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Bei Wolle Petry fliegen in Bünne die BHs auf die Bühne

Die Dinklager Bauerschaft feiert 3 Tage lang ausgelassen ihr 1150-jähriges Bestehen – und spendet auch noch für den guten Zweck (mit Bildergalerie).

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Bünne ist aus dem Häuschen: Die Bünne-erleben-Vorsitzende Claudia Meyer-Scott (in pink) und Co. rocken zu Wolfgang Petry. Foto: F. Wenzel

Bünne ist aus dem Häuschen: Die Bünne-erleben-Vorsitzende Claudia Meyer-Scott (in pink) und Co. rocken zu Wolfgang Petry. Foto: F. Wenzel

Und plötzlich flogen BHs und Unterwäsche in Bünne auf die Bühne: Als das Wolfgang-Petry-Double beim Festwochenende der Bauerschaft Bünne seine Hits zum Besten gab, waren spätestens dann die gesamte Bauerschaft und alle Gäste völlig aus dem Häuschen. Drei Tage lang feierte die Dorfgemeinschaft am Wochenende ihr 1150-jähriges Bestehen und Tina Schwarz, Pressesprecherin des ausrichtenden Vereins „Bünne erleben“, hielt am frühen Sonntagabend bei den ersten Abbauaktivitäten, fest: „Es war der Oberhammer.“

Jung und Alt, Einheimische und Auswärtige, Familien und Cliquen – sie alle verbrachten eine tolle Zeit in der ältesten Dinklager Bauerschaft. Ob beim Jubiläumsmarkt oder auf der Foodmeile, bei der Planwagentour oder beim Woandersgottesdienst, beim Familienvormittag oder beim Blick hinter die Kulissen der Firmen – die vielen Zuschauer konnten rund um den Landgasthof Meyer nicht nur sprichwörtlich „Bünne erleben“.

Die „vielen schönen Stände für Kinder“ haben Sophia Sperveslage aus Bünne sehr gut gefallen. Die Organisatoren hätten sich große Mühe gemacht, für jeden etwas anzubieten. Die „gute Aufstellung der Stände“ lobte das Ehepaar Kleemann, das aus Badbergen sich
angeschaut habe, was „Bünne alles auf die Beine gestellt hat“.

Frank Wenzel
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vl.:Bernd Vodde, Theo Barklage
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Viele Besucher waren vor allem am Samstagabend zur „Showtime“ in Bünne. Man habe die abgesperrte Straße kaum noch erkennen können, sagte Tina Schwarz. Die Showtime wurde von Opa und seinem Enkel Theo eröffnet. Der Opa wollte Theo vertellen, „wat is Bünne“ und „wo is dat überhaupt?“ Theo Barklage versuchte seinem Enkel Bernd Vodde auf Plattdeutsch zu erklären, was es mit diesem Bünne so auf sich hat und was da so alles los ist. Er berichtete von den Sitten und Gebräuchen, wie zum Beispiel dem Erntetrankfest. Das Ganze garnierte er mit einigen lustigen Anekdoten aus dem Dorfleben.

Im Anschluss wurde die Bühne mit einem großen weißen Vorhang verhüllt. Moderatorin Anke Hammoor guckte gerade eben darüber her und kündigte dann die Minitänzer an. Diese entpuppen sich als die verkleideten und bemalten Beine des Männergesangsvereins Dinklage. Zu Marschmusik legten die sitzenden Sänger eine flotte Sohle hin.

Zum Schluss bat Anke Hammoor eine Freiwillige auf die Bühne: Die kleine Ria weckte mit ihren Hammerschlägen auf den Wegstein nach Oldenburg den Bünner Dorfgeist Arthur. Diesen entlockte Anke Hammoor in einem Interview auf Plattdeutsch die eine oder andere Anekdote aus der 1150-jährigen Geschichte von Bünne. So prahlte Arthur damit, dass er einst Napoleon Bonaparte den Peluche gestohlen habe. Seit diesem peinlichen Verlust seines Bauchnabenfussels habe der französische Kaiser stets die Hand vor seinem entblößten Bauchnabel getragen. Danach nahm die Moderatorin Hammoor den Nervzwerg auf die Schulter und schleppte ihn zum Tresen, um Talsperre zu spielen. Das heißt, sich so richtig vollaufen zu lassen.

Volle Konzentration beim Baggern: Auch für die Kinder hatten die Bünner viele Aktionen im Angebot. Foto: RöttgersVolle Konzentration beim Baggern: Auch für die Kinder hatten die Bünner viele Aktionen im Angebot. Foto: Röttgers

Am Wochenende wurde in Bünne aber nicht nur gefeiert, sondern auch Geld für den guten Zweck gesammelt: 2000 Euro brachte die Versteigerung der Bilder von Andreas Schwarz, die er in der Schulzeit gemalt hatte, ein. Der Erlös geht an die SOS-Kinderdörfer, sagte Tina Schwarz.

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