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Friesoyther VfL-Fans "überglücklich" im Bochumer Ruhrstadion angekommen

Nachdem die letzten 17 von 260 Kilometern geschafft waren, wurden Angelika und Michael Menzen begrüßt und beschenkt. Eine Stippvisite auf ihren Plätzen in der Ostkurve durfte dabei nicht fehlen.

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Mit Familie: Angelika und Michael Menzen wurden auf der letzten Etappe von ihren Söhnen Martin und Simon (Mitte) und dessen Freundin Luise begleitet. Fotos: VfL Bochum / Jan Aben

Mit Familie: Angelika und Michael Menzen wurden auf der letzten Etappe von ihren Söhnen Martin und Simon (Mitte) und dessen Freundin Luise begleitet. Fotos: VfL Bochum / Jan Aben

Als sie das Bochumer Ruhrstadion mit seiner Flutlichtanlage sahen, gab es nur den einen Gedanken. „Wir sind angekommen.“ Die letzten 17 von insgesamt 260 Kilometern waren geschafft. Und die legten Angelika und Michael Menzen mit ihren Söhnen Martin und Simon und dessen Freundin Luise am Mittwoch ab Recklinghausen über Herne zurück.

Wie berichtet, hat das Friesoyther Paar mit dem Gang in die nordrhein-westfälische Großstadt ein vor 8 Jahren abgelegtes Gelübde eingelöst. Sollte der VfL Bochum wieder den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffen, geht es zu Fuß ins Ruhrstadion. Im Mai wurde die Hoffnung Gewissheit. Um 14 Uhr erblickten die leidenschaftlichen Fans wieder den grünen Rasen an der Castroper Straße, den sie coronabedingt seit dem 1. März 2020 nicht mehr gesehen hatten. Schnell ging es zum „Block P links“, auch die beiden Plätze in der Ostkurve waren sofort gefunden, „weil da zwei Aufkleber vom SV Hansa an der Stange verewigt sind“, gesteht Angelika Menzen augenzwinkernd, deren Herz natürlich nicht zuletzt für den heimischen Verein in Friesoythe schlägt.

Vom Fanbeauftragten Jonas Devantié wurde das Paar begrüßt und beschenkt. Neben den Aufstiegs-Trikots gab es zwei Porzellan-Pommesschalen für die „Currywurst“, die Herbert Grönemeyer schon in den 80ern besungen hat. Und genau die ließ sich die Familie beim anschließenden Besuch im legendären „Bratwursthaus“ in der Innenstadt schmecken.

Begrüßung: Das Friesoyther Paar nimmt auf der Tribüne die Geschenke entgegen.Begrüßung: Das Friesoyther Paar nimmt auf der Tribüne die Geschenke entgegen.

„Überglücklich und auch stolz“ seien sie jetzt, beschreibt Angelika Menzen die Gefühlslage und erinnert an die zum Teil „traumhaft schönen“ Etappen mit jeder Menge Natur, Tieren sowie freundlichen Aufnahmen in Landgasthöfen und Jugendherberge. Der Alltagsstress war vergessen und „wir würden es wieder machen“, zeigt sich die Medizinerin überzeugt. Unabhängig vom Abschneiden des VfL, der sich natürlich noch sehr lange im Oberhaus halten soll.

Während die Kinder das Gepäck im Laufe des Mittwochs wieder nach Friesoythe transportieren, gönnten sich ihre Eltern den Abend bei Freunden mit gutem Essen und dem EM-Halbfinalspiel England - Dänemark. Mit dem Zug geht's am heutigen Donnerstag dann zurück.

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