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Steinfeld will 2023 mehr als 200.000 Euro in den Bauhof investieren

Mit dem Geld sollen neue Geräte und Fahrzeuge finanziert und die Personal- und Sozialräume saniert werden. Die Gemeinde hat noch mehr in Planung.

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Investitionen in eine kommunale Einrichtung: Die Gemeinde Steinfeld plant Mittel unter anderem für ein Hochregallager und die Sanierung der Personal- und Sozialräume ein. Foto: Timphaus

Investitionen in eine kommunale Einrichtung: Die Gemeinde Steinfeld plant Mittel unter anderem für ein Hochregallager und die Sanierung der Personal- und Sozialräume ein. Foto: Timphaus

Die Gemeinde Steinfeld will im kommenden Jahr insgesamt mehr als 200.000 Euro in die Aufrüstung, Ergänzung und Modernisierung des Bauhofs investieren. Das haben die Mitglieder des Umwelt-, Straßen- und Wegeausschusses in jüngster Sitzung während der Vorberatung über die Haushaltsmittel 2023 für die kommunale Einrichtung einmütig empfohlen. Sie folgten dabei zum Großteil den Vorschlägen der Verwaltung, nahmen aber auch eine Änderung vor.

Antje Pfitzner aus dem Bauamt präsentierte die einzelnen Posten, bei denen es sich entweder um notwendige Sanierungen und Ergänzungen oder Anschaffungen zur Steigerung der Arbeitseffektivität und Arbeitsleistung der Bauhofmitarbeiter handelt. So soll für 15.000 bis 20.000 Euro ein Rasenmäher gekauft werden. Eine neue Motorsäge schlägt mit geschätzten 500 Euro zu Buche. Die Anschaffung eines Hochregallagers kostet etwa 65.000 bis 70.000 Euro. Der dann notwendige Gabelstapler – ein gebrauchtes Gefährt – liegt bei 8000 Euro. Für die Sanierung der Personal- und Sozialräume plant die Gemeinde mit circa 75.000 Euro. 

Zwar nannte Hugo Fröhle (CDU) die Kalkulation für den Rasenmäher eine "heftige Nummer" und wies darauf hin, dass beim Kauf eines Gabelstaplers auch alle Mitarbeiter einen Staplerführerschein machen müssten. Doch insgesamt stimmte er diesen Posten zu.

E-Lastenrad stößt auf wenig Gegenliebe

Kritik übte er jedoch an der Idee, ein E-Lastenrad (circa 6000 Euro) für den Bauhof anzuschaffen. Stattdessen solle doch bitte beim geplanten Kauf eines Pritschenwagens auf ein Elektrogefährt umgeschwenkt werden. Pfitzner gab zu bedenken, dass ein solches Fahrzeug dann wohl teurer als die kalkulierten 30.000 Euro werden dürfte. Margareta Haskamp (CDU) plädierte ebenfalls für einen E-Transporter.

Auch Bernard Zmijewski (UWG/SPD-Gruppe) sprang Fröhle bei. Die Gemeinde habe schließlich eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Pfitzner wies darauf hin, dass auf dem Bauhof zwar eine Photovoltaik-Anlage installiert, diese jedoch verpachtet sei. Christian Katzer (UWG/SPD) entgegnete, dass die Gemeinde ja auch schon an anderer Stelle schaue, was in puncto Photovoltaik machbar sei.

Entscheidung fällt demnächst im Gemeinderat

Zmijewski gab zu bedenken, dass bei der Sanierung der Personal- und Sozialräume eigentlich auch an weibliches Personal zu denken sei. Pfitzner antwortete, dass dann ein Ausbau notwendig wäre – "das sind dann ganz andere Summen". Der UWG-Ratsherr sagte: "Wir sollten diesen Aspekt trotzdem im Auge behalten."

Schließlich einigte sich der Ausschuss darauf, das E-Lastenrad zu streichen und dafür einen E-Pritschenwagen zu kaufen. Die Entscheidung fällt während der Haushaltsberatungen im Gemeinderat. Die nächste Sitzung ist auf den 17. November terminiert.

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