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Schwaneburgermoor erhält ein eigenes Wappen

Das Emblem des Friesoyther Ortsteils wird ab dem 26. April am Maibaum zu sehen sein. Die Stadt fordert zum Nachmachen für weitere Ortsteile auf und übernimmt die Kosten.

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Anneliese de Buhr präsentiert Bürgermeister Sven Stratmann das Wappen Schwaneburgermoor, welches sie gemeinsam mit Heike de Buhr entworfen hat. Foto: Stadt Friesoythe

Anneliese de Buhr präsentiert Bürgermeister Sven Stratmann das Wappen Schwaneburgermoor, welches sie gemeinsam mit Heike de Buhr entworfen hat. Foto: Stadt Friesoythe

Der Friesoyther Ortsteil Schwaneburgermoor präsentiert sich ab sofort mit einem eigenen Wappen. Entworfen wurde es mit einer dazugehörigen Beschreibung von Anneliese de Buhr und Heike de Buhr in Abstimmung mit dem Orts- und Bürgerverein Schwaneburgermoor/Schillburg.

Das Wappen zeigt eine Wellendeichsel, welche den Küstenkanal und den Friesoyther Kanal symbolisiert, erklärt die Stadt in einer Mail. Eine Torfkreite stehe für die Geschichte der Abtorfung zum Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre, heißt es weiter. Denn: In dem gesamten Bereich des Schwaneburger Moores entstand und entwickelte sich ab 1900 das Dorf Schwaneburgermoor entlang des Friesoyther Kanals und der Schwaneburger Wieke, welches der heutige Ortsteil der Stadt Friesoythe ist.

Rohrkolben stehen für die Moorlandschaft

Mit den Symbolen der Eichenblätter mit Eicheln werde im Wappen auf die über 100-jährigen Eichenbäume in Schwaneburgermoor aufmerksam gemacht, erklärt die Stadt. Die Eichen stehen dabei für Kraft und Stärke. „Das haben unsere Vorfahren sicherlich bei der Urbanisierung und Bewirtschaftung der Böden sowie dem privaten Torfabbau und der Bebauung auf Moorboden bewiesen“, werden die beiden Ideengeberinnen zitiert.

Die Rohrkolben im Wappen stehen laut Mail für die Moorlandschaft, in der die Siedler ansässig wurden. Außerdem weisen sie auf die zwei großen Naturschutzgebiete „Schwaneburger Moor“ und „Schwaneburger Moor – Nord“ hin, welche sich insgesamt über eine Fläche von 200 Hektar erstrecken. Die rote Umrandung und der silbrig-weiße Hintergrund des Wappens sollen die Verbundenheit mit der Stadt Friesoythe ausdrücken.

„Der Maibaum ist mit den Wappen der Ortschaften und Ortsteile ein Symbol für die Verbindung zwischen Stadt und Dörfer. Dies spiegelt sich auch in der Marke ,Friesoythe verbindet’ wider.“

Sven Stratmann, Friesoythes Bürgermeister

Neben den Wappen der sechs Ortschaften ist das Wappen Schwaneburgermoor das erste Wappen eines Ortsteils, welches den Maibaum in der Innenstadt schmückt. Der Plan von Bürgermeister Sven Stratmann steht fest: „Schön wäre es, wenn noch weitere Wappen von den Ortsteilen folgen, die wir an unserem Maibaum anbringen können.“ Er weist dabei auf die neue Dachmarke „Friesoythe verbindet“ und auf das 50-jährige Jubiläum der Gebietsreform hin.

„Der Maibaum ist mit den Wappen der Ortschaften und Ortsteile ein Symbol für die Verbindung zwischen Stadt und Dörfer. Dies spiegelt sich auch in der Marke ,Friesoythe verbindet’ wider“, ergänzt der Bürgermeister. Die Kosten für die Gestaltung und für die Anfertigung der Wappen für den Maibaum werden von der Stadtverwaltung übernommen.

  • Info: Bürger, die ein Wappen für ihren Ortsteil gestalten möchten, können sich unter Telefon 04491/9293140 oder per E-Mail an stadtmarketing@friesoythe.de an das Stadtmarketing der Stadt Friesoythe wenden.

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