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Wintergefühle in der Innenstadt: So lief das 37. Lohner Weihnachtssingen für Sportler gegen Hunger

Der große Andrang in der Lohner Fußgängerzone ließ die Organisatoren strahlen. Beim SgH-Dauerbrenner griffen alle Räder ineinander. Und auch ein Aufruf zeigte seine Wirkung.

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Ein Meer aus Menschen: EIne Aufnahme vom Lohner Weihnachtssingen. Foto: Schikora

Ein Meer aus Menschen: EIne Aufnahme vom Lohner Weihnachtssingen. Foto: Schikora

Die Laune war prächtig bei Jörg Zerhusen. Das hatte natürlich mit den Feiertagen zu tun. Aber vor allem mit dem Tag vor Heiligabend. Die 37. Ausgabe des Lohner Weihnachtssingens zugunsten der OM-Medien/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“ ließ Zerhusen und seine Mitstreiter von den Magic Laiens, dem Basketball-Team von BW Lohne, einfach nur strahlen.

„Das Wetter hat super mitgespielt. Und bei der Kälte kamen richtig Wintergefühle auf“, sagte Zerhusen. Das beste Rezept gegen niedrige Temperaturen: eng zusammenrücken. Das ging wunderbar in der Lohner Innenstadt, denn es herrschte dichtes Gedränge bis hin zum Ego-Brunnen. Der Verdacht: Es war noch einmal mehr los als im Vorjahr, als das Lohner Weihnachtssingen zum ersten Mal seit einigen Jahren nicht vom schlechten Wetter oder der Corona-Pandemie erwischt wurde. Deshalb war’s kein Wunder, dass Zerhusen ein rundum positives Fazit zog.

Zerhusen lobt die nächste Generation

„Es ist besonders schön, dass auch die nächste Generation mitmacht. Beim Vorbereiten und beim Verkauf packen sie richtig mit an. Nur beim Singen lassen sie noch den Älteren den Vortritt“, erzählte Zerhusen. Aus dem Plenum der „neuen Generation“, die sich nach dem Singen noch zum Austausch traf, waren auch nur zufriedene Töne zu hören. „Super Stimmung und geiles Team“, hieß es von Leon Schumacher und Co.

Keine Frage, das Weihnachtssingen ist in guten Händen, sollten die altbekannten Protagonisten irgendwann mal abtreten. An den Verkaufsbuden herrschte erwartbar großer Andrang. „Der Glühwein war nachher komplett ausverkauft“, berichtete Zerhusen: „Der Aufruf, dass er um 17.00 Uhr schon heiß ist, hat wohl gewirkt.“ Gut, dass Thomas Bojes von Schomaker Reisen noch ein paar Becher für den Seelenwärmer auf Lager hatte, und den Bestand der Basketballer aufstocken konnte.

Foto: Schikora
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Einen herzlichen Dank richtete Jörg Zerhusen auch an die Feuerwehr und die Polizei, die für die Sicherheit sorgten. Ein ebenso großes Kompliment verdiente sich die Stadt Lohne für das Bereitstellen der Bühne und ganz speziell der Bauhof für den Auf- und Abbau. „Um 8.00 Uhr morgens haben wir die Innenstadt besenrein übergeben“, sagte Zerhusen. Und um 9.00 Uhr hätte der Bauhof an Heiligabend die Fußgängerzone schon wieder für den Publikumsverkehr herausgeputzt gehabt. Felix Schaland, Inhaber der ehemaligen Schlachterei Schmidt, unterstützte die Magic Laiens derweil mit seinem Grill-Equipment.

Viele Rädchen griffen mal wieder ineinander. Die eifrigen Spendensammler hatten natürlich ebenfalls eine Menge zu tun. Der Erlös soll kurz vor dem Jahreswechsel bekanntgegeben werden, wenn die letzten „nachgelagerten Aktionen“ beendet seien, so Zerhusen.

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Beendet wurde das Weihnachtssingen ganz klassisch mit der Popballade „Heal the World“ von Michael Jackson. Irgendwie immer noch passend angesichts der aktuellen Zeiten. Danach entließ Chordirigent und Moderator „Hottea“ Kamphaus die Lohner in die Nacht. Wobei auf der Bühne noch eine Amtshandlung vollzogen wurde. „Magic Go“, schallte es aus den Lautsprechern. Es ist der Schlachtruf der Basketballer. Ob der Appell an die eigene Mannschaft gerichtet war oder sogar an alle Besucher, lässt sich nicht genau sagen. Fakt ist nur, dass die Lohner noch lange nach dem Showprogramm beisammen standen.

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