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Kunstrasenplätze: Kreis Cloppenburg soll Förderprogramm verlängern

15 neue Sportplätze sollten bis 2023 gebaut werden, bislang gab es allerdings erst fünf Anträge. Hintergrund sind die Corona-Pandemie und die lange Vorlaufzeit bei den Planungen der Vereine.

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Erster Platz aus dem Förderprogramm: Der TuS Emstekerfeld hat das Feld im August 2021 eingeweiht.  Foto: © Photograph Moss

Erster Platz aus dem Förderprogramm: Der TuS Emstekerfeld hat das Feld im August 2021 eingeweiht.  Foto: © Photograph Moss

Verlängert werden soll das Förderprogramm für Kunstrasenplätze im Landkreis Cloppenburg. Hintergrund sind Anträge der SPD-Kreistagsfraktion und des Kreissportbundes, für die sich der Fachausschuss nun einstimmig ausgesprochen hat. Ziel war es, bis 2023 insgesamt 15 neue Felder zu ermöglichen.

Pro Jahr sollten maximal 3 Kunstrasenplätze gefördert werden, und zwar grundsätzlich jeweils ein Platz im „Alten Amt Friesoythe“, im „Alten Amt Cloppenburg“ sowie im „Alten Amt Löningen“. Die Fördersumme beträgt 40 Prozent bei geschätzten Kosten von höchstens 750.000 Euro, maximal 300.000 Euro.

Weitere Vereine signalisieren ihr Interesse

Als Begründung des Antrags führt der Kreissportbund an, dass aufgrund der langen Vorlaufzeit für die Planung sowie der Corona-Pandemie bisher lediglich drei Kunstrasenplätze gebaut worden seien. Viele Vereine hätten dem Kreissportbund gegenüber signalisiert, in die weiteren Planungen einsteigen zu wollen. Eine Fertigstellung der Kunstrasenplätze sei jedoch auch vor dem Hintergrund einiger neu aufzustellender Bebauungspläne bis zum Auslauf des Sonderprogramms zum Ende des Jahres 2023 nicht möglich. Die SPD-Fraktion beantragte demzufolge, in den kommenden Haushaltsjahren 2024 bis 2026 für das Sonderprogramm jeweils 900.000 Euro einzuplanen.

Der erste Platz ist im vergangenen Jahr beim TuS Emstekerfeld eingeweiht worden, ein weiterer wurde in Galgenmoor fertiggestellt. Die Stadt Cloppenburg hatte zusätzlich 55 Prozent der Kosten übernommen, Voraussetzung sind laut Förderprogramm ebenfalls 40 Prozent seitens der jeweiligen Kommune. Dies hielt die Vereine offenbar zurück. Zudem sei nach der Lebensdauer eines Kunstrasenplatzes von 12 bis 15 Jahren eine Sanierung beziehungsweise Erneuerung erforderlich. Auch hierbei werden die Kosten seitens des Landkreises dann mit 40 Prozent gefördert.

Zwei Plätze fertiggestellt, ein weiterer im Bau

Inzwischen haben nach Angaben des Kreises insgesamt fünf Vereine einen Zuschuss für den Bau eines Kunstrasenplatzes aus dem Sonderprogramm beantragt. Davon wurde bereits dem TuS Emstekerfeld, BW Galgenmoor und SV Strücklingen ein Zuschuss gewährt. Weitere Anträge gibt es vom BV Garrel und der Gemeinschaft Friesoyther Fußballvereine.

Wie die Verwaltung weiter mitteilt, haben die Gemeinden Emstek, Bösel, Molbergen und Lastrup ebenfalls mitgeteilt, dass ein Sportverein oder mehrere Vereine in Kooperation aus ihrem Einzugsgebiet einen Kunstrasenplatz errichten wollen. Laut Förderprogramm müssen sich Vereine, die einen Kunstrasenplatz bezuschusst bekommen, bereit erklären, anderen Vereinen aus der Stadt oder Gemeinde den Platz für Trainingseinheiten und Spiele zur Verfügung zu stellen.

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