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Zweiter Geflügelpest-Ausbruch in Friesoythe?

Während das Landwirtschaftsministerium mit der Meldung vorgeprescht ist, weist die Cloppenburger Kreisverwaltung darauf hin: Der Verdachtsfall ist noch gar nicht bestätigt. (Update)

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Symbolfoto: dpa

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Nur einen Tag, nachdem erstmals wieder die Geflügelpest in einem Stall im Landkreis Cloppenburg gemeldet worden ist, soll es den nächsten Ausbruch geben: Das hoch ansteckende Virus sei jetzt in einem Putenstall nachgewiesen worden. Das zumindest berichtet das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Donnerstagnachmittag.

Die Cloppenburger Kreisverwaltung konnte das zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigen - denn es lag kein entsprechender Befund vom Friedrich-Löffler-Institut im Cloppenburger Kreishaus. Wie Kreissprecher Frank Beumker gegenüber OM Online mitteilte, wird es deshalb noch als Verdachtsfall bewertet. Und das gelte so lange, bis die Bestätigung des FLI vorliegt. Bislang gebe es nur erste Ergebnisse des Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg.

Der betroffene Stall liegt laut Angaben aus Hannover nur rund 1200 Meter von dem Entenstall in Kampe (Friesoythe) entfernt und damit innerhalb der Schutzzone, die am Mittwoch um den Entenstall nach offizieller Bestätigung der Geflügelpest mit einem Radius von drei Kilometern gezogen wurde.

In dem Putenstall waren 9700 Tiere, die jetzt tierschutzgerecht getötet werden müssen. Der Stall wird geräumt. Wie bereits berichtet, gilt im gesamten Landkreis Cloppenburg seit Donnerstag eine Stallpflicht für Geflügel. Darüber hinaus greift ab dem 15. November ein Wiedereinstallungsverbot in Friesoythe, Barßel, Bösel, Garrel und im Saterland. Dort müssen dann die Ställe nach der Räumung des Bestandes mindestens 30 Tage leer bleiben, bis dort neues Geflügel untergebracht wird.

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