Damit gewinnt die Elisabethschule Vechta den Umweltpreis
Auch der Kindergarten St. Raphael Visbek und der Verein Naturerlebnis Holdorf erhalten Auszeichnungen. Und erstmals findet eine Schul-Challenge statt, initiiert von der Stadt Vechta.
Landrat Tobias Gerdesmeyer und Bürgermeister Kristian Kater überreichen die Preise an die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des Umweltpreises 2026. Foto: Landkreis Vechta/Beckmann
Die Elisabethschule Vechta belegt den ersten Platz beim Umweltpreis des Landkreises Vechta, der jetzt im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Umweltwoche in der Europahalle des Gymnasiums Antonianum in Vechta vergeben wurde, wie der Landkreis mitteilt. Neben der Preisverleihung stand die Auslosung der Gewinnerklassen der Schul-Challenge im Mittelpunkt. Diese habe die Stadt Vechta als diesjährige Kooperationspartnerin erstmals initiiert.
Landrat Tobias Gerdesmeyer und Vechtas Bürgermeister Kristian Kater überreichten den Gewinnerinnen und Gewinnern Urkunde, Blumenstrauß sowie Scheck und dankten ihnen für ihr Engagement im Umweltschutz.
Erster Preis für „Schulwald“
Den ersten Preis und 1500 Euro Preisgeld erhielt die Elisabethschule Vechta für ihr langjähriges Projekt „Schulwald“. Seit über 10 Jahren engagieren sich Schülerinnen und Schüler aktiv für Klima- und Naturschutz und haben bereits mehrere tausend Bäume gepflanzt. Ziel sei es, ökologische Zusammenhänge zu vermitteln, nachhaltiges Handeln zu fördern und einen Beitrag zum Klima- und Artenschutz zu leisten.
Zwei weitere Auszeichnungen, jeweils mit 500 Euro dotiert, gingen an den Kindergarten St. Raphael in Visbek sowie an Katrin Kröger und Verena Pohlmann von dem Verein Naturerlebnis Holdorf e.V. Der Kindergarten wurde für sein Projekt zur Verbindung von Natur und Religion ausgezeichnet, bei dem Kinder durch Pflanzaktionen und Umweltbildung für ökologische Zusammenhänge sensibilisiert werden. Der Verein Naturerlebnis Holdorf erhielt den Preis für die Anlage eines sogenannten Hortus-Gartens am Naturlehrpfad in Holdorf. Das Projekt fördert die Artenvielfalt und wurde mit großem ehrenamtlichem Engagement umgesetzt.
Landrat Tobias Gerdesmeyer und Bürgermeister Kristian Kater überreichen die Preise an die Gewinnerklassen der Schul-Challenge der Stadt Vechta. Foto: Landkreis Vechta/Beckmann
Die Entscheidung über die Preisträger traf die Jury bestehend aus Landrat Gerdesmeyer, Bürgermeister Kater, Alexander Kunz (Klimaschutzmanager, Stadt Vechta), Josef Taphorn (Kreisnaturschutzbeauftragter), Helmut Schlarmann (Sachgebietsleiter Umwelt- und Naturschutz, Landkreis Vechta) sowie Dr. Matthias Galle (Koordinierung Klimaschutz, Landkreis Vechta).
Zum Hit der Umweltwoche habe sich die Premiere der Schul-Challenge entwickelt, hieß es weiter. 30 Klassen beziehungsweise komplette Jahrgänge aus Vechta hätten sich beteiligt, insgesamt bis zu 1000 Schülerinnen und Schüler. Als Siegerinnen und Sieger ausgelost wurden die Klasse 4d der Christophorus-Schule für die Aufhängung von Nistkästen im Hochzeitswald und die Projektgruppe 3 des 6. Jahrgangs an der Liebfrauenschule für die Aufwertung und Wiederverwendung getragener Kleidung.