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Benediktschule feiert Abschluss der Bauarbeiten mit Tag der offenen Tür

Am 9. September werden die neuen Räume offiziell eingeweiht. Anschließend können sich Interessierte das Ergebnis der Bauarbeiten ansehen. Zudem gibt es ein kleines Rahmenprogramm.

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Die letzten Pflasterarbeiten finden derzeit statt. Am 25. August startet dann der Unterricht an der Benediktschule wieder. Foto: Heinzel

Die letzten Pflasterarbeiten finden derzeit statt. Am 25. August startet dann der Unterricht an der Benediktschule wieder. Foto: Heinzel

Die Visbeker Oberschule feiert sozusagen Herbstmeisterschaft. Mit den jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen am Gebäudeteil 5 ist sozusagen Halbzeit bei der Generalüberholung der Bildungseinrichtung. Am 9. September (Freitag) werden mit einem offiziellen Festakt die neuen Räumlichkeiten eingeweiht und anschließend durch einen Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit präsentiert.

Jede der 14 Klassen mit insgesamt fast 300 Schülern übernehme eine Aktion, berichtet Schulleiter Dietmar Seide. Darunter sei eine Karaokebar und die Betreuung der Kletterwand. Der Schulelternrat biete Kaffee und Kuchen an. Es werde ein buntes Angebot geben und jeder Interessierte könne sich die neuen Räumlichkeiten in Ruhe ansehen und weitere Informationen zur Schule einholen.

Abgeschlossene Maßnahmen: Im sanierten zweigeschossigen Gebäudeteil 5 entstanden im Obergeschoss acht Klassen- und zwei PC-Räume. Im Erdgeschoss finden sich unter anderem Musikräume, eine Bibliothek sowie das neu gestaltete Forum. Gebaut wurde zwischen Oktober 2020 und Juli 2022. Die Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf 7,1 Millionen Euro. Bereits zuvor wurde der Gebäudeteil 6 saniert (sechs Klassenräume) und eine neue Mensa samt Lehrküche errichtet. Die Baukosten beliefen sich auf 5,4 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für die beiden Baumaßnahmen liegen also bei 12,5 Millionen Euro. „Jeder Euro ist gut investiert“, meint Bürgermeister Gerd Meyer und fährt fort: „Die Kinder sind die Macher von morgen.“ Die Benediktschule sei nun komplett mit Glasfaser versorgt und für den modernen, digitalen Unterricht ausgestattet. Im kommenden Jahr solle inhaltlich der nächste Schritt erfolgen, erzählt Dietmar Seide, dann würden die 7. Klassen mit dem iPad arbeiten.

Das Forum könnte auch für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden. Foto: HeinzelDas Forum könnte auch für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden. Foto: Heinzel

„In den letzten Jahren hat sich am Gebäude viel getan, um an der Benediktschule noch besser unterrichten zu können“, meint Dietmar Seide mit Blick auf die modernen, hellen Unterrichtsräume mit W-LAN-Infrastruktur sowie eine Mensa, eine Lehrküche und das Forum. Die letzten drei Räumlichkeiten sollen auch für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden können, sagt Visbeks Bürgermeister Gerd Meyer. Das Forum mit seiner Bühne und Leinwand fasst beispielsweise bestuhlt an die 300 Personen, erzählt Dietmar Seide und ergänzt, dass die Kreismusikschule den Raum beispielsweise für ihre offene Bühne nutzen würde.

Weitere Planungen: Im Herbst muss der Gemeinderat sich entscheiden, wie es an der Benediktschule weitergeht. Sollen die existierenden Gebäude saniert oder soll eine Neubaulösung angestrebt werden? Das betrifft die Bereiche Verwaltung, Textil und Werken sowie Naturwissenschaften. Grund für die Maßnahmen ist eine Brandschau aus dem Jahr 2012, die den Sanierungsbedarf der Schule feststellte. Die Verwaltung werde der Politik voraussichtlich eine Neubaulösung vorschlagen, so Gerd Meyer und Gaby Tönnies vom Baumamt der Gemeinde. Einen zweigeschossigen Neubau könne man nach den aktuellsten Standards effizient und nachhaltig gestalten und die Räumlichkeiten komplett nutzen. Zudem werde der Schulbetrieb durch einen Neubau weniger gestört und eine teure Containerlösung vermieden, berichtet Gaby Tönnies. Der Neubau würde praktisch eine Verbindung zwischen den Bauteilen 1 und 5 schaffen, sodass später die Teile 3 und 4 abgerissen werden könnten. Aktuell finden Sanierungsarbeiten an der Sporthalle statt. Sie sollen Ende Oktober oder Anfang November abgeschlossen sein.

Ein Neubau könnte zwischen Bauteil 1 und 5 entstehen. Bauteile 3 und 4 würden dann abgerissen werden. Grafik: K2PlanGemeinde VisbekEin Neubau könnte zwischen Bauteil 1 und 5 entstehen. Bauteile 3 und 4 würden dann abgerissen werden. Grafik: K2Plan/Gemeinde Visbek

Die Bauteile 5 und 6 entsprechen „Neubau-Standards“, „das ist bei den kommenden Gebäudeteilen nicht mehr so leicht möglich“, berichtet sie weiter. Die Containerlösung der letzten anderthalb Jahre an der Benediktschule wird die Gemeinde etwa 145.000 Euro kosten. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass 9 der 23 aufgestellten mobilen Einheiten im Besitz der Gemeinde sind. Das sind praktisch zwei Klassenräume. Ein Vorteil für die bevorstehenden Maßnahmen an der Gerbertschule.

Je nach angestrebter Lösung für die Benediktschule würden anschließend Gespräche zwischen Schule, Planungsbüro und Gemeinde geführt und Pläne erarbeitet. Zudem müßte noch der Gebäudeteil 1 saniert werden. Die Verwaltung rechnet für die noch anstehenden Maßnahmen mit Kosten von 13 bis 15 Millionen Euro – Stand heute. Gerd Meyer schätzt, dass es jetzt erst einmal eine Baupause von 1 bis 2 Jahren geben wird.

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