Wer Vorsorge betreibt, hat weniger Sorgen
Experten stehen Rede und Antwort: Im Emsteker Medienhaus findet am 26. Februar das Fachforum „Vorsorge zu Lebzeiten“ statt.
Bernd Götting | 16.01.2026
Experten stehen Rede und Antwort: Im Emsteker Medienhaus findet am 26. Februar das Fachforum „Vorsorge zu Lebzeiten“ statt.
Bernd Götting | 16.01.2026

Vorsorge ist Fürsorge – für sich selbst und für nahe stehende Mitmenschen. Foto: https://de.freepik.com
Man kennt das: So lange alles läuft und es allen gut geht, schiebt man das Thema gerne vor sich her. Ja, Vorsorge zu Lebzeiten ist wichtig, aber das kann doch noch bis morgen warten, oder? Leider nicht, denn Tod und Krankheit kennen kein Alter und nehmen keine Rücksicht auf Situationen und Umstände. Schon allein deshalb sollte man Vorsorge auch als Fürsorge betrachten, für sich selbst und nahe stehende Personen. Dieser Meinung sind auch die Akteure und Aussteller beim 1. Fachforum „Vorsorge zu Lebzeiten“, das am 26. Februar (Donnerstag) von 17 bis 21 Uhr im OM-Medienhaus im Emsteker Ecopark stattfindet. Niklas Droste, zuständiger Organisator des Events, hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürger im Oldenburger Münsterland zu informieren, zu sensibilisieren und zu motivieren und sich frühzeitig mit allen Aspekten der persönlichen Vorsorge zu beschäftigen. Es solle ein hochkarätiger Informations- und Beratungstag rund um die „Vorsorge zu Lebzeiten“ geboten werden, Aussteller und Referenten würden ihr Fachwissen direkt vor dem interessierten Publikum präsentieren. „Die Aussteller bedienen mit Vorträgen und Gesprächen alle Aspekte der Vorsorge – von rechtlichen über medizinische bis hin zu finanziellen und organisatorischen Fragen. Mit Infoständen, Fachvorträgen und persönlichem Austausch ist das Fachforum 4 Stunden lang eine lebendige Plattform“, so Droste. Beteiligt sind am letzten Donnerstag im Februar viele kompetente Ratgeber aus der Region. Es gibt beispielsweise Informationen über Seniorenwohngemeinschaften und Gesundheitsdienstleistungen, ebenso sind Steuer- und Rechtsberatungen mit Fokus auf die Vorsorge möglich. Auch werden die Arbeit von Sozialverbänden sowie zeitgemäße und nutzerfreundliche Mobilitätskonzepte vorgestellt. Was passiert, wenn man selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann? Konkrete Themen sind daher beispielsweise die Vorsorgevollmacht, die Betreuungs- oder die Patientenverfügung. Auch Testament und Erbfolge und eine praktische Bestattungsvorsorge werden thematisiert. Darüber hinaus werden medizinische und pflegerische Aspekte angesprochen – der Umgang mit Krankheit, die Palliativversorgung oder die Pflegeplanung. Die Informationen werden reichhaltig sein und bringen Nutzen für Bürgerinnen und Bürger ab circa 40 Jahren sowie für Angehörige von pflegebedürftigen Menschen. „Am 26. Februar bleibt es nicht nur bei der Verkündung von Fachwissen vom Podium herab, sondern es wird auch das persönliche Gespräch angeboten, entweder hier im Medienhaus oder bei einem Anschlusstermin“, so Niklas Droste.Viele kompetente Ratgeber aus der Region
Von Vorsorgevollmacht bis zur Palliativversorgung
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