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Die Stadt Friesoythe in 19 Motiven

Britta Kauß aus Oldenburg malt seit den 80er Jahren und setzt seit geraumer Zeit auch Kommunen ins Bild. Kaufmann Frank Hanneken griff die Idee auf ließ die Plakate drucken.

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Ihre anfängliche Skepsis, die Stadt Friesoythe könnte nicht mit genügend Motiven dienen, war schnell verflogen. 712 Jahre haben vielfältige Spuren hinterlassen und spiegeln sich in zahlreichen Sehenswürdigkeiten wider, erkannte Britta Kauß schon nach wenigen Rundfahrten und rückte am Ende 19 von ihnen „mit einem guten Buntstift“ präzise ins Bild.

„Es hätten noch viel mehr werden können, aber aus Platzgründen musste ich ein Auswahl treffen“, sagt die Oldenburger Künstlerin. Im Posterformat und auf einer DIN-A-5-Postkarte treffen Marien- und Vituskirche, Rathäuser, der Sensenschmied, die Talsperre, die Gehlenberger Mühle, der Seher und der eiserne Kreuzweg auf weitere prägende und publikumswirksamen Besonderheiten sowie das Stadtwappen.

Geschichtsträchtiges Werk: Viele Motive spiegeln die Historie der Stadt wider. Foto: clGeschichtsträchtiges Werk: Viele Motive spiegeln die Historie der Stadt wider. Foto: cl

Die Idee zu einem exklusiven Friesoythe-Plakat kam Kaufmann und HGV-Chef Frank Hanneken bei Besuchen in Kommunen der Region, für die Britta Kauß bereits marketingtechnisch kreativ war. In Anlehnung an diese Werke hat Hanneken für Friesoythe die Arbeit in Auftrag gegeben, die Rechte erworben und vertreibt nun „ein Stück Heimat“in Eigenregie.

„Erblich bedingt“, sagt Britta Kauß lächelnd, wenn es um ihre Leidenschaft fürs Malen geht. Ihr Vater habe bereits zu Pinsel und Farbe gegriffen, die Tochter, die hauptberuflich als Verwaltungsbeamtin bei der Oldenburger Polizei arbeitet, tat es ihm gleich und begann Ende der 80er Jahre mit Aquarallkunst. Es folgten Öl-und Acrylkurse, wobei die 52-Jährige die Techniken autodidaktisch vertieft, malt, was ihr gefällt und seit über 20 Jahren an Ausstellungen teilnimmt.

Sie gehört der Gruppe „Kunst in der Polizei“ und ist Gründungsmitglied der „Rasteder Künstler.“ Zu erwerben sind die Friesoyther Motive, die in seiner sechswöchigen Schaffensphase entstanden sind, ab sofort bei „Männersache Hanneken“

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