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Dinklager zeigt den besten Galloway-Bullen

Carsten Haase präsentiert mit "Khedira vom Kronenhof" den besten Bullen auf der Jungtierschau des Bundesverbandes Deutscher Galloway Züchter.

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So sehen Sieger aus: Fritz Wiegmann (links) mit "Carina aus dem Suletal", Moderator Arno Molter und Carsten Haase mit dem besten Bullen der Schau "Khedira vom Kronenhof". Foto: Röttgers

So sehen Sieger aus: Fritz Wiegmann (links) mit "Carina aus dem Suletal", Moderator Arno Molter und Carsten Haase mit dem besten Bullen der Schau "Khedira vom Kronenhof". Foto: Röttgers

War das ein Heimvorteil? Carsten Haase aus Dinklage präsentierte mit „Khedira vom Kronenhof“ den besten Bullen auf der Jungtierschau des Bundesverbandes Deutscher Galloway-Züchter auf dem Hof von Johannes Hugo-Westendorf in Bünne bei Dinklage. Das 19 Monate alte Tier überzeugte die Preisrichter Thorsten Kirschstein und Hubert Mielke – wobei die beiden Offiziellen allen zu bewertenden Tieren „eine sehr hohe und gute Qualität“ attestierten.

„Tonio vom Felde“ aus der Zucht von Karl-Heinz Gerling aus Hörstel wurde Reservesieger. Bei den Färsen war „Carina aus dem Suletal“ das Siegertier, was aus der Zucht von Stephanie-Susan Hams-Wiegmann aus Sulingen stammt. Die Züchter Jan und Jörg Fengels aus Hamminkeln bei Wesel brachten mit „Mary vom Winzelbach“ die Reservesiegerin auf.

Das Verhalten und der Körperbau sind für die Jury entscheidend

Neben Typ und Bemuskelung gehörte das Skelett zu den Bewertungskriterien. Fellzustand, Augen, Ohrstellung und die Form des Kopfes waren Kriterien bei der genaueren Typisierung. Insgesamt hatten die Preisrichter die Qual der Wahl aus insgesamt 36 Tieren, die mit ihren Züchtern aus dem gesamten Bundesgebiet in die Dinklager Bauerschaft angereist waren.

Ausgezeichnet: Jan Fengels mit Reservesiegerin Mary vom Winzelbach“ aus Hamminkeln. Foto: RöttgersAusgezeichnet: Jan Fengels mit Reservesiegerin „Mary vom Winzelbach“ aus Hamminkeln. Foto: Röttgers

Für die Züchter war der Jungtierschau oft ein wochenlanges Training mit ihren Tieren vorausgegangen. Denn die Juroren bewerteten die Jungtiere nicht nur nach Größe, Gangart und Körperbau: Ein braves Gehen an der Leine im Ring war dabei genauso wichtig. Und das war bei den vielen Ablenkungen für die jungen Rinder gar nicht so einfach. Durch die Schau führte gekonnt der aus dem hessischen Heidenrod stammende Moderator Arno Molter, der die einzelnen Züchter und Tiere im Ring vorgestellt hatte.

Die Züchter präsentierten so ihre Zuchtergebnisse, also ihre Tiere, stellten sich dabei einem fairen Wettkampf und wollten darüber hinaus wissen, wo sie im Wettbewerb stehen. Dabei stellten sie natürlich auch sich und ihren Betrieb vor. Außerdem machte der Verband Werbung für die Galloway-Rinder und das ausgezeichnetes Fleisch von frei laufenden Tieren.

Parallel dazu fand auf dem Hof von Galloway-Rinderzüchter Johannes Hugo-Westendorf ein Hoffest mit Bauernmarkt statt. Hugo-Westendorf legte dabei Wert darauf, dass kleine Direktvermarkter aus der Region ihre Produkte und Waren anbieten konnten. „Denn kurze Wege schützen unser Klima“, erklärte der Veranstalter umweltbewusst gegenüber OM Medien. Neben einem Galloway-Imbiss waren auch das Bakumer Wiesenei, die Grönloher Ackerblume und der Milchhof Arlinghaus vertreten. Der Obst- und Gemüsehof Alswede und die Schlachterei Diekmann rundeten das Marktgeschehen ab. Hugo-Westendorf freute sich über die große Resonanz. fast 1000 Gäste kamen schließlich zum Hoffest. Stammgast Jürgen Rohe kommt sogar jeden Samstag vorbei, wenn der Hofverkauf von artgerechtem Rindfleisch von Galloway-Rindern der Hugenheide stattfindet.

Im Bundesverband Deutscher Galloway-Züchter (BDG) sind aktuell rund 650 Mitglieder organisiert. Ihre Mitglieder züchten Galloways aller Farbzeichnungen und Pigmentierungen.

Bauernmarkt in Bünne: der Obst- und Gemüsehof Alswede aus Menslage bietet leckere Ãpfel an. Foto: RöttgersBauernmarkt in Bünne: der Obst- und Gemüsehof Alswede aus Menslage bietet leckere Ãpfel an. Foto: Röttgers

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