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David Sperling bringt die urbane Tanzszene nach Lohne

Sehr persönliche Ansichten – immer dieselben 10 Fragen. Dieses Mal: David Sperling. Er studiert Mediendesign mit Schwerpunkt Film, tanzt bei „Stage 7“ und organisiert das „Sowl Movement Festival“.

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Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Ganz gut! Ich habe gerade das zweite Semester meines Filmstudiums in Hannover abgeschlossen. Das gibt mir etwas mehr Freiraum, um mich meinen Kunden zu widmen, die ich mit meiner Foto- und Videografie unterstütze. Außerdem geht es jetzt in die heiße Phase der Organisation des „Sowl Movement Festivals“, das ich zusammen mit unserem „Stage 7“-Team und dem „Wake Up OWL Movement“ aus Bielefeld auf die Beine stelle. Es ist viel los, aber es macht mir auch unglaublich viel Spaß. Meine Freunde und Familie sind mir dabei ein wichtiger Ausgleich.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Ich habe mir vergangenes Wochenende keinen Wecker gestellt und konnte endlich mal wieder so richtig ausschlafen. Das war herrlich.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Als Erstes würde ich jegliche nicht zwingend notwendigen Subventionen abschaffen, die entweder extrem wohlhabende Menschen weiter bereichern oder die Klimakatastrophe weiter verschärfen. Mir persönlich ist es wichtig, dass wir unsere Ressourcen für soziale Gerechtigkeit und den Klimaschutz einsetzen.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Ich glaube, das wird das „Sowl Movement Festival“ (2. bis 4. August) sein, das ich gerade organisiere. Ich habe mir immer gewünscht, dass wir mit „Stage 7“ die urbane Tanzkultur in Lohne und der Umgebung stärken und ausbauen. Das haben wir in den vergangenen Jahren auch erreicht – mit knapp 700 Mitgliedern und unzähligen Erfolgen auf Meisterschaften. Doch nun gehen wir mit dem Festival einen weiteren großen Schritt: Wir bringen die urbane Tanzszene nach Lohne und gestalten ein Wochenende voller Austausch, Tanz und Verbindung. Das ist etwas Einzigartiges und Erstmaliges für „Stage 7“, Lohne und die gesamte Region – ein Traum, der bald Realität wird.

Was tun Sie am liebsten?
Puh, das ist gar nicht so leicht zu benennen. Ich bin gerade wirklich glücklich mit dem, was ich tue – die Vereinsarbeit, meine Videoprojekte, das Studium und das Tanzen. Aber wenn ich spontan aus dem Bauch heraus entscheiden müsste, würde ich sagen, dass es das Filmeschauen mit meinen Freund:innen ist.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich bin leicht zu begeistern, was mir im Alltag viel Freude bereitet. Diese Begeisterungsfähigkeit treibt mich an und sorgt für positive Energie. Andererseits neige ich dazu, mir manchmal zu viel vorzunehmen, was dazu führen kann, dass ich nicht immer alles schaffe und Leute auf mich warten müssen. Das ist etwas, an dem ich aktiv arbeite.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
„Modern Family“, ganz klar. Ich bin ein großer Fan der Serie. Jeder einzelne Charakter ist unglaublich unterhaltsam geschrieben, und die Darstellung moderner und vielfältiger Familien mit viel Humor macht die Serie einfach zu meinem Favoriten. 

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Ich würde mich unglaublich gerne einmal mit Luisa Neubauer treffen. Ich finde sie sehr inspirierend und bin ein großer Fan ihrer Arbeit. Ihr unermüdlicher Einsatz für den Klimaschutz und ihre Fähigkeit, komplexe Sachverhalte einfach und verständlich zu kommunizieren, faszinieren mich, besonders wie sie junge Menschen für politisches Engagement begeistert. Für ihre Bemühungen und ihren Mut bin ich unglaublich dankbar.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Auch wenn es erst kürzlich war: Wassermelone. Gerade jetzt im Sommer kann ich einfach nicht genug davon bekommen. Sie ist einfach perfekt in dieser Jahreszeit!

Welches Thema bei OM-Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Neben dem Bericht über das „Sowl Movement Festival“, der mich sehr erfreut hat, hat mich jüngst der Beitrag „Wo sich Männer mit Gleichberechtigung mitunter noch schwer tun“ sehr beschäftigt. Obwohl ich selbst kein Schütze bin und kaum Schütz:innen in meinem Umfeld habe, habe ich die Traditionen des Lohner Schützenfestes immer geschätzt. Umso überraschender war es für mich zu erfahren, dass solche Traditionen immer noch stark nach Geschlechtern getrennt sind. Es ist erschreckend, dass in manchen Vereinen Frauen immer noch nicht gleichberechtigt sind. Ich bin der Meinung, dass jegliche Diskriminierung aktiv angegangen werden sollte und sich nicht hinter Traditionen und dem Argument „Haben wir schon immer so gemacht“ verstecken darf.


Zur Person:

  • David Sperling (21) studiert Mediendesign mit Schwerpunkt Film an der Hochschule Hannover.
  • Seit Anfang 2019 arbeitet er – neben der Schule, während der Ausbildung und jetzt auch parallel zum Studium – als Videograf und Fotograf. Mit seiner Firma „inTake“ betätigt er sich als Kameramann, Editor und Fotograf für Unternehmen, Agenturen und Vereine.
  • Außerdem engagiert sich der junge Lohner im Vorstand des Tanzvereins „Stage 7“. Dort ist er für Buchungen, den Online-Shop und die Planung des „Sowl Movement Festivals“ zuständig.
  • In seiner Freizeit tanzt David Sperling leidenschaftlich gerne.

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