Der Landkreis Cloppenburg meldet am Sonntag einen Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 in einem Geflügelbetrieb in der Gemeinde Barßel. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt den Ausbruch. Der Bestand mit rund 21.500 37 Wochen alten Hühnern wurde tierschutzgerecht getötet. Zuletzt hatte es Ende Januar einen Ausbruch in einem Entenbetrieb in Essen gegeben.
Der Landkreis Cloppenburg hat eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erlassen, um eine Sperrzone einzurichten. Ab Montag (9. Februar), 0 Uhr, wird eine Schutzzone mit einem Radius von 3 Kilometern um den betroffenen Betrieb in Barßel festgelegt. Diese Zone umfasst Gebiete in Barßel und der Stadt Friesoythe. Eine Überwachungszone mit einem Radius von 10 Kilometern wird ebenfalls eingerichtet und betrifft Barßel, Bösel, Saterland und Friesoythe.
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In der gesamten Sperrzone sind Teilausstallungen sowie Geflügelausstellungen, -märkte und ähnliche Veranstaltungen verboten. Weitere Informationen sind auf der Website des Landkreises Cloppenburg verfügbar.
Mit dem neuen Ausbruch sind im Landkreis Cloppenburg seit dem 15. Oktober 2025 nun 35 Ausbruchsbetriebe mit insgesamt rund 362.500 Puten, 21.500 Hühnern, 36.500 Masthähnchen und 17.700 Enten betroffen gewesen.