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Die Oldenburgische Volkszeitung in Vechta feiert 125. Geburtstag

Alle Haushalte im Verbreitungsgebiet erhalten die Jubiläumsausgabe. Die Botschaft von Chefredakteur Ulrich Suffner: Im lebenswerten Landkreis Vechta hat Lokaljournalismus Zukunft.

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Runder Geburtstag in unruhigen Zeiten: Vermarktungsleiter Vincent Koss (links) und Chefredakteur Ulrich Suffner freuen sich trotzdem über die besondere Ausgabe. Foto: M. Niehues

Runder Geburtstag in unruhigen Zeiten: Vermarktungsleiter Vincent Koss (links) und Chefredakteur Ulrich Suffner freuen sich trotzdem über die besondere Ausgabe. Foto: M. Niehues

Oldenburg ist nah, Preußen ist fern. Und mancher nennt den Landkreis Vechta durchaus anerkennend das Bayern des Nordens. Wohlhabend, immer noch christlich geprägt, innovativ, fleißig und der Zukunft zugewandt - diese Mentalität zieht seit Jahrzehnten auch Menschen aus anderen Regionen Deutschlands und Europas an. Auch sie tragen täglich dazu bei, dass dieser Landstrich heute lebens- und liebenswert ist.

Da, wo viel los ist, da fühlen sich auch Journalisten wohl. Seit 125 Jahren erscheint die „Oldenburgische Volkszeitung“. Diesen Geburtstag feiern Verlag und Redaktion am Donnerstag (29. Oktober) mit einer 64 Seiten starken Jubiläumsausgabe. Sie wird aus diesem Anlass an alle Haushalte im Landkreis Vechta verteilt.

Die auflagenstärkste Tageszeitung im Oldenburger Münsterland begeht ihren Geburtstag in unruhigen Zeiten. Der Coronavirus hat die Region aktuell fest im Griff. Doch der Blick in die Vergangenheit macht gerade in diesem Augenblick auch Mut: Auch unsere Vorfahren haben schon schlechte Zeiten erlebt und sind doch immer wieder an ihren Herausforderungen gewachsen. Das ist auch aktuell die richtige Einstellung.

Oldenburgische Volkszeitung - dieser Titel beschreibt gestern wie heute Profil und Auftrag: Die OV ist Heimatzeitung und Marktplatz, nah an den Menschen und kritischer Begleiter zugleich. 

Unser Claim „Weil wir hier zu Hause sind“ ist eben nicht nur ein Werbespruch.

Ulrich Suffner, Chefredakteur

Redakteure, Vermarkter, Techniker, Drucker und Austräger arbeiten nicht nur zwischen Visbek und Neuenkirchen-Vörden. Sie leben mit ihren Familien auch im Landkreis.

Schon seit 1834 gab es in Vechta eine Zeitung, zunächst wöchentlich, später täglich. Doch erst seit 1895 entwickelte sich die OV zum Sprachrohr des damals noch geschlossen katholischen Milieus. Nach 1949 hat sich das bis heute familiengeführte Medienhaus zu einer der zahlreichen Erfolgsgeschichten des Oldenburger Münsterlandes entwickelt. Nicht nur wirtschaftlich. Immer wieder sind auch publizistisch mutige und richtige Entscheidungen getroffen worden, nicht zuletzt seit 1982 in Kooperation mit der Münsterländischen Tageszeitung in Cloppenburg.

Mit dieser Erfolgsgeschichte im Gepäck ist es folgerichtig, dass die Traditionshäuser OV und MT seit Beginn dieses Jahres gemeinsam als OM-Medien GmbH & Co. KG nächste, notwendige Schritte in eine gute Zukunft gehen. Die Digitalisierung des Lokaljournalismus im Oldenburger Münsterland ist mit dem erfolgreichen Launch des Nachrichtenportals OM online im Mai begonnen worden, aber noch lange nicht beendet. Zum Jubiläum startet die Redaktion mit OM Termine das nächste digitale Produkt: einen jederzeit im Internet abrufbaren Veranstaltungskalender für das Oldenburger Münsterland.  Der passt gerade nicht so richtig in die Zeit, aber der Corona-Virus wird nicht ewig das gesellschaftliche Leben lahm legen. Versprochen!

Lokalen Qualitätsjournalismus von Südoldenburgern für Südoldenburger auf Jahrzehnte sichern soll auch der Bau eines neuen Medienzentrums im Eco-Park in Emstek. Von dort werden künftig die beiden Tageszeitungen OV und MT, das Onlineportal OM online, zwei Anzeigenblätter, das Lifestyle-Magazin Promenade und viele Produkte mehr aus einem Newsroom produziert.

OV-Titelseite vom 3. Januar 1895: Das Centrumsorgan für Nordwestdeutschland wollte Sprachrohr der damals in Südoldenburg vorherrschenden politischen Kraft sein, der katholischen Zentrumspartei.OV-Titelseite vom 3. Januar 1895: Das „Centrumsorgan für Nordwestdeutschland" wollte Sprachrohr der damals in Südoldenburg vorherrschenden politischen Kraft sein, der katholischen Zentrumspartei.

Die Reporter bleiben selbstverständlich auch in Zukunft dort, wo sie hingehören: vor Ort, in Vechta, Cloppenburg, Lohne, Dinklage, Damme, Löningen und Friesoythe. Sie werden dafür sorgen, dass die Oldenburgische Volkszeitung auch in den nächsten Jahrzehnten die nachrichtenstarke und meinungsfreudige Tageszeitung im Landkreis Vechta bleiben wird. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für die MT im Landkreis Cloppenburg.

Allen Leserinnen und Lesern der OV dankt die Redaktion der OM-Mediengruppe mit der Jubiläumsbeilage für Ihre Treue, aber auch ihre kritische Begleitung. Vor allem konstruktive Kritik hilft, die tägliche Mission zu erfüllen: den Landkreis Vechta mit den wichtigsten Nachrichten zu versorgen und Hintergründe zu erläutern – auf OM online, im OV-Epaper und sehr gerne auch weiterhin auf Papier, in der Oldenburgischen Volkszeitung.


Hier geht es zum PDF der OV-Ausgabe "125 Jahre"

Hier lesen Sie den Leitartikel von Chefredakteur Ulrich Suffner zum 125. Geburtstag der Oldenburgischen Volkszeitung und zur Zukunft des Lokaljournalismus im Oldenburger Münsterland.

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