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Funklöcher im Kreis Vechta sollen geschlossen werden

Eine Breitbandinitiative lässt die Gebiete im Landkreis Vechta vermessen. Diese Nachforschung sei die Grundlage, um die niedersächsische Mobilfunk-Förderrichtlinie in Anspruch nehmen zu können.

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Symbolfoto: dpa

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Die Breitbandinitiative Landkreis Vechta lässt die Mobilfunkabdeckung im Kreisgebiet vermessen. Damit soll einer Mitteilung zufolge die Voraussetzung geschaffen werden, um die niedersächsische Mobilfunk-Förderrichtlinie in Anspruch zu nehmen. Das ist nur möglich, wenn es im Kreisgebiet nachweislich unterversorgte Gebiete gibt – sogenannte "Funklöcher". Laut "Markterkundungsverfahren Mobilfunk" des Landes Niedersachsen aus dem vergangenen Jahr gibt es diese nicht, schreibt die Behörde weiter.

"Natürlich merken unsere Bürger und Unternehmen täglich, dass es viele Funklöcher im Landkreis gibt. Deswegen hat der Betriebsausschuss des Eigenbetriebs Breitband beschlossen, für zunächst fünf Bereiche eine eigene Messung zu beauftragen", erklärt Landrat Tobias Gerdesmeyer. Bei den Messungen werden Netzabdeckung und Netzqualität der nationalen Netzbetreiber in den Mobilfunkstandards 2G, 4G und 5G überprüft.

Diese Messgebiete sind auf Basis der Mobilfunk-Onlineumfrage der Breitbandinitiative aus 2021 ausgewählt worden. So wurden bereits die Ortsteile Harme in Bakum, Vörden, Hinnenkamp und Ahe in Neuenkirchen-Vörden, der Ortsteil Hamberg in Südlohne, die Ortsteile Kroge/Ehrendorf in Lohne und der Ortsteil Handorf in Holdorf mit einem Messfahrzeug der Firma ENQT aus Hamburg vermessen. Die Ergebnisse sollen zeigen, ob eine Unterversorgung nachweisbar ist. Falls Funklöcher nachweisbar sind, sollen die Daten mit den Mobilfunkanbietern besprochen werden. Im besten Fall ergibt sich hieraus dann eine Handlungsstrategie mit ganz konkreten Investitionsmaßnahmen.

"Der Landkreis Vechta ist bereit, Unterstützung anzubieten, beispielsweise durch Hilfe bei der Standortwahl, Begleitung bei Genehmigungsverfahren und auch durch Anschluss von Mobilfunk-Standorten an das kreiseigene Glasfasernetz", wird Gerdesmeyer zitiert.

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