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Raiffeisenbank Scharrel und Volksbank Barßel-Bösel-Friesoythe streben Fusion an

Die beiden Genossenschaftsbanken haben Gespräche über einen Zusammenschluss aufgenommen. Ein folgerichtiger Schritt finden die Vorstandsmitglieder.

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Arbeiten gut zusammen (von links): Stefan Awick, Andreas Frye, Klaus Hüls (Vorstände VB), Ewald Oltmann (Aufsichtsratsvorsitzender VB), Heinrich Tellmann (Aufsichtsratsvorsitzender RB), Thomas von Garrel (Ausichtsratsmitglied VB), Franz Wübbelmann, Hartmut Hanekamp (ARM-RB), Stefan Bahlmann, Rainer Geese, Johannes Behnen, Thomas Hülskamp, Georg Glup (ARM-VB), Bernd Schrand, Carsten Steenken (ARM-RB), Guido Reiners, Markus Lamping (Vorstände RB). Foto: Raiffeisenbank Scharrel

Arbeiten gut zusammen (von links): Stefan Awick, Andreas Frye, Klaus Hüls (Vorstände VB), Ewald Oltmann (Aufsichtsratsvorsitzender VB), Heinrich Tellmann (Aufsichtsratsvorsitzender RB), Thomas von Garrel (Ausichtsratsmitglied VB), Franz Wübbelmann, Hartmut Hanekamp (ARM-RB), Stefan Bahlmann, Rainer Geese, Johannes Behnen, Thomas Hülskamp, Georg Glup (ARM-VB), Bernd Schrand, Carsten Steenken (ARM-RB), Guido Reiners, Markus Lamping (Vorstände RB). Foto: Raiffeisenbank Scharrel

Die Raiffeisenbank Scharrel und die Volksbank Barßel-Bösel-Friesoythe streben eine Fusion beider Häuser an. Gespräche dazu wurden von Aufsichtsrat- und Vorstandsmitgliedern bereits aufgenommen, teilten die Genossenschaftsbanken am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. 2024 soll dann auf der Generalversammlung über den Zusammenschluss abgestimmt werden.

„Aus zwei Häusern mit guter Nachbarschaft soll nun ein gemeinsames Haus entstehen“, wird Guido Reiners, Vorstand der Scharreler Raiffeisenbank, zitiert. „Durch die neue Bankgröße und den damit steigenden Kreditgrenzen entsteht ein starker Finanzdienstleister für den Mittelstand, der noch leistungsfähiger und noch engagierter sein kann, als es die beiden Häuser jetzt schon sind“, so Reiners. Nach der Verschmelzung könnte das Unternehmen mit laut Mitteilung 160 Mitarbeitenden und 12 Bankstellen eine Bilanzsumme von etwa 1,3 Milliarden Euro und ein Kundenwertvolumen von circa 2,5 Millionen Euro haben.

Vorstand stellt sich mit Fusion ab 2024 neu auf

Zu dem dreiköpfigen Vorstand der Volksbank Barßel-Bösel-Friesoythe, bestehend aus Andreas Frye, Stefan Awick und Nikolaus Hüls, sollen sich nach dem Zusammenschluss Guido Reiners und Markus Lamping von der Raiffeisenbank Scharrel gesellen. Frye und Hüls werden ohnehin altersbedingt Ende 2024 ausscheiden, erklären die Genossenschaftsbanken. Erst 2021 hatte die Spar- und Darlehnskasse Friesoythe mit der Volksbank Bösel fusioniert.

„Bereits seit einigen Jahren arbeiten wir vertrauensvoll auf unterschiedlichen Gebieten zusammen und verfolgen ähnliche Strategien. Da ist eine Fusion nur folgerichtig“, so Awick. Beide Parteien seien wirtschaftlich kerngesund und gut aufgestellt, heißt es in der Mitteilung. Mit dem geplanten Zusammenschluss will man künftig den strategischen Herausforderungen begegnen, wie beispielsweise dem steigenden Ertrags- und Kostendruck oder der Digitalisierung des Geschäftsmodells.

Alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben

Alle Arbeitsplätze sollen laut Mitteilung erhalten bleiben. Als größere Genossenschaftsbank könne man sich zudem als attraktiver Arbeitgeber in der Region positionieren. "Mit der neuen Größe können wir vielfältige Entwicklungsperspektiven und Spezialisierungsmöglichkeiten bieten und damit auch für die jungen Talente attraktiv bleiben“, so Hüls.

Der Vorstand und Aufsichtsrat beider Banken seien sich einig, dass die Fusion zum richtigen Zeitpunkt kommt, erklärten die Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich Tellmann (Raiffeisenbank Scharrel) und Dr. Ewald Oltmann (Volksbank Barßel-Bösel-Friesoythe). „Gemeinsam können wir mehr für unsere Mitglieder, unsere Kunden und für die Region erreichen.“

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