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Friesoyther Schuldenstand sinkt auf 22,7 Millionen Euro

Mehr Einwohner und weniger Schulden: Die wichtigen Kennzahlen der Stadt Friesoythe entwickeln sich in die richtige Richtung. Nur beim Verkauf von Wohnbaugrundstücken gab es 2021 eine Delle.

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Wächst: Im vergangenen Jahr ist Friesoythe um 144 auf jetzt 22.749 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen. Foto: Schiwy Luftbildaufnahmen

Wächst: Im vergangenen Jahr ist Friesoythe um 144 auf jetzt 22.749 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen. Foto: Schiwy Luftbildaufnahmen

2019 gab es nach einem zehnjährigen Wachstum eine kleine Delle, in den letzten zwei Jahren ging es dann mit der Bevölkerungszahl in Friesoythe weiter bergauf. 22.749 Einwohnerinnen und Einwohner zählte die Friesoyther Stadtverwaltung am letzten Tag des vergangenen Jahres, 144 mehr als am 31. Dezember 2020. Das entspricht einem moderaten Wachstum von 0,63 Prozent. Zum Vergleich: Den größten Sprung im Nordkreis machte die Gemeinde Saterland mit einem Plus von 5,6 Prozent auf jetzt 14.864 Einwohner. Bösel legte um 2,5 Prozent auf 8893, Barßel um 1 Prozent auf 13.864 Bürgerinnen und Bürger zu.

Die größte Ortschaft bleibt Friesoythe mit 11.099 Einwohnern, auf Platz zwei folgt Altenoythe mit 5.784 und Markhausen mit 2.230. Neuscharrel bringt es als kleinste der sechs Friesoyther Ortschaften auf 983 Einwohner. Von den 22 Ortsteilen sind Friesoythe (9.391), Altenoythe (2.546) und Gehlenberg (1.628) die größten. Im zweistelligen Bereich liegen Thülsfelde (92), Schwaneburg (61), Heinfelde (53) sowie Ikenbrügge mit 25 Einwohnern. Die Statistik der Stadt verzeichnet für 2021 zudem 263 Geburten, 218 Sterbefälle und 110 Eheschließungen.

20.578 der in Friesoythe lebenden Menschen haben die deutsche Staatsangehörigkeit. Einen rumänischen Pass haben 657 Einwohner, einen polnischen 349. Insgesamt haben 2.169 Menschen in Friesoythe eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche. Das entspricht rund 9,5 Prozent der Friesoyther Bevölkerung. In ganz Deutschland liegt der Anteil bei 12,6 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Auch die Wibef baut Schulden ab

Positiv entwickelt hat sich der Schuldenstand der Stadt. Er lag 2016 noch bei 28,884 Millionen Euro und zum Jahresende 2021 bei 22,712 Millionen. Hinzu kommen die Schulden der städtischen Wirtschaftsbetriebe Wibef. Sie lagen Ende 2021 bei 9,4 Millionen Euro und damit um 1,4 Millionen niedriger als 2016. In diesem Zeitraum hat die Wibef zudem ohne städtische Zuschüsse Investitionen von rund 700.000 Euro getätigt.

Auch die Bürger und das Gewerbe investieren. 323 Baumitteilungen und -anträge sowie 110 Bauvoranfragen gingen im vergangenen Jahr bei der Stadtverwaltung ein. Die ihrerseits verkaufte sieben gewerbliche Bauflächen sowie 15 Wohnbaugrundstücke. Hinzu kommen 15 Wohnbaugrundstücke, die von privaten Investoren verkauft wurden. Gegenüber 2020 ist das ein deutlicher Rückgang, da die Zusagen für Baugebiete in Gehlenberg, Neuvrees und Markhausen erst zum Jahresende 2021 erteilt wurden, also noch keine Kaufverträge abgeschlossen sind. Für 2022 plant die Stadtverwaltung deshalb mit über 60 zu verkaufenden Wohnbaugrundstücken.

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