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Rasta atmet auf: Kapitän bleibt an Bord

Josh Young hat seinen Vertrag beim Basketball-Bundesligisten verlängert - und das um zwei Jahre bis 2022.

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Er bleibt in Vechta: Rastas Kapitän Josh Young. Foto: Schikora

Er bleibt in Vechta: Rastas Kapitän Josh Young. Foto: Schikora

Kurzer Rückblick: Es ist der 21. M��rz 2019, ein Donnerstag. Vor dem BBL-Spitzenspiel gegen Brose Bamberg gibt Rasta Vechta bekannt, dass Josh Young seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hat. Riesenjubel im Dome, Standing Ovations für den Kapitän und für Max DiLeo, der ebenfalls verlängerte. Ein Jahr, vier Monate und 20 Tage später gibt's in Sachen Young wieder gute Nachrichten zu verkünden, diesmal aber nicht via Hallenmikrofon, sondern per Mail und Homepage. Josh Young hat seinen Vertrag beim heimischen Basketball-Bundesligisten erneut verlängert – diesmal sogar um zwei Jahre bis 2022.

„Es ist eine neue Ära bei Rasta. Ich freue mich darauf, ein Teil dessen sein zu können, was kommen wird“, teilte der 32 Jahre alte Spielmacher am Montagnachmittag aus seinem Heimaturlaub in Shawnee im US-Bundesstaat Oklahoma mit. Er freue sich zudem darauf, „wieder an den Ort zurückzukehren, an dem ich in den letzten drei Jahren zu Hause war“. Young spielt bereits seit 2010 in Deutschland und geht damit im Herbst in die elfte Saison in seiner Wahlheimat. Seine Stationen vor Rasta waren Leverkusen (ProB), Tübingen (1. Liga) und Nürnberg (ProA).

Rastas Trainer Thomas Päch geriet förmlich ins Schwärmen. „Unglaublich, dass er sich wieder für Vechta entschieden hat“, sagte er und ergänzte: „Was für ein toller Charakter, was für ein toller Spieler, den wir in Vechta behalten können.“ Young, der bislang auf vier Rasta-Jahre zurückblickt (2015/16 und seit 2017), hatte in den letzten zwei Spielzeiten als Taktgeber, Antreiber und Scorer (12,2 bzw. 12,7 Punkte im Schnitt) großen Anteil an Vechtas Sprung in die obere Tabellenhälfte der BBL.

"Es ist immer wichtig, so eine Führungspersönlichkeit und natürlich auch ein bisschen Kontinuität im Verein zu haben."Rastas Coach Thomas Päch.

„Ich freue mich wirklich, dass wir in Vechta zusammenarbeiten können“, sagte Päch und deutete an, dass er Young bereits während seiner Zeit in Trier gerne geholt hätte. Nun hat es geklappt. Und Päch sagte: „Es ist immer wichtig, so eine Führungspersönlichkeit und natürlich auch ein bisschen Kontinuität im Verein zu haben.“ Bereits neun Spieler aus Rastas 19/20-Kader haben neue Klubs gefunden, Young dagegen bleibt. Der Klub hat nun sieben Profis unter Vertrag, fünf Neuzugänge sowie Philipp Herkenhoff und Young.

Ende November war Young zum Rekordausländer in Rastas Profi-Ära aufgestiegen, mit seinem 97. Einsatz überflügelte er A.J. Rudowitz. Kurz danach wurde er gegen Ludwigsburg für sein 100. Spiel im Rasta-Trikot frenetisch gefeiert. Inzwischen hat der Guard 117 Spiele für Rasta gemacht; 44 in der 2. Liga ProA, 58 in der BBL, eins im Pokal sowie 14 in der Champions League.

Rastas Klubchef Stefan Niemeyer sagte: „Josh lebt Rasta-Basketball und er fühlt sich hier in Vechta wirklich zu Hause. Ich bin wahnsinnig froh, dass er weiter unser Trikot tragen wird.“ Mit Blick auf die Verhandlungen sagte der Geschäftsführer: „Natürlich mussten wir uns dafür gewaltig strecken, aber dieser Mann ist es absolut wert. Gerade in diesen Zeiten ist es nämlich anerkennenswert und toll, wenn sich ein Profi-Sportler einer Sache verschreibt, loyal ist und nicht allen Verlockungen erliegt, die so daherkommen.“

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