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Buntes vom Bomhof: Präsente, Jobanfrage und Ohren wie ein Luchs

Das 40. Pfingstturnier von BW Langförden hatte auch abseits des Fußballs einiges zu bieten. OM-Online hat einige Anekdoten gesammelt - und es gibt jede Menge Fotos.

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La Ola in Langförden: Im Finale ging's auf der Tribüne am Bomhof hoch her – dank der Einpeitscher aus Le Cellier. Foto: Schikora

La Ola in Langförden: Im Finale ging's auf der Tribüne am Bomhof hoch her – dank der Einpeitscher aus Le Cellier. Foto: Schikora

Präsente zum Abschied: 2020 sollte er feierlich verabschiedet werden, aber dann kam Corona dazwischen, jetzt wurde die Ehrung nachgeholt: Bernd Taske, BWL-Ikone, langjähriger Jugendwart und beim Pfingstturnier fast vier Jahrzehnte an vorderster Front dabei, erhielt reichlich Applaus und zwei Präsente – eine Ballonfahrt sowie eine Kutschfahrt mit dem Orga-Team.

Kölner Interesse an Dänen: Besuch aus der 1. Bundesliga: Ein Scout des 1. FC Köln war am Samstag auf der Anlage und machte sich eifrig Notizen. Am Sonntag ging's für ihn zum 36. Pfingstcup von BW Hollage weiter, dort waren nur deutsche U-15-Topteams am Start. Gegen 16.30 Uhr kehrte der Talentspäher an den Bomhof zurück, um sich das Finale anzusehen. Der Grund: Drei Spieler des FC Kopenhagen hatten sein Interesse geweckt.

Jobanfrage aus Polen: Nach dem Turnier bekam BWL-Klubchef Hermann Moormann noch Besuch vom Trainer von Slask Breslau, der den Teambetreuer der Polen im Schlepptau hatte. Letzterer war begeistert von der Anlage, vom Turnier und der Region. Und er würde sehr gerne bleiben und hauptamtlich für BWL arbeiten, so die Jobanfrage. „Er war etwas traurig, dass es nur ehrenamtliche Jobs gibt, weil wir nur ein kleiner Dorfverein sind“, teilte das Orga-Team mit.

Fußball C-Jugend Pfingstturnier
Fußball C-Jugend Pfingstturnier

Deutsch-französischer Abend: „40 Jahre Pfingstturnier“ – das Orga-Team wollte eine große Party in der Schützenhalle feiern, stoppte im Frühjahr aber die konkreten Planungen wegen der damals noch unsicheren Corona-Lage. Als kleinen Ersatz gab es einen deutsch-französischen Abend mit den Freunden aus Le Cellier-Mauves. Schön war's – und um 3.30 Uhr wurde abgeschlossen.

Nur kleinere Blessuren: 56 Spiele à 30 Minuten – da passiert die eine oder andere Verletzung. Sehr erfreulich: Die MHD-Crew und die Teambetreuer hatten keine großen Einsätze, alles nur Kleinigkeiten. Eine Wunde eines Kickers musste allerdings etwas intensiver vom Fachpersonal begutachtet und gereinigt werden – und wie sich herausstellte, war es eine alte Verletzung.

Dank an die Sponsoren: Beim Sponsoren-Empfang am Sonntag bedankte sich Klubchef Moormann für die große Treue im Jahr eins nach Corona. „Ich bin sehr stolz auf unsere Unterstützer. Sie stehen zu 100 Prozent hinter uns und dem Turnier“, sagte er später. Allen ist klar: So ein Event ist ein finanzieller Kraftakt. Allein die Unterbringung der Gäste sei in diesem Jahr doppelt so teuer gewesen wie beim letzten Turnier vor Corona.

Ohren wie ein Luchs: Ein saftig grüner Rasen auf allen Plätzen, viele Flaggen, dazu die neue Tribüne – das Ambiente am Bomhof war wieder einmal wunderbar. Eine Baustelle bleibt aber: die Lautsprecher-Anlage. Wohl dem, der Ohren wie ein Luchs hat und etwas aufschnappen konnte.


Hier geht es zum großen Nachbericht vom 40. Langfördener Pfingstturnier.

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