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Ein 100-prozentiges Ja zur Bankenehe im Cloppenburger Nordkreis

Die Volksbank Bösel und die Spadaka Friesoythe sind nun offiziell verschmolzen. Dies steht nach den jüngsten Vertreterentscheidungen fest.

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Daumen hoch auf die Zukunft: Der Aufsichtsrat und Vorstand der neuen „Volksbank e.G.“ (von links): Thomas Hülskmap, Rainer Geese, Josef Thienel, Johannes Behnen, Georg Glup, Nikolaus Hüls, Dr. Ewald Oltmann, Stefan Awick, Thomas von Garrel, Johannes Wilke, Andreas Frye und Stefan Bahlmann freuen sich auf die Zusammenarbeit.  Foto: Passmann

Daumen hoch auf die Zukunft: Der Aufsichtsrat und Vorstand der neuen „Volksbank e.G.“ (von links): Thomas Hülskmap, Rainer Geese, Josef Thienel, Johannes Behnen, Georg Glup, Nikolaus Hüls, Dr. Ewald Oltmann, Stefan Awick, Thomas von Garrel, Johannes Wilke, Andreas Frye und Stefan Bahlmann freuen sich auf die Zusammenarbeit.  Foto: Passmann

Die Bankenehe zwischen der Volksbank Bösel und der Spar- und Darlehnskasse (Spadaka) Friesoythe ist erfolgreich geschlossen. Nachdem bereits Mitte vergangener Woche die Vertreter des Böseler Kreditinstitutes der Verschmelzung mit der Spadaka Friesoythe mit 89,47 Prozent zugestimmt hatten, schlossen sich nun auch die Friesoyther Vertreter dieser Fusion mit 100 Prozent auf der Vertreterversammlung in Thüle an.

Damit wurde die erforderliche Zustimmung von 75 Prozent erreicht und es endete eine lange Ära der beiden Genossenschaftsbanken. „Dies ist ein tolles Ergebnis und ein großer Vertrauensbeweis“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Georg Glup. Dem schloss sich sein Böseler Kollege Dr. Ewald Oltmann an. Im Rahmen einer Satzungsänderung wurde der juristische Name der Bank in „Volksbank eG“ geändert. Im Logo des neuen Firmennamens werden die Namen der selbstständigen Gemeinden „Barßel, Bösel, Friesoythe“ mit aufgenommen. Der Sitz der Bank wird weiterhin in Friesoythe sein.

Erhebliche Kosteneinsparungen erwartet

„Beide Banken sind kerngesund, haben gute Ergebnisse, die Geschäftsgebiete grenzen aneinander und beide Banken haben die gleiche geschäftspolitische Ausrichtung. Gemeinsam können die großen Aufgaben der Zukunft viel besser gelöst werden. Dies sind beste Voraussetzungen für eine Verschmelzung zum jetzigen Zeitpunkt. Mit der Verschmelzung wurde der Grundstock für die erforderliche Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gelegt, den beide Banken für die Zukunft benötigen,“ so das Vorstandsmitglied Johannes Wilke. Durch die Verschmelzung erhoffen sich beide Banken erhebliche Kosteneinsparungen, da viele Tätigkeiten, die bisher beide Banken einzeln zu erledigen haben, zukünftig auch nur einmal zu erledigen sind, wie zum Beispiel die Erstellung eines Jahresabschlusses.

Ebenfalls haben die Kundenwünsche (wie Kredithöhe, Zahlungsverkehr, Digitalisierung) andere Dimensionen erreicht. Hierbei sei es erforderlich, dass diesen Wünschen eine entsprechende Grundgröße einer Bank gegenüberstehen muss. Dies werde mit der Verschmelzung erreicht. Für die Erledigung der zukünftigen Aufgaben werde jeder Mitarbeiter benötigt. Alle Mitarbeiter werden daher übernommen. Geschäftsstellen sollen nicht geschlossen werden. Stefan Bahlmann aus Barßel und Thomas von Garrel aus Friesoythe wurden nach Ablauf ihrer Amtszeit erneut in das Kontrollgremium gewählt. Aufgrund der Verschmelzung mit der Volksbank Bösel eG wurden Dr. Ewald Oltmann aus Friesoythe, Rainer Geese und Thomas Hülskamp aus Bösel neu in den Aufsichtsrat gewählt.

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