Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Dorfentwicklung „Beidseits der Lethe“

Die Gemeinden Garrel und Großenkneten ziehen Zwischenbilanz ihres Interkommunalen Projektes.

Artikel teilen:
Die Akteure der Landesentwicklung für den Bereich in den Gemeinden Garrel und Großenkneten: (von links) Patricia Bonney (früher in Oldenburg, seit 2026 in Osnabrück), Bürgermeister Thomas Höffmann (Garrel), Bürgermeister Thorsten Schmidtke (Großenkneten), Sören Stender (neuer Dezernatsteilleiter für Oldenburg), Peter Möllmann, (Initiator und Ideengeber) sowie Karl-Heinz Bley (CDU) aus Garrel, ehemals MdL, der sich für die Stärkung des ländlichen Bereiches eingesetzt hat. Foto: W. Engelmann

Die Akteure der Landesentwicklung für den Bereich in den Gemeinden Garrel und Großenkneten: (von links) Patricia Bonney (früher in Oldenburg, seit 2026 in Osnabrück), Bürgermeister Thomas Höffmann (Garrel), Bürgermeister Thorsten Schmidtke (Großenkneten), Sören Stender (neuer Dezernatsteilleiter für Oldenburg), Peter Möllmann, (Initiator und Ideengeber) sowie Karl-Heinz Bley (CDU) aus Garrel, ehemals MdL, der sich für die Stärkung des ländlichen Bereiches eingesetzt hat. Foto: W. Engelmann

Die Dorfentwicklung „Beidseits der Lethe“ ist in acht Dörfern der Gemeinden Garrel und Großenkneten zu einem Erfolgsprojekt geworden, wie die Gemeinde Garrel mitteilt. Die beiden Kommunen, Fachbehörden sowie die Bürger in den teilnehmenden Dörfern brachten demnach mit Hilfe beauftragter Planungsbüros den Dorfentwicklungsplan 2025 als Grundlage für die Fortentwicklung in den Gemeinden auf den Weg.

Das ist Grund genug für die Bürgermeister Thomas Höffmann (Garrel) und Thorsten Schmidtke (Großenkneten), im Nikolausdorfer Pfarrheim bei einem Erfahrungsaustausch mit den Akteuren eine Zwischenbilanz zu ziehen. Einen großen Anteil an diesem Erfolg habe das Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg unter der seinerzeitigen Federführung von Patricia Bonney. „Ohne diese Unterstützung wären wir mit unserem Verfahren heute nicht soweit“, so der Garreler Bürgermeister. Bonney sei seit diesem Jahr in Osnabrück tätig und habe ihre Aufgaben in die Hände von Sören Stender gelegt.

Bürgermeister Höffmann und Bauamtsleiter Ewald Bley gaben einen Rückblick auf den Prozess und den bisherigen Ablauf der Dorfentwicklung. Jetzt könne in die Umsetzungsphase von 2025 bis 2032 gestartet werden. Dorfmoderator Hendrik Knief aus Hengstlage, der gleichzeitig Kreistagsabgeordneter im Landkreis Oldenburg ist, erläuterte laut Mitteilung das dortige „Leuchtturmprojekt“: Bau eines Dorfgemeinschaftshauses in Hengstlage/Haschenbrok. Der Fertigstellungstermin sei für Sommer 2026 geplant.

Gleich zwei „Lethe-Orden“ werden verliehen

Weitere Maßnahmen auf der Vorhabenliste nannte Dezernatsteilleiter Sören Stender unter anderem mit Bau- und Sanierungsvorhaben beim Blockhaus/Fischteiche in Ahlhorn. Einen besonderen Beitrag bringe die Dorfgemeinschaft Halenhorst mit Ortsvorsteher Herbert Wilke und seinem „Mitstreiter“ Otto Möllmann mit dem entworfenen „Lethe-Orden“, der den besonderen Einsatz und die Leistung für die Dorfentwicklung „Beidseits der Lethe“ dokumentiere. Diesen hatte bereits der Großenknetener Bürgermeister Thorsten Schmidtke erhalten, nun gab es den Orden für Patricia Bonney und Garrels Bürgermeister Thomas Höffmann durch den Halenhorster Otto Möllmann.

Der Nikolausdorfer Peter Möllmann, ehemaliger Steinfelder Gemeindedirektor und Freund der plattdeutschen Sprache, freute sich laut Mitteilung über das Lob des früheren Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (CDU, Garrel): „Peter, ohne dich hätte es dieses alles nicht gegeben.“ Möllmann antwortete: „Ohne die politische Unterstützung durch den damaligen MdL Karl-Heinz Bley und die tatkräftige Mitwirkung des Amtes für regionale Landesentwicklung mit Patricia Bonney hätten unsere gemeinsamen Anstrengungen nicht diese positive Entwicklung nehmen können.“

Bley stellte zudem heraus: „Hier an der Lethe werden keine Mauern, sondern Brücken gebaut. Das ist der Behörde und der Politik nicht verborgen geblieben. Acht Dörfer aus zwei Gemeinden und zwei Landkreisen, sogar aus zwei großen Konfessionen, arbeiten hervorragend zusammen.“ Bley machte Mut, auch in Zukunft Förderanträge zu stellen, auch wenn es im ersten Anlauf nicht klappe, sollte weiter geplant werden. Es werde weiterhin in Zukunft Geld, mal mehr mal weniger, vom Land zur Verfügung gestellt.

Danke, OM für 10.000 Digital-Abos! Lesen Sie jetzt OM-Plus ein Jahr lang für nur 8,99€ / Monat und sparen Sie so bis zu 40%. Hier geht es zum Angebot.

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Dorfentwicklung „Beidseits der Lethe“ - OM online