Die Barßeler Gemeindeverwaltung reagiert auf den Raummangel im Rathaus mit einem Container. Der provisorische Raum auf dem Platz vor dem Rathaus soll laut Mitteilung der Gemeinde für Besprechungen dienen – mit Bürgern, aber auch für interne Sitzungen der Mitarbeiter.
Nach Angaben der Verwaltung herrsche im Rathaus akuter Platzmangel. Erst kürzlich sei der Rest des übrigen Sitzungssaals umgebaut worden, um benötigte Büroräume für das Personal zu schaffen. Das hatte allerdings Folgen: Besprechungen mit mehr als zwei Personen seien nur noch im Trauzimmer möglich gewesen. „Eine andere Räumlichkeit steht im Rathaus nicht mehr zur Verfügung“, erklärte Janina Wlodarczyk von der Gemeinde.
Deshalb habe die Verwaltung einen Bürocontainer angeschafft, der jetzt vor dem Rathaus platziert wurde. Der Container ist 7 mal 3 Meter groß und soll in den kommenden Tagen vom Bauhof eingerichtet werden. Das Provisorium soll Platz für Termine mit Behördenvertretern, Versorgungsunternehmen sowie Bürgern oder für interne Besprechungen bieten.
Provisorium bleibt stehen, bis das neue Rathaus fertig ist
Barßels Bürgermeister Nils Anhuth begründet die Anschaffung: „Die Gemeinde wächst, und so auch die Verwaltung mit ihren Aufgaben und mit mehr Personalbedarf. Als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des Neubaus war die Anschaffung des Containers daher zwingend notwendig. Wir können nicht dauerhaft das Trauzimmer für Besprechungen belegen.“ Die Verwaltung brauche einen Raum in unmittelbarer Nähe, der kurzfristig genutzt werden kann.
Die Anschaffungskosten für den Bürocontainer betragen nach Angaben der Verwaltung 13.300 Euro. Nach Fertigstellung des neuen Rathauses könne der Container dann anderweitig verwendet oder wieder verkauft werden.