Auf Bredemeyers Hof wird es am Pfingstmontag (29. Mai) wieder einen Backtag mit ökumenischem Open-Air-Gottesdienst geben. Initiiert und durchgeführt wird die Veranstaltung durch die Anna-und-Heinz-von-Döllen-Stiftung, berichtet Heinz von Döllen und sagt: „Es bereitet uns und unseren Mitstreitern Freude. Daher machen wird das, denn mit dem Backtag werden wir keinen Gewinn erwirtschaften.“ 2019 fand diese Veranstaltung erstmals statt, berichtet Heinz von Döllen. Damals hätten schätzungsweise 2000 Menschen daran teilgenommen.
Um 11 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem Gottesdienst, der durch Dechant Martin Knipper und Pfarrerin Elke Koopmann durchgeführt wird. Der evangelische Kirchenchor wird das Hochamt mitgestalten. Zwischen 12 und 17 Uhr findet dann der Backtag statt. Dort kann auf dem 3000 Quadratmeter großen Gelände an der Huntestraße in Goldenstedt Wilhelm Kohlhaus zugesehen werden, wie er Brot backt. Dabei handele es sich um ein Schweizer Landbrot, berichtet Heinz von Döllen. Er nenne es „Bredemeyers Kruste“ und es erhalte an dem Tag auch die Prägung B1722.
In die Veranstaltung auf dem historischen Industriedenkmal werden auch regionale Unternehmen eingebunden, erzählt Hans Engelmann von der Stiftung. So würden Fernando Santos Eis und Thorsten Grimm Steaks, Bratwürste und Pommes anbieten. Die Getränke liefere Karsten Dörfer. Für Kinder werde eine Hüpfburg aufgebaut
Damit das Event reibungslos ablaufe, bedarf es allerdings etwa 20 bis 25 ehrenamtlicher Helfer. Für diese Freiwilligen solle es danach ein Helferfest geben, aktuell würden sie von der Stiftung noch gesucht. „Wir wollen einen Stamm an Ehrenamtlichen aufbauen“, sagt Heinz von Döllen. Dabei gehe es um die Pflege der Anlage, den An- und Aufbau bei Veranstaltungen sowie Tätigkeiten im Servicebereich. Neben dem Backtag gebe es noch den Weihnachtsmarkt, wie zuletzt 2022 am 2. Advent, sowie Hochzeits- und Geburtstagsfeiern. Die beiden letzteren jedoch nur in beschränkter Anzahl. „Es ist ein Industriedenkmal und kein Gastronomiebetrieb“, sagt Heinz von Döllen. Die Stiftung sucht allerdings auch weiterhin Gästeführer. Aktuell verfüge sie über vier von ihnen.