienste (um 17 Uhr in St. Johannes Baptist Steinfeld und um 17.45 Uhr in St. Bonaventura Mühlen) stattfinden. Zudem sind für den 18. Oktober (Sonntag) Messen um 9.30 Uhr in St. Barbara Handorf-Langenberg und um 11 Uhr in St. Peter und Paul Holdorf geplant. 16.00 Uhr: Die 7-Tagesinzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Doch im Laufe des Sonntags wurden von verschiedenen Einrichtungen für den Kreis Vechta insgesamt 3 unterschiedliche Werte zur 7-Tagesinzidenz veröffentlicht. Die Verwirrung ist bei vielen Bürgerinnen und Bürgern groß. Welcher Wert ist wichtig, was sagen die Zahlen überhaupt aus? Ein Überblick: 41,3 sagt das Robert-Koch-Institut (unterhalb des Grenzwertes): Diese Zahl ist für diejenigen wichtig, die eine Reise innerhalb Deutschlands geplant haben. Viele Bundesländer verhängen für Menschen aus Regionen mit vielen Corona-Infektionen ein Beherbergungsverbot in Hotels, auf Camping-plätzen, etc. Viele Bundesländer orientieren sich dabei am Wert des Robert-Koch-Institutes. Ist die Zahl unter dem Grenzwert von 50, müssen die Reisenden voraussichtlich keine Einschränkungen befürchten. Einige Bundesländer machen aber auch Ausnahmen, beispielsweise wenn das Infektionsgeschehen im Heimatort des Reisenden eingrenzbar ist (wie etwa aufgrund vieler Infektionen in einem Schlachthof oder Altenpflegeheim). Daher sollen sich Bürgerinnen und Bürger vor einer Reise immer mit dem jeweiligen Hotel in Verbindung setzen und sich über die Bestimmungen im Ziel-Bundesland und am Urlaubsziel informieren. 50,4 meldet das niedersächsische Landesgesundheitsamt (über Grenzwert): Dieser Wert ist in erster Linie für politische Entscheidungsträger relevant. Übersteigt der Wert den Grenzwert, muss geprüft werden, ob Einschränkungen des öffentlichen Lebens oder andere Maßnahmen notwendig sind, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Aber Achtung: Die 7-Tagesinzidenz des Landesgesundheitsamtes wird oft auch von einigen Bundesländern beim Aussprechen von Beherbergungsverboten berücksichtigt. So hat das Land Niedersachsen auf Grundlage dieses Wertes für mehrere Kommunen innerhalb der eigenen Landesgrenzen Beherbergungsverbote verhängt. Der Landkreis Cloppenburg ist davon betroffen, der Landkreis Vechta nicht. Die Gebiete werden erst wieder am Montag (12. Oktober) auf www.niedersachsen.de aktualisiert. 15.00 Uhr: +++ Eilmeldung +++ Während das Landesgesundheitsamt für den Kreis Vechta eine 7-Tagesinzidenz von 50,4 - leicht über dem Grenzwert - ausweist, meldet die Kreisverwaltung mit 49,55 einen Wert leicht unterhalb der Marke. Laut dem Landkreis sei dieser Unterschied wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass das NLGA noch einen Fall in der 7-Tagesinzidenz führt, der aus der Statistik des Vechtaer Gesundheitsamtes bereits wieder herausgefallen sei. "Ausschlaggegend für das öffentliche Leben im Landkreis Vechta ist die Inzidenzzahl der Kreisverwaltung", betont die Behörde. Diese werde tagesaktuell auf www.landkreis-vechta.de veröffentlicht. Für Montag geht die Kreisverwaltung aber aufgrund ihrer Berechnungen davon aus, dass der Wert voraussichtlich wieder über dem Grenzwert liegt. 13.40 Uhr: +++ Eilmeldung +++ Von den 21 Neuinfektionen stehen 3 in Verbindung mit der Fleischbranche. Dabei handele es sich laut der Behörde um 2 Mitarbeiter des Emsteker Vion-Schlachthofes sowie um eine weitere enge Kontaktperson eines Infizierten. Die anderen Fällen stammen "aus allen Bereichen der Gesellschaft" und verteilen sich auf 6 Städte und Gemeinden. Wie berichtet, hat Landesgesundheitsamt am Sonntag eine 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner von 103,7 für den Landkreis Cloppenburg errechnet. 13.10 Uhr: In Niedersachsen liegen folgende 6 Landkreise nach der Berechnung des Landesgesundheitsamtes nun über dem Grenzwert: Grafschaft Bentheim (70,0), Emsland (52,6), Cloppenburg (103,7), Vechta (50,4), Wesermarsch (51,9) und die kreisfreie Stadt Delmenhorst (90,3). 