Gigantischer Erlös macht Organisatoren sprachlos: 33.743 Euro für SgH beim Lohner Weihnachtssingen
Das Event in der Innenstadt zog am Tag vor Heiligabend die Massen an. Und die Lohner waren in Geberlaune, wie sich am riesigen Spendenbetrag ablesen ließ.
Der Funke sprang über: Beim Weihnachtssingen waren die Lohner in mehreren Generationen vertreten. Foto: Schikora
Irgendwie war da so eine Vorahnung, die die Basketballer von BW Lohne vor dem 37. Lohner Weihnachtssingen hatten. Eine Vorahnung, dass es einen riesigen Ansturm geben dürfte auf das Kult-Event für die OM-Medien/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“. Und so kam es am 23. Dezember auch: Die Innenstadt war rappelvoll, es gab gefühlt kaum ein Durchkommen mehr.
Mit ein paar Tagen Abstand ist nun auch klar, dass die Lohner nicht nur in Scharen, sondern auch in riesiger Geberlaune zum Weihnachtssingen strömten. Denn der Erlös, den die Veranstaltung brachte, war unglaublich: 33.743,55 Euro!
„Wahnsinn“ macht Orga-Team glücklich
Jörg Zerhusen, der gemeinsam mit Matthias Tebben, „Hottea“ Kamphaus und Leon Schumacher zum engeren Orga-Zirkel zählt, erzählte, dass der Betrag „Sprachlosigkeit“ ausgelöst habe. Das nächste Wort, das folgte, war: „Wahnsinn“. Und er sprach stellvertretend für die gesamte Crew, als er sagte: „Wir freuen uns darüber, dass die ganze Aktion so angenommen und auch unterstützt wird.“
Angesichts der gigantischen Summe war es Jörg Zerhusen ein großes Anliegen, allen Helfern „Danke“ zu sagen. Natürlich an die Sammlercrew, die mit ihren Spendenboxen durch das dichte Gedränge zog. „Posse“ Zerhusen, Andreas Batke, Magnus Zubrägel, Torsten Jehle, Fritz Zerhusen, Louis Deters und Leon Schumacher waren dabei genauso charmant unterwegs wie Johnny Nordlohne, unter dessen Mistelzweig man nicht nur Geld, sondern auch einen Kuss loswerden konnte. Für passendes Flair sorgten Tim Moormann im Weihnachtsmann-Kostüm und Heinrich Zerhusen, der als Grinch verkleidet war.
Es kamen auch noch anderweitig Spenden hinzu. Beim Geburtstag von Ulf Meyer beispielsweise, dessen Motto „Spenden statt Geschenke“ langsam zu einer Tradition wird, die stets eine feine Summe für SgH zur Folge hat. Und es landeten auch 22 US-Dollar im Spendentopf – vermacht von einem „Butenlohner“, der nur zu Weihnachten und zum Schützenfest über den großen Teich zurück in die Heimat fliegt. Anekdoten wie diese zeigen, wie fest die Tradition „Weihnachtssingen“ in den Köpfen der Lohner verankert ist.
Den Organisatoren geht es gar nicht so sehr um die „Rekordjagd“ bei den Erlösen, auch wenn das Durchbrechen der 30.000-Euro-Schallmauer in Präsenz ein Novum darstellt. Vielmehr soll das gemütliche Zusammenkommen kurz vor Weihnachten im Vordergrund stehen. Jörg Zerhusen und seine Mitstreiter sind sich jedenfalls einig: „Diese klasse Aktion wird auch 2026 wiederholt werden.“ Und dafür können sich die Lohner schon den 23. Dezember im Kalender eintragen. Verbunden wieder mit dem Hinweis: Um 17.00 Uhr sind Speisen und Glühwein heiß, und um 18.00 Uhr geht das Singen los.
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