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Die Volksbank Lohne-Mühlen zieht eine positive Bilanz

Das Kreditinstitut schüttet 6,5 Prozent Dividende an seine Mitglieder aus. Vertreter und Gäste erhalten Informationen zur geplanten Fusion mit der VR-Bank Dinklage-Steinfeld.

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Zufrieden mit den guten Geschäftszahlen: Der Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Lohne-Mühlen mit den Vertretern vom Genossenschaftsverband Weser-Ems und der Deutschen Bundesbank (von links) Heiko Ennen (Bundesbank), Johannes Freundlieb (Genossenschaftsverband), Gerd Remmers (Vorstand), Ulla Kampers, Heinz Meistermann, Markus Pille, Daniel Blömer (Aufsichtsräte) und Siegbert Tegenkamp (Vorstand). Foto: Maier

Zufrieden mit den guten Geschäftszahlen: Der Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Lohne-Mühlen mit den Vertretern vom Genossenschaftsverband Weser-Ems und der Deutschen Bundesbank (von links) Heiko Ennen (Bundesbank), Johannes Freundlieb (Genossenschaftsverband), Gerd Remmers (Vorstand), Ulla Kampers, Heinz Meistermann, Markus Pille, Daniel Blömer (Aufsichtsräte) und Siegbert Tegenkamp (Vorstand). Foto: Maier

Die Entwicklung der Volksbank Lohne-Mühlen war im Geschäftsjahr 2021 wieder positiv. Dieses Fazit zog Vorstandsmitglied Siegbert Tegenkamp auf der Vertreterversammlung am Dienstag im Gasthaus Römann, heißt es in einer Mitteilung der Bank.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Meistermann begrüßte neben den Vertretern und Gästen besonders Verbandsdirektor Johannes Freundlieb vom Genossenschaftsverband Weser-Ems und Bundesbankdirektor Heiko Ennen von der Deutschen Bundesbank. Ferner berichtete er über die Tätigkeit des Aufsichtsrates im abgelaufenen Geschäftsjahr.

In seinem Grußwort betonte Johannes Freundlieb laut Mitteilung die Bodenständigkeit des Geschäftsmodells der Volks- und Raiffeisenbanken. Außerdem gratulierte er der Volksbank zu dem guten Ergebnis.

Die Fusion soll 2023 "auf Augenhöhe" erfolgen

Das Vorstandsmitglied Gerd Remmers informierte über die geplante Fusion mit der VR-Bank Dinklage-Steinfeld. Die beiden Kreditinstitute wollen zum 1. Januar 2023 verschmelzen. "Beide Banken sind kerngesund, verfolgen seit Jahren ähnliche Strategien und sind in ihren Geschäftsgebieten sehr erfolgreich. Die fusionierenden Institute sind nahezu identisch groß, so dass eine Verschmelzung auf Augenhöhe stattfindet und so ein Gewinn für beide Partner darstellt", teilte Remmers mit.

Das Vorstandsmitglied Siegbert Tegenkamp erläuterte die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2021. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 626 Millionen Euro. Das betreute Kundenvolumen stieg um 10,9 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. "Das ist für uns besonders erfreulich, ist es doch letztendlich ein Ausdruck nachhaltiger und guter Kundenberatung und Kundenbetreuung mit attraktiven und begehrten Finanzprodukten", wird Tegenkamp zitiert.

Ulla Kampers in den Aufsichtsrat wiedergewählt

Die Mitglieder erhalten laut Versammlungsbeschluss vom Jahresüberschuss eine Dividende von 6,5 Prozent auf ihre Geschäftsguthaben. Um den regulatorischen Anforderungen auch künftig gerecht zu werden, kann ein Mitglied der Bank ab sofort bis zu maximal 10 Geschäftsanteile von jeweils 260 Euro, also maximal 2600 Euro zeichnen, teilte die Volksbank mit.

Den Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung erteilte das Aufsichtsratsmitglied Markus Pille. Der Jahresabschluss und der Gewinnverwendungsvorschlag wurden einstimmig von der Versammlung genehmigt. Die Entlastungen für den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgten ebenfalls einstimmig.

Ulla Kampers, die 2018 als erste Frau in das Gremium gewählt worden war, wurde einstimmig in den Aufsichtsrat wiedergewählt. Die vom Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Satzungsänderung zur Anhebung der Altersgrenze für die Wahl in den Aufsichtsrat vom 65. Lebensjahr auf das 67. Lebensjahr wurde ebenfalls von der Vertreterversammlung genehmigt.

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