Gehälter steigen bei Caritas wie im Öffentlichen Dienst
Die Bundeskommission hat getagt; die Tarifrunde 2020 ist abgeschlossen. Nun muss die Regionalkommission Nord das Ergebnis noch bestätigen.
Redaktion | 25.02.2021
Die Bundeskommission hat getagt; die Tarifrunde 2020 ist abgeschlossen. Nun muss die Regionalkommission Nord das Ergebnis noch bestätigen.
Redaktion | 25.02.2021

Symbolfoto: dpa
Gute Nachrichten für die Mitarbeiter der Caritas: Die Mitarbeiterseite und die Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes (Bundeskommission) haben sich in ihrer Online-Sitzung am Donnerstag auf einen Tarifabschluss geeinigt. Die Gehälter für die nicht-ärztlichen Beschäftigten steigen demnach ab dem 1. April 2021 in zwei Schritten um 3,2 Prozent. Damit orientiert sich die Caritas erneut an dem Tarifabschluss des Öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. "Besonders wichtig ist uns, dass wir bei den Gehaltssteigerungen einen Mindestbetrag vereinbart haben, von dem die unteren Einkommen besonders profitieren. Das ist in diesen Zeiten ein wichtiges Signal für die Beschäftigten in den Einrichtungen der Caritas", wird Thomas Rühl, Verhandlungsführer der Caritas-Mitarbeiterseite, in einer Mail zitiert. Bereits im Dezember 2020 hatte die Mitarbeiterseite der Caritas Corona-Sonderzahlungen durchgesetzt. Zur Absicherung der Caritas-Beschäftigten in Krisenzeiten gehört nach Auffassung der Mitarbeiterseite auch eine Regelung zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. Ein entsprechender Antrag befinde sich zur Klärung im Vermittlungsverfahren. Die wesentlichen Punkte des Tarifbeschlusses der Caritas Die Caritas hat bundesweit etwa 650.000 Beschäftigte; darunter alleine mehr als 13.000 im Offizialatsbezirk Oldenburg. Für diese muss die Regionalkommission Nord das vorliegende Ergebnis bei ihrer Tagung am 17. und 18. März bestätigen.
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