Geflügelpest: Landvolk Vechta warnt zu Vorsicht
Mit jeder Berührung von toten Vögeln steigt das Risiko, dass das Virus weitergetragen wird.
Redaktion | 27.10.2025
Mit jeder Berührung von toten Vögeln steigt das Risiko, dass das Virus weitergetragen wird.
Redaktion | 27.10.2025

Symbolfoto: dpa
In der Kranichpopulation ist das Geflügelpestvirus derzeit stark verbreitet. Nachdem das Virus inzwischen auch Nutzgeflügel im Landkreis Vechta erreicht hat, appelliert der Kreislandvolkverband Vechta eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, bei Spaziergängen in der freien Landschaft besonders vorsichtig zu sein. „Wir bekommen zunehmend Rückmeldungen, dass Menschen tote Kraniche auf Feldern fotografieren, anfassen oder sogar bewegen. Damit steigt jedoch das Risiko, das Virus unbemerkt weiterzutragen“, so der Kreislandvolkverband. „Wir bitten daher dringend, die Felder derzeit nicht zu betreten, Hunde anzuleinen und tote Wildvögel auf keinen Fall zu berühren.“ Das Virus kann über Schuhe, Kleidung oder Tierpfoten leicht verschleppt werden und so in Geflügelhaltungen gelangen. Schon kleine Unachtsamkeiten können große Folgen haben. Besonders betroffen ist derzeit auch Freilandgeflügel, das naturgemäß enger mit der Umgebung in Kontakt steht. Gerade deshalb ist es so wichtig, die Vorsichtsmaßnahmen konsequent einzuhalten: keine toten Vögel anfassen, Hunde anleinen und die Felder meiden. Dr. Johannes Wilking, Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Vechta, betont: „Niemand handelt absichtlich falsch – aber viele wissen gar nicht, wie schnell dieses Virus weitergetragen werden kann. Jeder, der draußen unterwegs ist, kann helfen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern: Abstand halten, Hunde anleinen und keine toten Tiere anfassen – das ist jetzt das Wichtigste.“Alles zum Thema Geflügelpest finden Sie hier
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