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Geflügelpest-Ausbruch in einem Putenbetrieb in Garrel

In einem Betrieb in Garrel mussten 13.200 Puten getötet werden. Es ist der siebte Ausbruch im Landkreis Cloppenburg seit November.

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Foto: M.Niehues

Foto: M.Niehues

In einem Putenbetrieb in Garrel hat es einen Ausbruch der Geflügelpest gegeben. Dieser sei vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) amtlich bestätigt worden. Wie aus einer Pressemitteilung des Landkreises Cloppenburg von Sonntagnachmittag hervorgeht, wurde der Bestand mit 13.200 Puten tierschutzgerecht getötet. Es ist der siebte Geflügelpest-Ausbruch im Kreis seit November. Insgesamt seien 97.700 Tieren (60.000 Puten und 37.700 Enten) betroffen. 

Um die Fundstelle mit dem positiven Virusnachweis werden ab Montag (21. Februar; 0.00 Uhr) eine Schutzzone und eine Überwachungszone festgelegt. In diesen Zonen ist die Teilausstallung untersagt, heißt es.

Landkreis erlässt Allgemeinverfügung 

Der Landkreis Cloppenburg habe zudem eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Anordnung eines Verbots der Wiedereinstallung erlassen. Es heißt: "Geflügelbestände innerhalb des Gebietes der Gemeinden Bösel, Garrel und Emstek sowie der Städte Cloppenburg und Friesoythe dürfen ab Montag frühestens 30 Tage nach einer Entfernung des Geflügels aus dem jeweiligen Bestand oder der jeweiligen Vogelhaltung oder im Falle leerstehender Gebäude oder Einrichtungen zur Haltung von Vögeln frühestens 30 Tage nach Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung wiederbelegt werden."

Die Geflügeldichte betrage in den betroffenen Gemeinden deutlich mehr als 500 Geflügel pro Quadratkilometer. Bei der festgestellten Influenza handelt es sich ferner um eine hoch ansteckende und anzeigepflichtige Viruserkrankung bei Geflügel und anderen Vogelarten. Aufgrund der zwingend vorzunehmenden Tötung eines infizierten Bestandes sind hohe wirtschaftliche Schäden die Folge, heißt es abschließend. 

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