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Mobilität im Saterland: Im neuen Jahr gibt es Taxi-Plus statt Moobil-Plus

Nachdem die Kommune bei dem Rufbussystem nicht mehr mitmachen darf, weil sie Bedingungen gestellt hatte, wird nun mit "Goude Foart" eine Alternative vorgestellt.

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Flyer: Taxi-Plus

Flyer: Taxi-Plus

Im neuen Jahr gibt es ein neues Mobilitätsangebot im Saterland. Die Rufbusse "Moobil-Plus" fahren nur noch bis Ende März in der Nordkreis-Gemeinde, weil Gemeinderat und Bürgermeister Thomas Otto dem Landkreis die Beteiligung nur unter Bedingungen zusagen wollten. Eine Forderung war, dass das Pilotprojekt Moobil-Plus-Taxi aus dem Landkreis Vechta auch im Saterland zum Einsatz kommt. 

Nachdem der Landkreis das Saterland aus dem Angebot ausgeschlossen hatte, bringen die Gemeinde und das Unternehmen "Taxi Saterland" jetzt eine Alternative auf den Weg. Mit "Taxi-Plus Goude Foart" ist dann im Gegensatz zu vorher auch eine Abholung an der Haustür möglich, wird in der Mitteilung betont, die SPD-Ratsmitglied Henning Stoffers am Freitag an OM-Medien schickte.

Neues Angebot soll besser an Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst sein

Bei einer Fahrt aus oder in die Gemeinde Saterland bezuschusse die Kommune die ersten 3 Kilometer, sodass diese Strecke Fahrgäste dann 3 Euro koste. Der Preis gelte pro Fahrzeug, bis zu einer Taxameter-Anzeige von 12,70 Euro werde der Preis bei 3 Euro gedeckelt. 

Das "bürgernahe Beförderungsangebot" gebe es an 7 Tagen von 6 bis 22 Uhr und sei mit den vorhandenen Fahrzeugen und dem Personal schnell umsetzbar. Damit sollen kurze Fahrten zu Besorgungen gerade für Schüler und Senioren günstiger und der Zubringerdienst zum öffentlichen Personennahverkehr erleichtert werden, heißt es in der Mitteilung. Zudem soll damit einem Taxi-Sterben im Saterland entgegengewirkt werden. 

Moobil-Plus ade: Im Saterland werden ab April die Rufbusse nicht mehr zu sehen sein. Archivfoto: HahnMoobil-Plus ade: Im Saterland werden ab April die Rufbusse nicht mehr zu sehen sein. Archivfoto: Hahn

Die Gemeinde plant für das Jahr 2024 laut Mitteilung die Kosten ein, die sie auch für das Rufbussystem hätte aufbringen müssen. Die Verträge laufen zu Beginn über 6 Monate, im Frühjahr soll es eine erste Bilanz geben. "Verwaltung, Taxiunternehmer und Politik sind sich einig, dass dieses Angebot besser angepasst ist an die Bedürfnisse der Bevölkerung als das bisherige von Moobil-Plus."

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