10.55 Uhr: Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) hat ebenfalls neue Werte für das Oldenburger Münsterland berechnet. Landesweiter Spitzenreiter was die 7-Tagesinzidenz betrifft, bleibt auch am Sonntag der Kreis Cloppenburg. Die Lage hat sich demnach noch verschärft, denn der Wert steigt erneut deutlich an - und liegt mit nun 103,7 etwa doppelt so hoch wie der kritische 50er Grenzwert. Schlechte Nachricht für die Urlaubswilligen im Kreis Vechta: Nach den neuen Werten des NLGA liegt die neue Inzidenzzahl für den Kreis Vechta am Sonntag bei 50,4. Damit überschreitet die Inzidenz nun wieder leicht den Grenzwert, obwohl die Coronafälle aus dem Vechtaer Hedwigsstift mittlerweile aus der Berechnung herausfallen. Der Landkreis selbst hat bisher für Sonntag noch keine Inzidenzzahl veröffentlicht. Am Freitag und Samstag hatte das Vechtaer Kreisverwaltung insgesamt 30 Neuinfektionen verzeichnet. 9.50 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat unterdessen am Sonntag neue Inzidenzzahlen für die Landkreis Cloppenburg und Vechta veröffentlicht. Wie bereits am Samstag überschreitet der Landkreis Cloppenburg mit einem Wert von 85 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen weiter den Grenzwert. Es ist der höchste RKI-Wert in Niedersachsen. Im Vergleich zum Vortag (80,3) hat sich die Zahl leicht erhöht. Die vom Robert-Koch-Institut ausgegebene 7-Tagesinzidenz für den Landkreis Vechta liegt mit 41,3 leicht unter dem 50er-Grenzwert. Am Samstag meldete das RKI noch einen Wert von 36,4. 9.30 Uhr: Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen 3483 neue Corona-Infektionen gemeldet (Datenstand 11. Oktober, 00.00 Uhr). Zuvor lag die Zahl der Neuinfektionen bundesweit noch bei über 4000 neuen Fällen täglich. An Sonntagen wie auch an Montagen sind die erfassten Fallzahlen erfahrungsgemäß aber meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI melden. 20.50 Uhr: Das war es zunächst mit unserem Wochenend-Ticker zur Corona-Lage im Oldenburger Münsterland. Am Sonntag geht es an dieser Stelle mit den neusten Zahlen, Entwicklungen und Nachrichten zum Coronavirus in der Region weiter. 20.45 Uhr: Noch bevor die Regelungen der neuen Allgemeinverfügung gelten, sorgt die Sperrstunde für Diskussionen. "Das ist absoluter Unfug und eine Katastrophe für uns," sagt Bernd Höne. Im Gespräch mit OM online ärgert sich der Cloppenburger Gastronom und Hotelier über die Verordnung - und macht stattdessen einen anderen Vorschlag... 20.30 Uhr: Neben der neuen niedersächsischen Corona-Verordnung, die am Freitag in Kraft getreten ist (mehr Infos hier), hat der Landkreis Cloppenburg zudem als Reaktion auf die steigenden Infektionszahlen eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Diese ist ab heute um Mitternacht (Beginn des Sonntags) gültig und soll zunächst bis zum 25. Oktober gelten. Unter anderem beinhaltet die Verfügung eine kreisweite Sperrstunde. Demnach dürfen gastronomische Betriebe nur noch zwischen 6 und 23.30 Uhr öffnen. Folgende Regeln treten um 00.00 Uhr in Kraft: Die bisherigen Verfügungen, die ein kreisweites Sportverbot und in den Südkreis-Kommunen weitere Einschränkungen im alltäglichen Leben vorsahen, laufen gleichzeitig am 11. Oktober aus. 18.40 Uhr: In Visbek findet am Sonntag (11. Oktober) in der Zeit von 13 bis 18 Uhr ein verkaufsoffene Sonntag statt. Das hat der Vorstand des Handels- und Gewerbevereins (HGV) beschlossen, wie aus einer Mitteilung des HGV hervorgeht. Auch in der Stadt Dinklage hat die Dinklager Bürgeraktion für den 18. Oktober einen verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr) geplant. Wie steht der Landkreis Vechta zu solchen Aktionen? Auf Nachfrage von OM online erklärte die Gesundheitsamtleiterin Sandra Guhe: "Grundsätzlich gilt: Laut der Niedersächsische Corona-Verordnung hat jede Person physische Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Mitgliedern des eigenen Hausstandes gehören, auf das Notwendige zu beschränken. Aus infektionshygienischer Sicht stellen sämtliche