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Biochem kauft Glycinat-Geschäft von BASF

Das Lohner Unternehmen will effiziente und nachhaltige Lebensmittelproduktion weltweit stützen.

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Erweitert ihr Netzwerk: die Firma Biochem aus Lohne. Kühn

Erweitert ihr Netzwerk: die Firma Biochem aus Lohne. Kühn

Der Nutztierfutterhersteller Biochem mit Sitz in Lohne hat mit dem Chemieunternehmen BASF aus Ludwigshafren „eine verbindliche Vereinbarung über das globale Glycinat-Geschäft der BASF getroffen“, wie Biochem mitteilt. Durch den Kauf des Geschäftsbereiches erhalte das Lohner Unternehmen, das sich auf Futtermittelzusatzstoffe und Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert hat, einen erweiterten Marktzugang und ein gut etabliertes Netzwerk von Vertriebspartnern der BASF. Dadurch sei ein nahtloser Übergang für alle Kunden weltweit gewährleistet.

Die Glycinat-Portfolios beider Unternehmen zeichneten sich durch ein starkes, wissenschaftlich fundiertes Angebot aus, das Tierproduzenten hervorragende Leistungen ermögliche, nämlich:

  • Verbesserte Tierleistung: Die hohe Bioverfügbarkeit von Glycinaten sorge für eine bessere Mineralstoffaufnahme, was sich direkt auf die Gesundheit, Immunität und das Wachstum der Tiere auswirke.
  • Ökologische Nachhaltigkeit: Durch die Verwendung hocheffizienter Mineralstoffe werde die Ausscheidung von Spurenelementen wie Zink und Kupfer in die Umwelt reduziert, was den Produzenten helfe, die immer strengeren Vorschriften zu erfüllen.
  • Futtermittelstabilität: Die chemisch stabile Struktur von Glycinaten verhindere unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Futtermittelzusatzstoffen wie Vitaminen und Enzymen und erhalte so die Gesamtqualität der Futtermittel.

Diese strategische Akquisition stärke Biochems Vorreiterrolle bei hochleistungsfähigen organischen Spurenelementen (OTMs) seit 1992 und erweitere seine globale Marktpräsenz, heißt es weiter. Nach der jüngsten Ankündigung der BASF, strategische Optionen für ihr Futtermittelenzym-Geschäft zu prüfen, stelle diese Veräußerung für BASF einen weiteren Schritt zur Optimierung des Portfolios hin zu Kernbestandteilen für die menschliche und tierische Ernährung dar.

Wachstum und Innovation

Obwohl die Überprüfung der strategischen Optionen für das Futtermittelenzym-Geschäft noch läuft, bleibt das Unternehmen weiterhin uneingeschränkt verpflichtet, seine Kunden zu unterstützen und das Geschäft voranzutreiben – Wachstum und Innovation während dieses Übergangs zu fördern.

„Diese Akquisition ist ein entscheidender Schritt für Biochem, besonders aber für Futtermittelproduzenten und Landwirte weltweit“, sagte Dr. Alexander Grafe, CEO von Biochem. „Durch die Integration des Glycinatgeschäfts der BASF können wir unser nachhaltiges und wissenschaftlich fundiertes Portfolio noch mehr Kunden weltweit anbieten und Landwirten eine effiziente und nachhaltige Produktion von Lebensmitteln ermöglichen.“

Zuversicht für einen Verkauf

Uta Dirring, Leiterin Global Product Management & Marketing Feed Enzymes & Feed PIs bei BASF, äußert sich zuversichtlich hinsichtlich des Verkaufs: „Wir sind sehr stolz auf das hochwertige Glycinatgeschäft, das wir auf der Grundlage wissenschaftlicher Innovationen und starker Partnerschaften aufgebaut haben. Die langjährige Expertise und die Vorreiterrolle von Biochem bei organischen Spurenelementen machen Biochem zum idealen Nachfolger für diesen Geschäftbereich. Wir sind überzeugt, dass unsere Glycinate und vor allem unsere Geschäftspartner und Kunden in besten Händen sind.“

Biochem, ein langjähriger Vorreiter bei organischen Spurenelementen, wird die BASF-Produkte in sein Portfolio integrieren. Seit Jahrzehnten ist Biochem mit seinen Premium-Produktlinien EcoTrace® und B.I.O.Key® führend, wobei EcoTrace® erstmals 2007 auf den Markt kam. Die langjährige Erfahrung des Unternehmens in diesem Markt wird durch umfangreiche wissenschaftliche Produktdokumentationen untermauert.

Dieses Engagement zeige sich auch in BetaTrace®, einer neuen, zum Patent angemeldeten OTM-Innovation, die den Zusatznutzen von Betain mit der hohen Bioverfügbarkeit von organischen Spurenelementen kombiniert. Um einen nahtlosen Übergang und die kontinuierliche Produktverfügbarkeit zu gewährleistet, werde Biochem weiterhin mit den bewährten Vertriebspartnern der BASF zusammenarbeiten und damit seine Zuverlässigkeit und Liefersicherheit unterstreichen. Beide Parteien hätten vereinbart, keine finanziellen Details der Transaktion offenzulegen, die voraussichtlich Ende März 2026 abgeschlossen sein werde.

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