Demonstranten beschmieren CDU-Landesgeschäftsstelle in Oldenburg
Außerdem hatten Täter versucht, in die Räume der Geschäftsstelle zu gelangen. Bereits im vergangenen Jahr war die Landesgeschäftsstelle mehrfach Ziel von Angriffen.
Demonstranten haben am Freitag die Geschäftsstelle des CDU-Landesverbands Oldenburg beschmiert und versucht, in die Räume einzudringen. Dabei wurden sie laut Mitteilung des CDU-Landesgeschäftsführers Daniel Kaszanics auf frischer Tat von der Polizei ertappt. Im weiteren Verlauf des Abends hätten sich etwa 100 Demonstranten vor der Geschäftsstelle versammelt. Die Polizei sicherte demnach das Gebäude. Die Demonstrationen wurden am Samstag fortgesetzt.
Am Samstag musste die CDU dann den Angaben zufolge einen Infostand in der Oldenburger Innenstadt unter Polizeischutz abbauen. Etwa ein Dutzend Aktivisten der Antifa hätten zuvor versucht, den Stand abzuräumen und die CDU-Vertreter angeschrien, sagte der Oldenburger CDU-Geschäftsführer Daniel Kaszanics. Körperliche Angriffe habe es nicht gegeben. Die Sicherheitsvorkehrungen für den weiteren Wahlkampf würden nun erhöht.
Foto: CDU-Landesgeschäftsstelle Oldenburg
Der CDU-Landesverband Oldenburg hat nach eigenen Angaben umgehend Anzeige gegen die Tatverdächtigen erstattet. Bereits im vergangenen Jahr war die Landesgeschäftsstelle mehrfach Ziel von Angriffen:
„Erneut sehen sich die Mitarbeiter der CDU-Geschäftsstellen Anfeindungen und gewaltsamen Aktionen ausgesetzt. Diese Entwicklung ist eine ernsthafte Bedrohung für die politische Kultur in Deutschland und wird von Teilen der politischen Linken stillschweigend geduldet“, erklärte die stellvertretende Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende des CDU-Landesverbands Oldenburg, Silvia Breher.
Verurteilt den Angriff auf die Landesgeschäftsstelle: CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher. Foto: Tobias Koch
Bereits im Vorfeld habe die Antifa in sozialen Netzwerken zu einem Demonstrationszug vom Hauptbahnhof Oldenburg zur CDU-Landesgeschäftsstelle aufgerufen.
Foto: CDU-Landesgeschäftsstelle Oldenburg
CDU-Landesgeschäftsführer Daniel Kaszanics betonte abschließend: „Friedliche Demonstrationen sind ein fundamentaler Bestandteil unserer Demokratie. Doch wenn politische Gegner gezielt versuchen, Andersdenkende zu diskreditieren und ein Klima der Angst zu schaffen, ist eine Grenze überschritten. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um unsere Geschäftsstellen, Mitarbeiter und Mitglieder zu schützen. Dazu stehen wir in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden und dem Staatsschutz.“