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Bericht: Bund rechnet mit Ende der Schweinepest-Sperrzone in Niedersachsen

Die Sperrzone könnte nach dem Ausbruch im Emsland früher aufgehoben werden als geplant.

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Der Schweinepest-Ausbruch in einem Betrieb im Emsland hatte weitreichende Folgen für Betriebe in der Umgebung.  Foto: dpa/Klemmer

Der Schweinepest-Ausbruch in einem Betrieb im Emsland hatte weitreichende Folgen für Betriebe in der Umgebung.  Foto: dpa/Klemmer

Die Bundesregierung geht einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass die Schweinepest-Sperrzone in Niedersachsen früher aufgehoben werden kann als geplant. Wie das Bundesagrarministerium der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ mitteilte, wird die EU-Kommission dem zuständigen Ausschuss der Mitgliedstaaten vorschlagen, dass die Beschränkungen nicht mehr am 14., sondern bereits am 5. Oktober auslaufen. An diesem Datum wäre die vorgeschriebene 90-Tage-Frist nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest erreicht.

Anfang Juli war in einem Betrieb in Emsbüren (Landkreis Emsland) die Seuche festgestellt worden. Rings um den Hof wurden eine Schutz- und Überwachungszone eingerichtet, von der 300 Betriebe mit mehr als 190.000 Tieren betroffen sind, obwohl es keinen weiteren Ausbruch gegeben hat. Die Landwirte haben Probleme mit der Vermarktung ihrer Schweine und warnen vor Tierschutzproblemen in den Ställen.

Es geht um Zehntausende Schweine, für die offenbar kein Schlachthof gefunden wird. Mit dem Wegfall der Sperrzone könnten die überschweren Tiere normal verkauft und verarbeitet werden, hoffen die Landwirte. Die Schweinepest wird auch Thema auf der Agrarministerkonferenz in dieser Woche in Sachsen-Anhalt sein.

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