Die EWE erhöht ab Januar den Gaspreis
Der Preis pro Kilowattstunde steigt auf 7,75 Cent. Bei durchschnittlichem Verbrauch müssen die Kunden rund 13 Euro mehr im Monat bezahlen.
Matthias Bänsch | 10.11.2021
Der Preis pro Kilowattstunde steigt auf 7,75 Cent. Bei durchschnittlichem Verbrauch müssen die Kunden rund 13 Euro mehr im Monat bezahlen.
Matthias Bänsch | 10.11.2021

Symbolfoto: dpa
Der regionale Energieversorger EWE hat am Mittwoch eine Erhöhung des Gaspreises angekündigt. Die Erhöhung greift demnach ab dem 1. Januar. Der Preis pro Kilowattstunde steigt in der Grundversorgung von 6,84 Cent (brutto) auf 7,75 Cent. Das entspricht einer Erhöhung von etwa 13 Prozent. "Ein Durchschnittskunde mit einem Jahresverbrauch von 17.500 Kilowattstunden zahlt dadurch ab Januar pro Monat gut 13 Euro mehr als bislang", teilt das Unternehmen mit. Umgerechnet auf ein Jahr sind das 156 Euro. Begründet wird dieser Schritt mit der weltweit hohen Nachfrage – dadurch seien die Kosten für die Gasbeschaffung "massiv gestiegen", erklärt Oliver Bolay, Geschäftsführer der EWE Vertrieb GmbH. Davon seien alle Energieversorger betroffen. Zweiter Grund für die Preiserhöhung ist laut Bolay auch der Anstieg bei der staatlichen CO2-Abgabe. Gleichzeitig kündigt die EWE eine Preissenkung für Strom an – von derzeit 27,33 Cent pro Kilowattstunde (brutto) auf 26,26 Cent in der Grundversorgung. Bei durchschnittlichem Stromverbrauch spare der Kunde "mit einem Jahresverbrauch von 2800 Kilowattstunden rund 30 Euro im Jahr", heißt es in der Pressemitteilung. "Beim Strom sind die Bezugskosten ebenfalls stark gestiegen, die sinkende EEG-Umlage – sie dient der Förderung von Erneuerbaren Energien – ermöglicht uns aber, die Preise zu senken", sagt Bolay.Strompreis wird ab Januar hingegen gesenkt
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