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Peter Eckhardt wurde wieder zum Ortsbrandmeister Langförden gewählt

Auf der Mitgliederversammlung blickte sein Stellvertreter Simon Hermes auf das Einsatzjahr 2024 zurück und meinte, es sei durch Herausforderungen und großen Zusammenhalt geprägt gewesen.

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Führungsriege, Ehrengäste, Beförderte und Gewählte der Freiwilligen Feuerwehr Langförden. Foto: Heinzel

Führungsriege, Ehrengäste, Beförderte und Gewählte der Freiwilligen Feuerwehr Langförden. Foto: Heinzel

Peter Eckhardt kehrt nach 2 Jahren wieder in sein Amt als Ortsbrandmeister Langförden zurück. Die Freiwillige Feuerwehr hat ihn jetzt auf ihrer Mitgliederversammlung gewählt. Und zwar mit einem „sensationellen und herausragenden Ergebnis“, wie die Wahlleiterin, Sandra Sollmann, verkündete. Knapp 94 Prozent der abgegebenen Ja-Stimmen entfielen auf Peter Eckhardt, welcher anschließend sagte: „Ich habe mich riesig gefreut. Mit so einem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Das macht Mut für die Aufgaben, die jetzt anstehen.“ Die Wahl ist allerdings ein Vorschlag, denn über die Ernennung beschließt der Stadtrat Vechta welcher mehrheitlich für diese Maßnahme stimmen muss.

Zu den bevorstehenden Aufgaben gehören die Anschaffung eines Gerätewagen Logistik (GWL) Hygiene als Ersatz für ein Löschfahrzeug (LF) sowie die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Langförden. Die Planungen sehen u.a. einen weiteren Fahrzeugstellplatz sowie die Schwarz-Weiß-Trennung vor. Peter Eckhardt fängt in seinem Amt nicht bei null an. Er ist als stellvertretender Stadtbrandmeister Mitglied im Stadtkommando und konnte in dieser Funktion an den bisherigen Diskussionen und Planungen zum Gerätehaus Langförden teilnehmen. 

Darüber hinaus war er selbst bis 2023 Ortsbrandmeister in Langförden und trat dann auf eigenen Wunsch nicht mehr an. Sein Nachfolger wurde Mario Faske, der allerdings inzwischen aus der Feuerwehr Langförden ausgetreten ist. In dieser Situation erklärte sich Peter Eckhardt bereit, erneut für das Amt zu kandidieren. Er möchte damit der zukünftigen Führungsriege noch mehr Zeit geben. Aktuell sei diese noch etwas zu jung. 6 Jahre dauert seine Amtszeit und dann sei endgültig Schluss für ihn, sagte Peter Eckhardt.

„2024 war durch große Herausforderungen und großen Zusammenhalt geprägt.“

Simon Hermes, stellv. Ortsbrandmeister Langförden

Dienstjahr 2024: Die Wehr verfügt über 89 Mitglieder, davon 66 in der Einsatzabteilung. Sie leistete insgesamt 7683,42 Dienststunden (2023: 10.627 Dienststunden). Davon entfielen 2149,35 Stunden auf Einsätze (2023: 3772) und 5534,08 auf Ausbildung und Lehrgänge (2023: 6855). 93 Einsätze hatte die Wehr im letzten Jahr. 2023 waren es 137. Im Rahmen der Einsätze kümmerten sie sich um 35 Verletzte und 2 Tote. „2024 war durch große Herausforderungen und großen Zusammenhalt geprägt“, sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Simon Hermes.

Er verwies während des Rückblicks darauf, dass im Schnitt zwischen 11 und 13 Uhr am häufigsten ausgerückt wurde. Der Freitag sei der Tag mit den meisten Einsätzen, was auf die Monate betrachtet der August ist. Lukas Surmann berichtete anschließend über das letzte Jahr bei der inzwischen 19 Mitglieder starken Jugendfeuerwehr. 2024 habe man sechs neue Mitglieder im Alter zwischen 10 und 13 Jahren gewinnen können und es gab 53 Dienstabende (2023: 43) und 3841,63 Dienststunden (2023: 2942,91) geleistet, wovon allein 1757,5 (2023: 1739,25) auf das Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Vechta entfallen. Dort erreichten die Langfördener einen 2. Platz (2023: 6. Platz).

„Sie bringen Hoffnung und mit ihnen kommt die Rettung.“

Sandra Sollmann, 1. Stadträtin Vechta

Den Abschluss des offiziellen Teils bildeten die Grußworte von Sandra Sollmann, Vechtas Erster Stadträtin und dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Ahrling. Erstere nannte die Feuerwehrkameraden „Hoffnungsträger“! Sie meinte: „Sie bringen Hoffnung und mit ihnen kommt die Rettung.“ Michael Ahrling sprach danach die neue Modulare Ausbildung an. Sie bedeute letztlich mehr Ausbildungsarbeit vor Ort. „Das finde ich nicht gut“, sagte der neue Ortsbrandmeister, denn „für die Ausbilder vor Ort bedeutet es eine immense Mehrbelastung. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir hier über ein Ehrenamt sprechen.“

Eine weitere Herausforderung sei die Anwerbung neuer Mitglieder, da in den kommenden Monaten fünf Kameraden in die Altersabteilung wechseln würden, so Peter Eckhardt. Simon Hermes bezeichnete die Feuerwehr als eine „Gemeinschaft, die einander stützt und anderen hilft.“


Beförderungen:

  • Übernahme in die aktive Wehr: Feuerwehrmann-Anwärter: Julius Steinkamp
  • Zum Feuerwehrmann: Mika Themann, Ole Tegenkamp und Paul-Lennart Evers
  • Zum Oberfeuerwehrmann: Jakob Lamping und Kim-Nils Ahrens 
  • Zur/Zum Hauptfeuerwehrfrau/-mann: Leona Tegenkamp, Sebastian Surmann und Leon Wilke
  • Zum Löschmeister: Lukas Lübbe, Lukas Ostendorf und Lukas Surmann
  • Zum Hauptlöschmeister: Stephan Meyer
  • Zum Brandmeister: Simon Hermes

Wahlen:

  • Gruppenführer: Stephan Meyer
  • Zeugwart: Lukas Holzenkamp 
  • Atemschutzgerätewart: Johannes Meyer 
  • Schriftführer: Christian Hannöver

Die Ehrung verdienter Kameraden wird an einem gesonderten Termin durchgeführt.

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