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Deutsch-Französische Freundschaft besteht seit 35 Jahren

Am 7. Mai 1989 wurden in Goldenstedt die Verträge mit den französischen Partnerschaftsgemeinden Bosc-le-Hard und Clères unterzeichnet. Am Himmelfahrtswochenende steht der nächste Besuch an.

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Freuen sich auf die Frankreich-Fahrt: Vorstandsmitglieder des Vereins „Salut Normandie“ und einige der Teilnehmer nach der Informationsveranstaltung im Goldenstedter Bürgersaal. Foto: Lauer

Freuen sich auf die Frankreich-Fahrt: Vorstandsmitglieder des Vereins „Salut Normandie“ und einige der Teilnehmer nach der Informationsveranstaltung im Goldenstedter Bürgersaal. Foto: Lauer

Fast genau auf den 35. Jahrestag der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden fällt in diesem Jahr die Fahrt des Vereins „Salut Normandie“ nach Bosc-le-Hard und Clères. Am Tag Christi Himmelfahrt (9. Mai) startet in Goldenstedt eine 34-köpfige Gruppe in die französischen Partnerschaftsgemeinden. Unter den Teilnehmern sind auch Bürgermeister Alfred Kuhlmann und seine Frau.

Am 7. Mai 1989 wurde in Goldenstedt (damals in der Gaststätte Oesting) der Vertrag zwischen
Goldenstedt, Bosc-le-Hard und Clères unterzeichnet, am 29. April 1990 dann in Frankreich. Seitdem hat es regelmäßige Besuche gegeben, abwechselnd mal hier, mal dort (ausgenommen die Jahre 2020 und 2021 wegen der Corona-Pandemie). Während der Termin zunächst zwischen Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten wechselte, finden die Begegnungen seit 1997 immer über das verlängerte Wochenende Christi Himmelfahrt statt. Im Bürgersaal des Goldenstedter Rathauses fand jetzt ein letztes Treffen der Frankreichfahrer statt, um das Programm vorzustellen und wichtige Informationen auszutauschen.

Nach rund 10-stündiger Fahrt werden die Goldenstedter am Donnerstagabend in der restaurierten Kapelle von Augeville in Bosc-le-Hard empfangen. Der Tagesausflug am Freitag geht nach Fécamp am Ärmelkanal. Die Stadt ist berühmt für ihre steilen Kreidefelsen (Alabaster-Küste), vor allem aber für den weltbekannten Bénédictine-Likör. Natürlich steht eine Besichtigung des Palais Bénédictine und der Produktionsstätte mitsamt Verkostung auf dem Programm. Auch das Fischereimuseum (Musée des Pêcheries), das in einer ehemaligen Kabeljau-Trocknungsanlage aus den 1950er Jahren untergebracht ist, soll besucht werden. Es bietet reichhaltige Sammlungen, die alle mit der Geschichte von Fécamp verbunden sind: historische Galerie, Fischerei, schöne Künste, Kindheit und Leben in der Region Cauchoise. Der auf dem Dach des Museums gelegene Aussichtspunkt bietet einen außergewöhnlichen 360-Grad-Blick auf das Meer, die Klippen und das Tal von Fécamp.

Den Tag in den Familien am Samstag beschließt der deutsch-französische Abend mit einem bunten Programm im Saal Clara in Clères. Am Sonntagmorgen heißt es nach dem Frühstück wieder Abschied nehmen mit dem Wunsch auf ein Wiedersehen im Jahr 2025 in Goldenstedt.

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