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Wie geht es dem "WAM!" in Vechta?

Die Geschäfte laufen seit der Eröffnung gut. So gut, dass der Geschäftsführer Frank Brechmann über eine Vergrößerung nachdenkt.

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Wollen ihr Geschäft weiter vorantreiben: (von links) Filialleiter Alexander Zurwellen und Geschäftsführer Frank Brechmann haben mittlerweile auch solche Sammlerfiguren in ihrem Sortiment. Foto: Kemnade

Wollen ihr Geschäft weiter vorantreiben: (von links) Filialleiter Alexander Zurwellen und Geschäftsführer Frank Brechmann haben mittlerweile auch solche Sammlerfiguren in ihrem Sortiment. Foto: Kemnade

Grund zur Klage hat das "WAM!" in Vechta nicht. Schon bei der Eröffnung seien viele Kunden im Laden gewesen. "Bis auf den Modellbau läuft es gut", sagt Frank Brechmann. Wobei der Verkauf ohnehin vor allem online stattfinde.

Seit Oktober 2022 gibt es den Store an der Lohner Straße. Der Name "WAM!" beschreibt dabei die Produktpalette "Warhammer" (ein sehr beliebtes Strategiespiel, das auf der Tischplatte "Tabletop" stattfindet), Anime und Modellbau. Frank Brechmann, seine Tochter Isabelle und Storeleiter Alexander Zurwellen halten im "WAM!" die Fäden in der Hand. Das Ungewöhnliche der Firmengeschichte: Die Erfolge, die Brechmann mit seinem Online-Shop feierte, motivierten zur Investition in den stationären Handel – wenn auch mit, aus Sicht vieler Vechtaer und Vechtaerinnen, eher ungewöhnlichem Sortiment.

Anders als der Modellbau wachsen die Manga- und Tabletob-Sparte im "WAM!" stetig. Daher sei der Entschluss gefallen, den Modellbau komplett aus dem Laden verschwinden zu lassen, um mehr Platz zu haben. Zum Start gab es beispielsweise etwa 8500 Manga-Bücher im Laden, mittlerweile seien es über 11.000 Bücher. "Wir halten den Bestand immer auf dem neuesten Stand. Ist das Buch bei uns nicht verfügbar, dann hat es der Verlag sehr wahrscheinlich im Moment nicht auf Lager", sagt Brechmann.

Spielecafé soll Angebot erweitern

"Wir denken auch über eine Erweiterung des Ladens nach", erklärt Brechmann. Dabei möchte er die Gemütlichkeit eines Cafés mit der eines Spieleladens verbinden. "Wir wollen Leuten ermöglichen, bei einer Tasse Kaffee Brettspiele auszuprobieren und, wenn sie ihnen gefallen, die Spiele im Laden zu kaufen." Aktuell sei er auf der Suche nach einer passenden Immobilie. Wobei er sich durchaus vorstellen könne, Vechta zu verlassen und nach Lohne, Diepholz oder  Delmenhorst zu gehen, wenn sich dort ein passendes Objekt finden lasse.

Brechmann und Alexander Zurwellen kommen selbst aus Vechta. Sie fühlen sich dem Ort verbunden. "Wir sind dankbar für unsere zahlreichen Stammkunden", sagt Brechmann und ergänzt: "Wir sind aber auch Geschäftsleute und müssen dahin gehen, wo es möglich ist, das Geschäft auszubauen."

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