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Konzernabschluss: Graepel-Umsatz liegt knapp unter Vorjahresniveau

Mit der Umsatzentwicklung für das Jahr 2024 zeigt sich das Unternehmen nicht zufrieden. Doch es will seine Position auf dem Markt weiter festigen.

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Der Vorstand der Friedrich Graepel AG: Felix und Carlo Graepel (rechts) führen das Familienunternehmen gemeinsam. Foto: Graepel

Der Vorstand der Friedrich Graepel AG: Felix und Carlo Graepel (rechts) führen das Familienunternehmen gemeinsam. Foto: Graepel

Die Graepel-Gruppe aus Löningen, ein Systemlieferant für Produkte aus Metall, hat laut eigenen Abgaben ihren Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt. So liegen der Umsatz und das Ergebnis laut Mitteilung knapp unter dem Vorjahresniveau.

Trotz der schwierigen Lage in der Metallverarbeitenden Industrie sei es dem Unternehmen gelungen, auf die Marktlage zu reagieren und Arbeitsplätze zu sichern. Im Jahresdurchschnitt seien im Jahr 2024 rund 1000 Mitarbeitende in der Graepel-Gruppe beschäftigt gewesen – etwas weniger als 2023, da altersbedingt oder durch auslaufende Verträge ausgeschiedene Mitarbeitende teilweise nicht ersetzt wurden.

60 Auszubildende waren 2024 beschäftigt

Zum Jahresende seien zudem 60 Auszubildende im Konzern beschäftigt gewesen, die in gewerblichen oder kaufmännischen Berufen ausgebildet werden. Investitionen wurden gezielt in die Erneuerung von Produktionsmitteln und in Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung gelenkt, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Bündelung der Vertriebsaktivitäten an den Standorten in Deutschland und Ungarn habe dazu beigetragen, die eigene Marktposition im Bereich Lochbleche weiter auszubauen, heißt es in dem Schreiben weiter. „Mit der Umsatzentwicklung für 2024 sind wir nicht zufrieden. Wir arbeiten kontinuierlich daran, in unseren Kernsegmenten zu wachsen und neue Branchen zu erschließen“, sagt Carlo Graepel, der gemeinsam mit seinem Bruder Felix Graepel den Vorstand der Friedrich Graepel AG bildet.

Unternehmen hofft auf allmähliche Erholung

„Erste positive Signale aus dem Markt lassen auf eine allmähliche Erholung hoffen“, zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung hätten aber auch strategische Projekte das Jahr 2024 geprägt. So veröffentlichte das Unternehmen erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht. Im Produktbereich arbeitete das Unternehmen zum Beispiel mit Lüftungsgittern für die neue Corvette ZR1 sowie mit Traktoren von John Deere. Auch sei sie Firma an neuen Produkten zur Stadtbegrünung beteiligt gewesen.

Für das laufende Jahr 2025 erwartet Graepel ein leichtes Umsatzwachstum. Die wirtschaftliche Entwicklung bleibt jedoch von Unsicherheiten geprägt. Die Unternehmensgruppe sieht sich, laut Mitteilung „gut aufgestellt, um Chancen zu nutzen und ihre Position im internationalen Wettbewerb weiter zu festigen“.

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