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Stadt Vechta: Am höchsten, am längsten und am kleinsten

Die Stadt Vechta steht für die Einkaufsmeile und den Zitadellenpark, den Stoppelmarkt sowie viele weitere Anziehungspunkte. Was sind die extremsten Orte in der Kommune? Die OV stellt sie vor.

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Foto: Speckmann

Foto: Speckmann

Größter und kleinster See:
Der größte See in der Stadt Vechta befindet sich in der Tongrube der Firma Olfry. Die Fläche beträgt etwa 38.025 Quadratmeter. Der kleinste See befindet sich an der Zitadelle. Er umfasst 10.726 Quadratmeter. Zum Verständnis: Offiziell gelten Seen ab einer Wasserfläche von 10.000 Quadratmetern.

Das höchste Gebäude:
Die beiden Riesen sind schon aus der Ferne zu sehen: Mitten in der Stadt an der Ravensberger Straße befindet sich der Fernsehturm. Er ist mit rund 90 Metern das höchste Bauwerk der Stadt Vechta. Da kann selbst die Firma Olfry an der Friesenstraße nicht mithalten. Der Schornstein des Ziegelwerkes kommt auf satte 72 Meter. Außer Konkurrenz sind natürlich die Karussells auf dem Stoppelmarkt. Sie erreichen teilweise schwindelerregende Höhen.

Das ältesteste noch existierende Gebäude:
Das Zeughaus ist in der Tat das älteste Gebäude in der Stadt Vechta. Aus den Archiven geht hervor, dass im März 1698 die Fundamente für das heute als Museum dienende Gebäude gesetzt wurden. Ein erster Bau soll bereits ab 1666 als zentrales Waffen- und Munitionsdepot der Zitadelle errichtet worden sein. Es ist somit das älteste noch erhaltene militärische Nutzgebäude des ehemaligen Fürstbistums Münster. Mit der Aufgabe der Zitadelle 1769 verlor das Zeughaus seine ursprüngliche Funktion.

Das Kaponier ist nur unwesentlich jünger. Fraglich ist hier, ob es errichtet wurde, wie der Wappenstein an der Ostseite des Turmgebäudes aussagt, oder aber etwa erst 1713, wie in der Literatur nachzulesen ist.

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Der höchste Punkt:
Hoch hinaus geht es im Süden der Stadt Vechta. Der höchster Punkt ist jedoch nicht natürlichen Ursprungs, wie man im ersten Moment vermuten könnte. Er befindet sich mit exakt 67,61 Metern über Normalnull (NN) auf der Abfalldeponie. Nicht zu verachten ist der Galgenberg in der Nähe des Reiterwaldstadions. Das kleine, hügelige Terrain kommt in der Spitze auf immerhin 60,20 Meter. Ein idealer Ort für Spritztouren mit dem Mountainbike oder auch im Winter für Schlittenfahrten.

Der niedrigste Punkt:
Auf dem Gelände der Firma Olfry an der Friesenstraße befindet sich der niedrigste Punkt im Stadtgebiet. Die dortige Tongrube liegt bei 22,60 Metern über Normalnull. Sie ist bekannt für ihren Septarienton, eine im mittleren Oligozän abgelagerte Schicht. Zum Vergleich: Die Vechtaer Mark liegt im Durchschnitt bei 28,50 Metern, also einige Meter höher.

Größte und kleinste Ortschaft: 
Die Stadt Vechta befindet sich auf Wachstumskurs. Immer wieder kommen neue Baugebiete hinzu. Die Einwohnerzahl ist mittlerweile auf etwa 36169 Menschen gestiegen (Stand 9. Juli 2020). Der Großteil lebt in Vechta. Hier sind 30973 Einwohner gemeldet. In Langförden wohnen 2654 Menschen. Es folgen Calveslage (800), Deindrup (714), Spreda (390), Bergstrup (368) und Holtrup (265). Der kleinste Ort ist Vardel mit 5 Personen. Dort reicht es also für eine Doppelkopf- Runde.

Größter und kleinster Kindergarten:
In der Stadt Vechta gibt es insgesamt 15 Kindergärten und Krippen. Hinzu kommen zehn Großtagespflegestellen. Die größte Einrichtung ist die Kindertagesstätte St. Marien in Oythe mit 180 Plätzen. Es folgen das Montessori-Kinderhaus St. Rafael (175) und die Kindertagesstätte St. Laurentius in Langförden (165). Die kleinste Eirnichtung ist die Andreaskrippe. Hier stehen 24 Plätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung. Es folgen der Krabbelgarten Schmidt (30) und Tante Klara’s Bauernkindergarten (35).

Die Einwohnerzahl ist mittlerweile auf etwa 36.169 Menschen gestiegen (Stand 9. Juli 2020). Foto: Speckmann
Der Großteil lebt in Vechta. Hier sind 30.973 Einwohner gemeldet. Foto: Speckmann
Auf dem Gelände der Firma Olfry an der Friesenstraße befindet sich der niedrigste Punkt im Stadtgebiet. Die dortige Tongrube liegt bei 22,60 Metern über Normalnull. Foto: Speckmann
Der höchster Punkt ist jedoch nicht natürlichen Ursprungs, wie man im ersten Moment vermuten könnte. Er befindet sich mit exakt 67,61 Metern über Normalnull (NN) auf der Abfalldeponie. Foto: Speckmann
Die kürzeste Straße der Stadt Vechta befindet sich in Langförden. Es handelt sich um den Franz Ostendorf-Weg. Foto: Speckmann
Die längste Straße ist die Oldenburger Straße. Sie kommt auf 8716 Meter. Foto: Speckmann
Die kleinste Einrichtung ist die Andreaskrippe. Hier stehen 24 Plätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung. Foto: Speckmann
Die größte Einrichtung ist die Kindertagesstätte St. Marien in Oythe mit 180 Plätzen. Foto: Speckmann
Der kleinste See befindet sich an der Zitadelle. Er umfasst 10.726 Quadratmeter. Foto: Speckmann
Der größte See in der Stadt Vechta befindet sich in der Tongrube der Firma Olfry. Die Fläche beträgt etwa 38.025 Quadratmeter. Foto: Speckmann
Das höchste Gebäude: Mitten in der Stadt an der Ravensberger Straße befindet sich der Fernsehturm. Er ist mit rund 90 Metern das höchste Bauwerk der Stadt Vechta.  Foto: Speckmann
Das Zeughaus ist in der Tat das älteste Gebäude in der Stadt Vechta. Aus den Archiven geht hervor, dass im März 1698 die Fundamente für das heute als Museum dienende Gebäude gesetzt wurden. Foto: Speckmann
Das Kaponier ist nur unwesentlich jünger. Fraglich ist hier, ob es errichtet wurde, wie der Wappenstein an der Ostseite des Turmgebäudes aussagt, oder aber etwa erst 1713, wie in der Literatur nachzulesen ist. Foto: Speckmann

Längste und kürzeste Straße:
Die kürzeste Straße der Stadt Vechta befindet sich in Langförden. Es handelt sich um den Franz Ostendorf-Weg. Er hat laut Katasteramt eine Länge von nur 25,60 Metern und stellt die Verbindung zwischen Rubensstraße und Lange Furt dar. Die längste Straße ist die Oldenburger Straße. Sie kommt auf 8716 Meter. Überregional betrachtet ist die Bundesstraße 69 mit ihrem Verlauf durch Vechta gewiss weitaus länger.

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