Zusammentreffen mehrerer Personen bei Aktivitäten, in denen das Abstandsgebot nicht durchgehend eingehalten werden kann, ein höheres Risiko für eine Weiterverbreitung des Virus dar." 17.15 Uhr: Neue Entwicklung in Steinfeld: Das Gesundheitsamt hat für sämtliche Seelsorger der katholischen Pfarrei St. Johannes Baptist Steinfeld-Holdorf bis zum 19. Oktober (Montag) Quarantäne angeordnet. Der Grund dafür sei eine mit dem Coronavirus infizierte Person im näheren Pfrarrei-Umfeld. Das teilte Pfarrer Christian Wölke am Samstag über Facebook mit. Die Verwaltung sowie die Pfarrbüros sind von der Quarantäne allerdings nicht betroffen und haben geöffnet. "Dies bedeutet konkret, dass wir keine Gottesdienste feiern können", schreibt Wölke in dem Beitrag. Alle Gottesdienste an Werktagen fallen in der kommenden Woche aus. "Herzlich laden wir sie ein an den Werktagsgottesdiensten in Dinklage, Damme oder Lohne teilzunehmen." Auch Hausbesuche, seelsorgliche Gespräche in direktem Kontakt und geplante Gruppentreffen sind derzeit nicht möglich. Die davon betroffenen Personen und Gruppen sollen informiert werden. Ob am kommenden Wochenende (17. und 18. Oktober) die Gottesdienste stattfinden, wolle die Pfrarrei rechtzeitig bekannt geben. Achtung, es gibt Ausnahmen: Alle geplanten Sondergottesdienste wie Beerdigungen und Ehejubiläen, die in den Zeitraum der Quarantäne der Seelsorger fallen, können mit Stand vom Samstag gefeiert werden. Bis auf die Heilige Messe an diesem Sonntag (10. Oktober) um 8.45 Uhr in Mühlen, finden an diesem Wochenende (10. und 11. Oktober) zudem alle Regel- und Sondergottesdienste wie geplant statt. Wölke bedankt sich dafür bei den Seelsorger aus den Nachbarpfarreien für die Unterstützung. 16.15 Uhr: Die 7-Tagesinzidenzzahl für den Kreis Vechta liegt nach Angaben des Vechtaer Gesundheitsamtes derzeit bei 47,6. Doch was hat das nun für Auswirkungen - etwa für private Feiern oder meine Reise in den Herbstferien? Und was ist eigentlich mit dem vom RKI gemeldeten Wert von 36,4? Mehr dazu lesen Sie hier in einer Zusammenfassung. 14.10 Uhr: +++ Eilmeldung +++ Die Inzidenzzahl liegt für den Landkreis Vechta bei 47,6. Die Neuinfektionen des Samstags (+13 Fälle) wirken sich erst am Folgetag auf die Berechnung des Wertes aus, erklärt die Behörde. Die Anzahl der Personen in Quarantäne steigt um 80 Personen auf 783. 13.40 Uhr: +++ Eilmeldung +++ Bei 13 der neuen Fälle handele es sich laut der Kreisverwaltung um enge Kontaktpersonen, die sich zum Testzeitpunkt bereits in häuslicher Quarantäne befunden haben. Von ihnen gehe kein größeres Weiterverbreitungspotenzial aus. Unter den Neuinfektionen seien zudem zwei größere Familien. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt hat, wie berichtet, am Samstagmorgen eine 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner von 90,8 für den Landkreis Cloppenburg errechnet. 13.30 Uhr: Weihnachtsmarkt in der Stadt Vechta trotz Corona-Pandemie? Bürgermeister Kristian Kater (SPD) hat sich in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Marktwesen klar positioniert. Schausteller und Gastronomen hätten in den vergangenen Monaten Erfahrungen im Umgang mit Hygiene- und Abstandsregeln gesammelt. Warum sollte es nicht auch möglich sein, ein „Weihnachtsmarkt light“-Konzept auf die Beine zu stellen, meint der Verwaltungschef. 13.10 Uhr: Nach den Corona-Ausbrüchen in einem Emsteker und einem Sögeler Schlachtbetrieb herrscht in Niedersachsen ein "Schweinestau" in den Ställen. Das betrifft insbesondere die Betriebe im Oldenburger Münsterland, wo es etwa 5 Millionen Schweine gibt. Wegen der Corona-Pandemie fehlt es an Schlachtkapazitäten. Um ihre Tiere loszuwerden, suchen Halter nach Lösungen. OM online hat mit Landwirten aus dem Kreis Vechta gesprochen. Hier geht es zum Bericht. Unterdessen wird sich das Verwaltungsgericht im Streit über die Schließung des Schlachthofes in Sögel erst in der kommenden Woche äußern. Dem zuständigen Gericht in Osnabrück sei am Freitag ein Eilantrag der Tönnies-Tochter Weidemark zugegangen, teilte eine Sprecherin mit. Am Freitag hatten rund 70 Landwirte mit 55 Traktoren vor dem Kreishaus in Meppen protestiert. Der "Schweinestau" beschäftigt auch die Politik. Im Rahmen des „Branchengespräch Fleisch“ erklärte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU), dass sie die Bitte zur Erstellung eines Leitfadens mit einem Ampelsystem zum Umgang bei Ausbrüchen von Covid-19 in Schlachtbetrieben unterstütze. 