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Landkreis Vechta: Corona-Impfzentrum soll im Februar öffnen

Ab Ende Januar sollen die Menschen im Landkreis Termine für eine Impfung vereinbaren können. Die Voraussetzung für den Start des Zentrums ist allerdings, dass dann auch Vakzine zur Verfügung stehen.

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Einsatzbereit: Das Impfzentrum in Lohne soll im Februar öffnen. Foto: Timphaus

Einsatzbereit: Das Impfzentrum in Lohne soll im Februar öffnen. Foto: Timphaus

Seit dem 15. Dezember ist das Impfzentrum des Landkreises Vechta in Lohne eingerichtet. Die Belegschaft steht bereit. Jetzt könnte der Betrieb bald starten. Das Land Niedersachsen hat angekündigt, dass ab dem 28. Januar konkrete Terminvereinbarungen für das Impfzentrum möglich sind. Nach Einschätzung des Vechtaer Gesundheitsamts sollen im Lauf des Februars dann die ersten Menschen in der Einrichtung geimpft werden. Zuerst sind dann aber wohl über 80-Jährige dran, die nicht in einem Seniorenheim leben.

Die wichtigste Voraussetzung ist aber, dass dann auch ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Am Donnerstag hat der Landkreis erstmals Nachschub bekommen – wie in der ersten Tranche waren das 975 Dosen des Vakzins von Biontech/Pfizer. Der Impfstoff wird zunächst weiterhin von mobilen Teams verimpft.

Nur in einem Fall gab es eine allergische Reaktion –ohne Folgen

Die 975 neu eingetroffenen Dosen könnten für mehr Impfungen reichen. Grund: Die Impfärzte dürfen jetzt bis zu 6 Dosen aus einer Ampulle ziehen. Zum Impfstart waren – wie vom Hersteller ursprünglich vorgesehen - nur 5 Dosen je Ampulle zulässig. Der Hersteller füllt sicherheitshalber mehr Impfstoff in die Gefäße, um die fünf Dosen garantieren zu können. Das Vakzin in der Ampulle reicht oft für eine 6. Injektion. So konnten die Ärzte im Kreis Vechta aus der ersten Lieferung 1098 Dosen gewinnen. Wie viele Impfdosen dem Landkreis mit der zweiten Tranche tatsächlich zur Verfügung stehen werden, sei allerdings noch nicht absehbar, sagte Kreissprecherin Laura Niemann auf Nachfrage.

Unterdessen zeigen die ersten Erfahrungen der Impfärzte, dass die Impfungen sehr gut vertragen werden. Die Verträglichkeit sei vergleichbar mit der einer Grippeschutzimpfung. Größere medizinische Komplikationen gab es bis auf die üblichen Rötungen an der Einstichstelle der Spritze keine, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Lediglich in einem Fall habe es  „eine fraglich allergische Reaktion“ gegeben. Der Impfling wurde zur Vorsicht „stationär nachbeobachtet und nach kurzer Zeit beschwerdefrei entlassen“. Anlass zur Besorgnis gebe es nach Angaben der Behörde bislang nicht. In seltenen Fällen könne es nach einer Impfung zu Allgemeinreaktionen in Form von „zum Beispiel Kopfschmerzen, Fieber oder Unwohlsein kommen“.

Bereits mehr als 2000 Impfungen im Kreis Cloppenburg

Von Sonntag an bekommen die ersten Senioren im Landkreis Cloppenburg bereits die zweite Dosis. Dort sind bislang 2098 Menschen geimpft worden. Auch im Kreis Cloppenburg zeigen die ersten Erfahrungen der Ärzte  mit dem Biontech-Produkt, dass die Impfungen sehr gut verträglich sind. Außerdem laufen die Vorbereitungen für die das erste lokale Impfzentrum in Lastrup. Dort sollen von Samstag an Senioren ortsnah geimpft werden. Darüber hinaus werden am Freitag 1000 neue Impfdosen von Biontech/Pfizer erwartet. Cloppenburg hatte als Hotspot-Landkreis im Dezember als einer der ersten Impfstofflieferungen bekommen.

Informationen zu den aktuellen Infektionszahlen im Landkreis Vechta finden sie hier.

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