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Bünner gestalten sich eine Wanderkarte

Im Juni feiert die Dinklager Bauerschaft ihren 1150. Geburtstag. Hierfür ist einiges geplant. Chronik, Rastplätze, Fitnesspfad und die interaktive Wanderkarte sind fast fertig.

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Claudia Meyer-Scott und Tina Schwarz von "Bünne erleben" präsentieren die Wanderkarte und den Inhalt eines Schildes des Fitnesspfads. Für beides werden noch Sponsoren gesucht. Foto: Heinzel

Claudia Meyer-Scott und Tina Schwarz von "Bünne erleben" präsentieren die Wanderkarte und den Inhalt eines Schildes des Fitnesspfads. Für beides werden noch Sponsoren gesucht. Foto: Heinzel

Claudia Meyer-Scott und Tina Schwarz vom Verein "Bünne erleben" sind zufrieden mit den Fortschritten bei der Vorbereitung des Jubiläums-Wochenendes zu "1150 Jahre Bünne". Am 25. und 26. Juni  (Samstag und Sonntag) soll groß gefeiert werden. Die gebürtigen Bünnerinnen versprechen: „Wir machen etwas für die gesamte Bauerschaft und wollen damit Bünner und Ex-Bünner motivieren, sich zu engagieren.“

2020 ist der Verein „Bünne erleben“ gegründet worden. Ein Projekt: Es soll eine Wanderkarte erstellt werden. Am 30. April (Samstag) soll das Werk mit dem Titel „Bünne – aktiv erleben“ fertig sein; beim Maibaum-Setzen soll die Karte bewundert werden können.

Im Karten-Macher-Team sind Angelika Hinxlage, Franz Taphorn, Klemens Moormann, Lisa Nemeding, Monika Stromann und Heike Barklage. Seit etwa 1,5 Jahren arbeiten sie an dem Projekt. Das Ergebnis soll nämlich keine klassische Karte sein, sondern eine Art Geschichtsbuch über Bünne. An der Trafostation an der Bünner Ringstraße etwa werde erklärt, wie der Strom nach Bünne kam. Über QR-Codes können die Infos abgerufen werden. Dazu soll es im Netz Audiofiles in Hoch- und Plattdeutsch geben.

Ein Trimm-Dich-Pfad ist in Arbeit

Auf der Karte werden zudem die Stationen des „Bünne Aktiv-Pfades“ eingezeichnet sein. Elf Trimm-Dich-Punkte soll der Sportweg haben und maximal 5 Kilometer lang sein. Die Übungen und deren Reihenfolge hat Stefanie Meyer, die Schwester von Claudia Meyer-Scott, bestimmt. Meyer ist Fitnesstrainerin in Hamburg. Die Übungen sind in zwei Leistungsstufen unterteilt: Anfänger und Sportler.

Kreativ werden die einzelnen Rastplätze - wie Kessens Wald - eingerichtet um eine angenehme Aufenthaltsatmosphäre zu schaffen. Dieser hier wurde komplett neu eingerichtet.
Foto: Bünne erleben
Vorher - Nachher - Vergleich des Rastplatzes an der Quakenbrückerstr. Er wurde nicht neu eingerichtet, sondern überholt.
Collage: Bünne erleben
Das Meistereck vor den Überholungsarbeiten.
Foto: Bünne erleben
Das Meistereck in seinem aktuellen Zustand. Es fehlen jetzt noch die überdachten Sitzmöglichkeiten.
Foto: Bünne erleben
Das Ergebnis der Arbeit der Kalendergruppe.
Foto: Bünne erleben

Ebenfalls auf der Karte verzeichnet sind zehn Rastplätze, die derzeit von einem Bautrupp hergerichtet werden. Ein kompletter und drei zu renovierende Rastplätze stehen noch aus. „Bei den Rastplätzen sind wir echt gut aufgestellt“, sagt Tina Schwarz.

Neben der Bau- und der Kartengruppe gibt es drei weitere Arbeitskreise. Die Pflanzgruppe hat unlängst zahlreiche Pakete mit jeweils vier unterschiedlichen Blumenzwiebelsorten (zwei Narzissen- sowei eine Iris- und ein Liliensorte) eingesetzt. Die Gruppe kümmert sich momentan um eine gerodete und 100 Meter lange Waldfläche entlang des Rad- und Wanderweges von Meyer-Bünne in Richtung Wohld. Dort sollen Apfelbäume der Sorte Boskop gepflanzt werden, dazu Eichen und weitere Laubbäume. Eventuell auch Tannen, um dort in Zukunft den Baum für die „Bünner Weihnachtstanne“ zu schlagen, erzählen die Bünner.

Ein inzwischen überholter Rastplatz. Foto: Bünne erlebenEin inzwischen überholter Rastplatz. Foto: Bünne erleben

Daneben gibt es die "Kalendergruppe", die eine Übersicht zusammengestellt hat und bereits fertig ist. Das Festkomitee hingegen stecke tief in der Planungsarbeit; die Buchgruppe befinde sich auf der Zielgeraden, zählt Meyer-Scott auf. Das Werk wird den Titel „Chronik der Bauerschaft Bünne. Eine bunte Zeitreise durch 1150 Jahre Heimat 872 – 2022“ tragen. 90 Prozent der Arbeit sei inzwischen erledigt.

Der Verein sei noch auf der Suche nach Sponsoren. Interessierte können sich unter info@buenneerleben.de bei Claudia Meyer-Scott melden. Mit den Feierlichkeiten Ende Juni solle die Arbeit des Vereins nicht beendet sein, denn der Zweck sei als "Verein der Vereine" die Heimatpflege und Heimatkunde. Diese Aufgabe bleibe.

Derselbe Rastplatz wie oben, nur vor der Überholung. Foto: Bünne erlebenDerselbe Rastplatz wie oben, nur vor der Überholung. Foto: Bünne erleben

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