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Niedersachsen: Belastung durch landwirtschaftlichen Dünger gesunken

Erstmals erreiche das Land damit eine Stickstoffdüngebilanz unterhalb der gesetzlichen Grenzen, teilt Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast mit.

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Symbolfoto: dpa

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Die Belastung der Gewässer und Böden in Niedersachsen durch landwirtschaftliche Düngung ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Erstmals erreiche Niedersachsen auf Landesebene damit eine Stickstoffdüngebilanz unterhalb der gesetzlichen Grenzen, teilte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) am Mittwoch in Hannover mit. In den Landkreisen Cloppenburg und Grafschaft Bentheim werde die Obergrenze für organischen und organisch-mineralischen Stickstoff aber noch überschritten.

Im Meldejahr 2020/21 wurden nach Berechnungen der Landwirtschaftskammer 37,8 Millionen Tonnen Gülle, Mist und Gärreste auf den Feldern ausgebracht, im Jahr zuvor lag der Wert bei 37,9 Millionen Tonnen. Ein Grund für den Rückgang liegt in den gesunkenen Tierbestandszahlen: Dem Ministerium zufolge wurden im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum knapp 72.000 Rinder und rund 97.000 Schweine weniger gehalten. Beim Geflügel sank die Tierzahl um rund 647.000.

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