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Zwei weitere Ausbrüche der Geflügelpest in Garrel und Emstek

5200 Enten und 15.700 müssen getötet werden, nachdem in den Ställen das H5N8-Virus bestätigt wurde. Mittlerweile sind 39 Betriebe im Landkreis von der Geflügelpest betroffen.

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Symbolfoto: dpa

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Die Cloppenburger Kreisverwaltung hat am Montag zwei weitere Fälle von Geflügelpest bestätigt. Demnach sind ein Entenstall in der Gemeinde Garrel und ein Putenstall in Emstek betroffen. "Der Bestand in Garrel mit 5200 Enten wurde gestern tierschutzgerecht getötet und geräumt", berichtet Kreissprecher. In dem Emsteker Putenstall werden im Laufe des Montages 15.700 Puten getötet.

Damit sind mittlerweile 39 Betriebe im Landkreis Cloppenburg von der Geflügelpest betroffen - insgesamt 573.600 Tiere (475.500 Puten, 71.900 Hähnchen und 26.200 Enten) mussten getötet werden.

Die Kreisverwaltung hat aufgrund der beiden neuen bestätigten Fälle restriktive Maßnahmen im Bereich der zwei Ställe erlassen. Um beide Betriebe werden nun Sperrbezirke mit einem Radius von 3 Kilometern und Beobachtungsbezirke mit einem Radius von 10 Kilometern eingerichtet. 

Weiterhin gültig bleibt das Wiedereinstallungsverbot für Puten in diesen Kommunen: Bösel, Cappeln, Emstek, Essen, Garrel, Lastrup, Lindern und Molbergen, Cloppenburg und Friesoythe. Kreisweit gilt bereits seit November eine Stallpflicht für Geflügel. Dazu kommt jetzt ein Wiedereinstallungsverbot für Enten im Beobachtungsgebiet, das um den Garreler Entenstall gezogen wurde.

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