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Matthias Krapp möchte Menschen die Angst vor der Geldanlage nehmen

Der Dinklager hat einen Finanzroman geschrieben. Er möchte Menschen helfen, finanzielle Wissenslücken zu schließen – verpackt in eine unterhaltsame und leicht verständliche Kurzgeschichte.

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Er hat keine Angst vor der Geldanlage: Matthias Krapp freut sich über seine Buchveröffentlichung. Foto: Böckmann

Er hat keine Angst vor der Geldanlage: Matthias Krapp freut sich über seine Buchveröffentlichung. Foto: Böckmann

Die Idee, ein Buch zu schreiben, schwirrte bei Matthias Krapp schon länger im Kopf. Keinen Krimi, keine Herzschmerzgeschichte, keinen Thriller – sondern einen Finanzroman. Warum das?

Matthias Krapp ist Vermögensberater. Der Dinklager arbeitete erst 25 Jahre bei einer Bank. 2008 gründete Krapp sein eigenes Finanzberatungsunternehmen "Abatus – Vermögensmanagement". Und seit 2016 sendet Krapp jede Woche zweimal live den auch schon ausgezeichneten Podcast "Wissen schafft Geld".

Warum seine Erfahrungen in der Finanzbranche nicht in einem Sachbuch herausbringen, fragte sich Matthias Krapp. Warum den Menschen nicht Vorschläge unterbreiten, wie sie ihr Geld anlegen könnten? Ihnen die Angst vor der Geldanlage nehmen.

Gesagt, getan. Im vergangenen Jahr setzte der 60-Jährige sein Vorhaben dann tatsächlich in die Tat um. Zwischen November 2022 und April 2023 blieb Matthias Krapp "beinahe täglich" nach der Arbeit noch im Büro, um an seinem Buchprojekt zu arbeiten. Ihn unterstützte dabei Ulrike Parthen, die Krapps Ideen in eine Geschichte verschriftlichte. "Das war schon ein Riesenaufwand", sagt Matthias Krapp mit einem Schmunzeln, aber auch mit vernehmbarem Stolz.

Kurzroman ist 140 Seiten lang

Das Ergebnis ist ab sofort zu kaufen. "Keine Angst vor Geld! Max Pinsel will mehr" heißt das Buch. Es ist 140 Seiten lang, kostet 16,90 Euro und ist bei Books on Demand über die ISBN-Nummer 9783744810753, bei Amazon und im Buchhandel erhältlich. In dem Kurzroman geht es um die Hauptfigur Max Pinsel. Der Malermeister erlebt zunächst einige negative Erfahrungen beim Geldanlegen, arbeitet sich dann aber erfolgreich immer tiefer in die Materie ein – auch dank seiner Kinder.

Worum es in dem Buch geht? "Es handelt von Freundschaft, Liebe, Familie, Unternehmertum und zeigt die negativen Erfahrungen – privat, beruflich und in Geldangelegenheiten", sagt Matthias Krapp. Er möchte Menschen helfen, finanzielle Wissenslücken zu schließen,  die Stellschrauben der Kapitalanlage zu erkennen. "Ich möchte Familien motivieren, sich mit Freude dem Thema Geld zu widmen." 

Der Kurzroman hat eine leicht-lockere Sprache, ist unterhaltsam und versucht in einfachen Worten zu erklären, wie Geldanlage funktionieren kann – und wie Fehler vermieden werden können. Matthias Krapp sagt: Er möchte Menschen bei ihrer Finanzplanung die "German Angst" vor Veränderungen nehmen. Man müsse nicht Finanzwissenschaften studiert haben, um die Materie zu verstehen.

Aktien sind Krapps Lieblingsthema

Der Familienvater, der vor ein paar Jahren bereits das Fachbuch "Auf Weltklasseniveau im Vermögensmanagement" herausgegeben hat, sagt: Mit dem richtigen Wissen um die einfachen Basics könne jeder Anleger sein Geld schützen und vermehren. Das betrifft auch Matthias Krapps Lieblingsthema: Aktien.

"Ich möchte mit dem Vorurteil aufräumen, dass Aktien grundsätzlich höchst spekulativ und riskant sind und Lebensversicherungen die sichere Nummer." Seine Mitarbeiter und er orientierten sich dabei an der wissenschaftlichen Kapitalmarkt-Forschung. Am Aktienmarkt ließen sich bei einer langfristigen Anlage 9 Prozent Rendite erzielen.

In einem Unterkapitel werden grafisch die laut Krapp wichtigsten Regeln beim Thema Aktien erläutert ("Ruhe bewahren, diszipliniert bleiben, breit streuen"). Am Ende gibt es noch das Kapitel "Basics zur Vermehrung von Vermögen". Der Diplom-Bankbetriebswirt meint: "Wer das verinnerlicht, kann bei der Geldanlage nichts falsch machen – ohne riskante Spekulationen, Tricks und Gimmicks."

Ob Malermeister Max Pinsel den Dreh bei der Finanzplanung am Ende raus hat? Das möchte Matthias Krapp nicht verraten. Nur so viel: Er könne sich schon vorstellen, eine Fortsetzung zu schreiben. Viel wichtiger sei aber, dass mit seinem Buch dieser Appell ankomme: Menschen sollten sich mit ihrer Geldanlage beschäftigen.

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