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Das sind die Neuigkeiten aus der Pfarrgemeinde St. Catharina in Dinklage

Welche Änderungen gibt es bei den Gottesdiensten? Welche besonderen Aktionen sind in der Fastenzeit geplant? Gibt es wieder WoandersGottesdienste? Pastor Johannes Kabon gibt Auskunft.

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Die Kirche im Blick: Die katholische Pfarrgemeinde St. Catharina hat einige Aktionen für die nächsten Monate geplant. Foto: Jan-Christoph Scholz

Die Kirche im Blick: Die katholische Pfarrgemeinde St. Catharina hat einige Aktionen für die nächsten Monate geplant. Foto: Jan-Christoph Scholz

Die Corona-Regeln werden gelockert, der Frühling naht - und auch Johannes Kabon versprüht gute Laune und Zuversicht. "Ich gehe davon aus, dass das Gemeindeleben in einigen Gruppen jetzt wieder mehr Fahrt aufnimmt", sagt der Pastor der katholischen Pfarrgemeinde St. Catharina Dinklage. Es fehle Vielen in Pandemie-Zeiten die Begegnung, das Zusammensein, hat er beobachtet. Der Pfarrer gibt Auskunft über die neuen Regeln bei Gottesdienste, die nächsten Aktionen und richtet den Blick auch auf die beliebten WoandersGottesdienste. 

Gottesdienste: Es sind hatte sich in den Pandemiezeiten irgendwie schon ein wenig eingespielt. Wer einen Gottesdienst besuchen wollte, musste sich vorher anmelden. Das ist angesichts der gelockerten Corona-Regeln ab sofort nicht mehr nötig, sagt Kabon. Das heißt: Die Messen in der St.-Catharine-Kirche sind jetzt nicht mehr auf 160 Besucher begrenzt. Die von einigen Kirchgängern kritisierten Kordeln werden trotzdem bleiben, um zu regeln, wer wo sitzen darf - und wo nicht.  Dafür werden jetzt auch wieder Gotteslob-Bücher ausgeteilt. Auf den Plätzen entfällt die Maskenpflicht. 

Auch für die Beerdigungen gibt es deutliche Lockerungen. Auf dem Friedhof gilt bei Messen ab sofort die 3G-Regel, dies wird am Eingang kontrolliert. Dafür haben in der Friedhofskapelle jetzt nicht mehr nur 28 Personen Platz, sondern bis zu 100 Personen. Auch gegen das dichtere Zusammenstehen auf dem Weg zum Grab spricht jetzt laut Kabon mit Blick auf die 3G-Regel nichts.

Apropos Gottesdienste: Kabon glaubt nicht, dass jetzt unter gelockerten Corona-Regeln zwangsläufig mehr Menschen die Gottesdienste besuchen. Mit Blick auf die Zukunft hält er grundsätzlich fest: "Wir müssen das gottesdienstliche Angebot anders denken." Wie etwa mit den beliebten WoandersGottesdiensten. Diese hatten in den vergangenen beiden Jahren in den Sommermonaten großen Zulauf. Sie werden werden auch in diesem Jahr wiederholt. "Wir feiern da, wo die Menschen leben", sagt Kabon.

Sprich: Es werden wieder an ganz unterschiedlichen Locations in Dinklage und den Bauerschaften Gottesdienste gefeiert - meistens unter freiem Himmel. Sicher ist, dass wieder beim Ferienhaus Don Bosco in Bahlen eine Messe gehalten wird - dieses Mal an einem Sonntagabend. Auch in der Halle eines Unternehmers wird es einen Gottesdienst geben. 

Gespräche an der Klagemauer: In der Clemens-August-Kapelle innerhalb der St.-Catharina-Kirche ist in der Fastenzeit eine Klagemauer aufgebaut. In der Tradition der Klagemauer in Jerusalem, sind alle Gemeindemitglieder eingeladen, ihre Klagen auf Zettel zu schreiben und diese in die Öffnungen der Mauer zu stecken. "Die Klage-Zettel werde in der Osternacht das Osterfeuer sein, an dem wir die Osterkerze entzünden", sagt Kabon.

In der Clemens-August-Kapelle wurden außerdem die Bänke ausgeräumt und gegen Stühle ausgetauscht. Sie sollen zum Verweilen einladen. Täglich ab 8 Uhr ist das möglich, außerdem gibt es donnerstags und von 18.15 Uhr bis 19.15 und samstags von 15.30 bis 16.30 Uhr gemeinsame Gesprächszeiten mit Musik und Gebet. Kabon ist überzeugt, dass das gut angenommen wird. "Die Menschen haben Anliegen und Sorgen, über die sie gemeinsam und offen reden möchten."

Fastenzeit: Die Pfarrgemeinde hat einen Begleiter für die Fastenzeit herausgegeben mit allen mit allen Gottesdiensten und regelmäßigen Aktionen, die es bis Ostern in der St.-Catharina-Pfarrgemeinde geben wird - neben den "Gesprächen an der Klagemauer". Zum ersten Mal in der Amtszeit von Pfarrer Johannes Kabon wird es zur Karwoche einen Kinderbibeltag geben - und zwar am 9. April (Samstag). Von 9 bis 15 Uhr sollen bei einem Stationslauf die Tage von Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Anmeldungen sind dafür auf der Homepage erforderlich. Dort sind ebenfalls alle Aktionen, Gottesdienste und Gebete aufgelistet.

Weitere Aktionen: Sehr gut angenommen wird das Friedhofscafe der katholischen Pfarrgemeinde. Jeden zweiten Sonntag (von 14 bis 15.30 Uhr) im Monat gibt es auf vor der Friedhofskapelle für 90 Minuten Kaffee und die Zeit für Gespräche. 30 bis 40 Personen seien zuletzt gekommen, freut sich Kabon. "Es gibt nicht nur Trauernde, sondern viele Menschen in Dinklage, die alleine sind." Das nächste Friedhofscafe findet am 13. März statt.

Zum Gedenken an den Kardinal von Galen findet seit dessen Seligsprechung 2005 jedes Jahr die Aktion "Lichtzeichen" statt. "Wir wollen ein Lichtzeichen für Frieden in der Welt setzen", sagt Pastor Kabon. Los geht es um 19 Uhr an der Pfarrkirche die mit einem Friedenslied von Reinhard Mey startet. Danach findet eine Prozession zur Burg Dinklage statt. Weitere Details folgen. 

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