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Bernhard Henken übernimmt Verantwortung im Hegering

In Altenoythe tritt Henken als stellvertretender Vorsitzender die Nachfolge des verstorbenen Heinz Block an. Auch beim Vorsitz zeichnet sich eine Vakanz ab.

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Zur Wahl des stellvertretenden Hegeringleiters des Hegerings Altenoythe gratulierte Hegeringleiter Hans Blome (links) dem Weidmann Bernhard Henken. Foto: C. Passmann

Zur Wahl des stellvertretenden Hegeringleiters des Hegerings Altenoythe gratulierte Hegeringleiter Hans Blome (links) dem Weidmann Bernhard Henken. Foto: C. Passmann

Der Hegering Altenoythe hat einen neuen stellvertretenden Hegeringleiter. Während der Herbstversammlung in der Gaststätte Dumstorff erhielt der Weidmann und Bläserobmann Bernhard Henken das Vertrauen der Grünröcke. Die Wahl war erforderlich, weil der bisherige Stellvertreter, Heinz Block, überraschend im Frühjahr gestorben war.

Hegeringleiter Hans Blome würdigte noch einmal die Verdienste des Verstorbenen für den Altenoyther Hegering. Block war 38 Jahre lang Kassenführer, zudem Revierpächter und gehörte der Jagdhornbläsergruppe seit 48 Jahren an. „Er hat in unserer Jägerschaft große Spuren hinterlassen“, so Blome.

In seinem Bericht ging Blome auf die Novelle des Niedersächsischen Landesjagdgesetz ein. Die Novellierung beinhaltet unter anderem den Einsatz von Nachtsicht- und Nachtzieltechnik. Zwar seien der Wolf und der Goldschakal ins Jagdrecht aufgenommen worden, aber dennoch hätten beide Tiere eine ganzjährige Schonzeit, so Blome. Für Büchsen und Flintenlaufgeschosse ist ab dem 1. April 2025 Bleimunition verboten. Zudem seien für Gesellschaftsjagden ab sofort Schießübungsnachweise erforderlich.

Abschussplan und Streckenbericht künftig auf digitalem Wege

„Der Jagdleiter muss diesen Nachweis noch nicht kontrollieren, aber ich kann nur raten, dass jeder so einen Nachweis mit sich führt“, sagte der Hegeringleiter. Er wies die Revierinhaber noch darauf hin, dass Abschussplan und Streckenbericht in Zukunft auf elektronischem Wege der Jagdbehörde gemeldet werden müssen. Dank des Einsatzes des Drohnenteams konnten zahlreiche Rehkitze vor dem Mähtod gerettet werden.

Während im Laufe des Jahres sowohl Fasan und Hase noch zu sehen sind, haben sich die Tiere jetzt zur Aufgang der Jagd wieder rar gemacht. Davon berichteten die einzelnen Revierinhaber. Sehr zufrieden waren die Weidmänner mit dem Rehwildbestand in den einzelnen Revieren.

Die Nutria ist verstärkt bejagt worden. Dennoch gelte es weiter, dem Tier auf den Pelz zurück, um die Schäden an den Ufern der Gewässer einzudämmen. Hundeobmann Christian Hogartz betonte dass mehrere Hunde erfolgreich auf Prüfungen geführt wurden. Über einige Auftritte wusste Bläserobmann Bernd Henken zu berichteten. Ein wunderbares Erlebnis sei die Teilnahme an den Waldtagen der Gerbert-Schule gewesen“, erklärte der Öffentlichkeitsbeauftragte Theo Meyer.

Statt des Jägerballs gibt es 2023 ein Sommerfest

Beim Hegeringvergleichsschießen gewann Egon Kramer mit 326 Ringen. Ebenso das Plakettenschießen der Senioren, so Schießobmann Stephan Göken.

Statt eines Jägerballes wird es 2023 ein Sommerfest geben. Am 11. Februar ist ein Baumpflegetag auf einer Fläche von 9 Hektar geplant. Das seien wunderbare Ruheflächen für das Wild. Blome rief alle Jäger auf, sich daran zu beteiligen.

„Die Sicherheit im Umgang mit der Waffe hat bei den vor uns liegenden Jagdtagen höchste Priorität. Mit Augenmaß zu jagen und sich den Revierverhältnisse anzupassen, dürfte wohl für jede Weidfrau und jeden Weidmann selbstverständlich sein. Die sichere und fachgerecht Waffenhandhabung ist eine Grundvoraussetzung bei der Ausübung“, wandte sich der Vorsitzende des Hegerings Altenoythe mahnend an die Jäger und Jägerinnen. „Über 40 Jahre mache ich jetzt schon Vorstandsarbeit. Eine lange Zeit mit Höhe und Tiefen. Doch es hat Spaß gemacht“, sagte Hans Blome. 2024 müsse auf der Frühjahrsversammlung allerdings ein neuer Vorstand gewählt werden. Er werde nicht wieder zur Wahl stehen. Blome richtete daher die Bitte an alle Revierinhaber darüber nachzudenken, wie es mit der Vorstandsarbeit weitergehen soll. „Wir brauche junge Leute die sich einbringen und Verantwortung übernehmen“, so der Hegeringleiter.

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