11.50 Uhr: Bundesweit haben sich zum dritten Mal in Folge mehr als 4000 Personen mit dem Coronavirus binnen einen Tages infiziert. Das Robert Koch-Institut meldete am Samstagmorgen 4721 neue Fälle. Angesichts der weiter steigender Zahlen gibt es für viele Menschen in Deutschland immer mehr Beschränkungen. Doch zunehmend wird auch Kritik an den Maßnahmen laut... 11.30 Uhr: Für Menschen aus zwölf deutschen Regionen mit besonders vielen neuen Corona-Fällen wird es schwieriger, der Urlaub in Niedersachsen zu verbringen. Das Beherbergungsverbot, das ab dem heutigen Samstag (10. Oktober) an den touristischen Reiseverkehr einschränken soll, gilt zunächst für die Kreise Cloppenburg und Wesermarsch sowie die Stadt Delmenhorst (alle Niedersachsen), die Stadt Bremen, das Land Berlin, die Städte Frankfurt am Main und Offenbach (beide Hessen), Hamm, Remscheid und Herne (alle NRW), Rosenheim (Bayern) und den Kreis Esslingen (Baden-Württemberg). Das teilte die Landesregierung am Freitag in Hannover mit. Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Emsland sind vom Beherbergungsverbot zunächst nicht betroffen, da das klar abgrenzbare Infektionsgeschehen zum Teil auf den Weidemark-Schlachtbetrieb in Sögel zurückgeht. Auch der Landkreis Vechta ist vom Beherbergungsverbot innerhalb Niedersachsens zunächst nicht betroffen. Dort geht ein großer Teil der Neuinfektionen auf den Ausbruch im Pflegeheim Haus St. Hedwig zurück. Die nächste Aktualisierung der Gebiete folgt am Montag (12. Oktober). Einen Bericht vom Freitag zum Thema Urlaub in Niedersachsen finden Sie hier. Hinweise für Reisende gibt auch das Land Niedersachsen im Internet unter www.niedersachsen.de. 10.50 Uhr: Auch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) hat nun die Werte für die 7-Tagesinzidenz aktualisiert (Datenstand 10. Oktober, 9 Uhr). Mit 90,8 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen liegt der Landkreis Cloppenburg landesweit an der Spitze. Der Grenzwert von 50 wird damit deutlich überschritten. Für den Kreis Vechta liegt die Zahl des NLGA bei 47,6 und damit knapp unter dem Grenzwert. Der Kreis Vechta selbst hat noch keine Zahl für den Samstag veröffentlicht. Im Kreis Emsland liegt die Zahl nach dem Corona-Ausbruch in einem Schlachthof in Sögel bei 42,5. Im Kreis Oldenburg sind es 42 Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. 9.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat am Samstag die Inzidenzzahlen für das Oldenburger Münsterland aktualisiert: Mit Datenstand vom 10. Oktober (00.00 Uhr) liegt der Wert für den Kreis Cloppenburg mit 80,3 weiter deutlich über dem 50er-Grenzwert. Für den Kreis Vechta liegt die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner nun bei 36,4 - also unter dem Grenzwert. Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Vechta müssen sich damit aktuell nicht vor Reisebeschränkungen bzw. Beherbergungsverboten in anderen Bundesländern fürchten. Sandra Guhe, die Leiterin des Vechtaer Gesundheitsamts, hatte bereits am Freitag erklärt, das die 50 Fälle aus dem Haus St. Hedwig in Vechta am Samstag aus der Berechnung der 7-Tagesinzidenz herausfallen. 9.00 Uhr: Die Vechtaer Kreisverwaltung meldete am Freitag 17 bestätigte Neuinfektionen. Im Kreis Cloppenburg waren es am Freitag sogar 41 neue Fälle - die Zahl der aktuell infizierten Personen stieg damit auf 323. Die Cloppenburger Kreisverwaltung hat daher eine neue Allgemeinverfügung erlassen, deren Maßnahmen über die niedersächsische Corona-Verordnung hinausgehen.
