Es ist mal wieder so weit: Die Fundsachen, die zuletzt im Bereich Cloppenburg zusammengekommen und beim Fundbüro abgegeben worden sind, werden versteigert. Ab Donnerstag (22. Februar) kommt wieder alles unter den Hammer, was keinem Besitzer zugeordnet werden konnte. Die Versteigerung findet nicht, wie im Spätsommer, in Präsenz statt, sondern, wie mittlerweile im Frühjahr üblich, per Online-Auktion. Ab 18 Uhr startet das Ganze auf dem Portal www.sonderauktionen.net. Hier muss man auf der gezeigten Karte Cloppenburg anklicken und schon gelangt man zu den angebotenen Fundstücken.
Davon gibt es wieder einige, wenn auch nicht ganz so viele wie im vergangenen Frühjahr. Ein Großteil der Objekte sind Fahrräder. Im Keller des Rathauses haben sich wieder einige Drahtesel angesammelt, die von öffentlichem Gelände nicht wieder abgeholt wurden, beispielsweise am Bahnhof. Insgesamt sind 40 Fundsachen von der Stadt für die Auktion angegeben, 34 davon sind Fahrräder. Mit dabei sind klassische Herren- und Damenräder, Mountainbikes, Trekking-Räder und auch E-Bikes.
Vom Fahrrad bis zum Lasermessgerät
Alle Exemplare befinden sich in unterschiedlichem Zustand, mal fehlt ein Sattel, mal ist das Fahrrad quasi bereit zum Losfahren. Daneben gibt es aber auch noch ein paar andere Objekte, für die niemand Besitzansprüche erhoben hat. So suchen beispielsweise vier Autoreifen inklusive Wagenheber und Werkzeug einen neuen Besitzer. Außerdem sind Sonnen- und Lesebrillen, Schmuck, Uhren oder Taschen im Angebot, ebenso ein Lasermessgerät.
Die Aktion läuft bis zum 3. März. Wer aber ein bestimmtes Angebot ins Auge gefasst hat, sollte nicht unbedingt bis zum letzten Tag warten. Denn die einzelnen Objekte könnten bereits vorher vergeben sein. Das Verfahren ist so, dass die Auktion quasi rückwärts läuft: Für jedes Teil ist ein Startpreis festgelegt, der sich ab dem Auktionsstart minütlich reduziert. Jeder kann währenddessen den Verlauf online beobachten und jederzeit zuschlagen, um sich den Gegenstand zum dann aktuellen Preis zu sichern. Es ist allerdings auch möglich, direkt ein eigenes Gebot abzugeben. Wenn der gebotene Preis erreicht ist und niemand vorher das Objekt gekauft hat, gibt es den Zuschlag.
Kaufzusagen sind verbindlich
Für die Teilnahme an der Online-Versteigerung ist eine einmalige Registrierung bei dem Online-Portal notwendig, die kostenlos ist. Wenn man das erledigt hat, kann man nicht nur in Cloppenburg mitbieten, sondern auch bundesweit an anderen Fundus-Versteigerungen teilnehmen. Aber vielleicht ist Cloppenburg erst einmal ein guter Anfang, die erworbenen Gegenstände müssen persönlich abgeholt werden. Wer bei einem Angebot „zuschlägt“, gibt eine verbindliche Kaufzusage und bekommt per Mail eine Bestätigung. Bezahlt wird dann bei der Abholung im Bürgeramt des Rathauses.