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OOWV kündigt stabile Trinkwasserpreise für 2022 an

Die Kunden des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands zahlen in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta weiter 98 Cent für 1000 Liter Trinkwasser. Anpassungen gibt's beim Schmutzwasser.

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Symbolfoto: dpa

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Der Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) hat für das Jahr 2022 stabile Trinkwasserpreise in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta angekündigt. Das geht aus einer Mitteilung am Donnerstag hervor. Demnach bezahlen die Kunden weiterhin 98 Cent für 1000 Liter Trinkwasser. Allerdings gibt es vereinzelte Anpassungen bei den Entgelten für die Schmutzwasserentsorgung. Das betrifft sechs Kommunen im Oldenburger Münsterland, die in der Zuständigkeit des OOWV liegen.

  • Cappeln: Der Schmutzwasserpreis steigt von 2,99 auf 3,87 Euro je Kubikmeter. Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 120 Kubikmetern pro Jahr ergeben sich monatliche Mehrkosten in Höhe von 8,80 Euro.
  • Bösel: Hier steigen die Kosten für die Schmutzwasserentsorgung von 2,73 Euro auf 3,06 Euro je Kubikmeter. Dies führt zu einer monatlichen Mehrbelastung für einen Durchschnittshaushalt von 3,30 Euro.
  • Saterland: Hier steigt der Schmutzwasserpreis von 2,05 auf künftig 2,56 Euro je Kubikmeter. Das bedeutet eine monatliche Mehrbelastung für einen Durchschnittshaushalt von 5,10 Euro.
  • Lastrup: Der Schmutzwasserpreis steigt von 2,04 auf 2,54 Euro. Für einen Durchschnittshaushalt ergeben sich monatliche Mehrkosten in Höhe von fünf Euro.
  • Bakum: Das Entgelt für die Schmutzwasserentsorgung sinkt um 35 Cent je Kubikmeter auf 2,60 Euro. Ein Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 120 Kubikmeter wird somit im Jahr um 42 Euro entlastet. Das Niederschlagswasserentgelt steigt hingegen um 30 Cent pro Quadratmeter versiegelter und an den Kanal angeschlossener Fläche und beträgt 2022 somit 80 Cent. Für einen Haushalt mit einer überbauten und befestigten Fläche von 200 Quadratmeter erhöht sich das Entgelt damit um monatlich fünf Euro.
  • Lohne: Das Entgelt für die Schmutzwasserentsorgung steigt um 10 Cent je Kubikmeter auf 1,70 Euro. Ein Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 120 Kubikmeter zahlt somit einen Euro mehr pro Monat. Das Niederschlagswasserentgelt bleibt unverändert.

Das Schmutzwasser- sowie das Niederschlagswasserentgelt bleiben in Damme, Dinklage und Holdorf unverändert. Das Abwasserentgelt in den Gemeinden Essen, Molbergen, Lindern und Barßel bleibt auch unverändert. Ebenfalls unverändert bleibt das Abwasserentgelt im Bereich des Zweckverbands Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre


Fakten:

  • Der OOWV betreibt in seinem Verbandsgebiet insgesamt 45 Kläranlagen und 15 Wasserwerke. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts verfolgt der OOWV im Trinkwasserbereich keine Gewinnerzielungsabsicht.
  • Es gibt weder Dividenden für Aktionäre noch sonstige Gewinnausschüttungen.
  • Der OOWV arbeitet im Abwasserbereich kostendeckend und ist verpflichtet, die Entgelte je nach Entwicklung anzuheben oder zu senken. Sie werden jährlich kalkuliert und beinhalten unter anderem Kosten für Personal, Energie und Klärschlammentsorgung.
  • Die Abwassermenge, Bevölkerungszahl, Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen spielen ebenso eine maßgebliche Rolle bei der Entgeltberechnung.
  • Diese Faktoren sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, weshalb Entgelte nicht miteinander vergleichbar sind.

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