Weiterer Coronafall in einem Altenheim im Kreis Vechta: Eine Mitarbeiterin des Altenwohn- und Pflegeheimes St. Elisabeth-Haus in Lohne ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte der Landkreis Vechta am frühen Sonntagabend auf Anfrage mit. Bei der Betroffenen handele es sich allerdings nicht um eine Pflegekraft mit engem Kontakt zu den Bewohnern, sondern um eine Verwaltungsmitarbeiterin. Pflegekräfte und auch Bewohner seien aktuell nicht infiziert.
49,55 meldet der Landkreis (unterhalb des Grenzwertes): Dieser Wert ist für das Leben innerhalb des Landkreises Vechta wichtig. Wer beispielsweise am Sonntagabend eine private Geburtstagsfeier oder ein Treffen mit Freunden geplant hat, der muss sich bei der Zahl seiner Gäste nach dem Inzidenzwert des Landkreises Vechta richten. Hier zu hat der Landkreis Vechta auch eine Infografik auf seiner Website veröffentlicht. Demnach gilt für Sonntag: Private Treffen mit maximal 25 Personen - egal ob in der Wohnung oder Draußen - und maximal 50 Personen bei gemieteten Räumen von Dritten oder in gastronomischen Betrieben wie Gaststätten.
Warum gibt es überhaupt unterschiedliche Zahlen? Das RKI, der Landkreis und das Landesgesundheitsamt beziehen sich auf verschiedene Datensätze und Datenzeitpunkte. So meldet das RKI immer Zahlen von Punkt Mitternacht. Der Kreis hat sich auf einen Stand von etwa 14 Uhr bezogen. Das Landesgesunheitsamt meldet die Zahlen mit Daten von 9 Uhr. Zudem kommt es in der Übermittlung der Daten in der Meldekette - vom Gesundheitsamt des Landkreises Vechta zum Landesgesundheitsamt und von dort wiederum weiter zum RKI - zu Verzögerungen. Die aktuellere Zahl ist immer der Inzidenzwert des Landkreises. Aber auch hier gilt: Vorher abklären, welcher Wert am Zielort für mögliche Beherbergungsverbote eine Rolle spielt.
Auch aus dem Kreis Vechta gibt es neue Zahlen: Nach den Angaben des Gesundheitsamtes gibt es mit Stand vom Sonntag (11. Oktober, 14.30 Uhr) 6 bestätigte Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Coronafälle auf 816. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, werden 6 an Covid-19 erkrankte Personen stationär behandelt - davon ein Patient auf der Intensivstation. Die Anzahl der Genesenen steigt im Vergleich zum Samstag um 3 Personen auf 649. In Quarantäne sind 877 Personen - ein Plus von 94.
Der Landkreis Cloppenburg hat soeben neue Zahlen bekannt gegeben: Mit Stand vom Sonntag (11. Oktober, 13.30 Uhr) meldet das Gesundheitsamt weitere 21 bestätigte Neuinfektionen. Die Gesamtzahl aller nachgewiesenen Fälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 904 Personen. Zugleich gelten 10 Personen als genesen. Von den 348 aktuell Infizierten im Kreis Cloppenburg befinden sich derzeit 18 in stationärer Behandlung. Das sind 4 Personen mehr als am Samstag (14).Samstag, 10. Oktober:

Im Interview äußerte sie sich auch zu anderen Fragen, etwa wie viele der derzeit Infizierten auch Symptome zeigen...
Jetzt gibt es auch neue Zahlen vom Landkreis Vechta: Die Behörde meldet im Vergleich zum Freitag 13 weitere bestätigte Infektionen. Die Gesamtzahl der Coronafälle steigt somit auf 810 Personen. 6 Infizierte befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. Die Anzahl der Genesenen wächst außerdem um 2 Personen auf 646. Aktuell sind im Kreis Vechta 148 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.
Der Landkreis Cloppenburg meldet mit Stand vom Samstag (10. Oktober, 13.30 Uhr) weitere 28 neue Coronafälle aus 9 Städten und Gemeinden. Die Gesamtzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen steigt damit auf 883. Zugleich gelten 14 Personen als genesen. Derzeit befinden sich 14 Personen in stationärer Behandlung. Kreisweit gibt es derzeit 337 infizierte Personen.
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